Blue Origin: "New Glenn"-Test endet in gewaltiger Explosion
Ein Test der Schwerlastrakete New Glenn des Raumfahrtunternehmens Blue Origin endete am Donnerstagabend (Ortszeit) mit einer gewaltigen Explosion. Sie detonierte während eines Triebwerkstests auf der Startrampe des Weltraumbahnhofs Cape Canaveral.
Blue Origin untersucht derzeit die Gründe für die Explosion. Bezos erklärte, es sei noch zu früh, die genaue Ursache zu nennen. Gleichzeitig kündigte er an, beschädigte Systeme wieder aufzubauen und die Entwicklung des Programms fortzusetzen. Raumfahrt sei schwierig, aber die Anstrengungen lohnten sich, so der Unternehmer.
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Für Blue Origin ist der Zwischenfall ein weiterer Rückschlag bei der Entwicklung der Rakete. Erst im April war ein Flug von New Glenn teilweise gescheitert, nachdem ein Satellit wegen eines Triebwerksproblems in die falsche Umlaufbahn gebracht worden war. Die nun beschädigte Rakete absolvierte erst ihren dritten Testflug. Langfristig soll sie unter anderem im Auftrag der NASA Mondlandefähren und Astronauten zur Mondoberfläche transportieren.
Die Explosion hatte nach Angaben der Behörden keine Auswirkungen auf andere Raketenstarts in Cape Canaveral. Bereits am Freitagabend soll eine Atlas-V-Rakete des Konkurrenten United Launch Alliance mit weiteren Amazon-Internetsatelliten starten. Auch SpaceX-Gründer Elon Musk reagierte auf den Vorfall und sprach Blue Origin öffentlich sein Mitgefühl aus.
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Weit spürbare Druckwelle
Das Unternehmen des Amazon-Gründers Jeff Bezos bestätigte, dass sich der Vorfall während der Vorbereitungen auf einen geplanten Satellitenstart in der kommenden Woche ereignete. Augenzeugen berichteten von einem grell-orangenen Feuerball, der über der Küste sichtbar gewesen sei. In den nahegelegenen Orten Cape Canaveral und Cocoa Beach hätten zahlreiche Bewohner die Druckwelle gespürt, berichtete die Nachrichtenagentur AP.Blue Origin untersucht derzeit die Gründe für die Explosion. Bezos erklärte, es sei noch zu früh, die genaue Ursache zu nennen. Gleichzeitig kündigte er an, beschädigte Systeme wieder aufzubauen und die Entwicklung des Programms fortzusetzen. Raumfahrt sei schwierig, aber die Anstrengungen lohnten sich, so der Unternehmer.
Auf YouTube ansehenFür Blue Origin ist der Zwischenfall ein weiterer Rückschlag bei der Entwicklung der Rakete. Erst im April war ein Flug von New Glenn teilweise gescheitert, nachdem ein Satellit wegen eines Triebwerksproblems in die falsche Umlaufbahn gebracht worden war. Die nun beschädigte Rakete absolvierte erst ihren dritten Testflug. Langfristig soll sie unter anderem im Auftrag der NASA Mondlandefähren und Astronauten zur Mondoberfläche transportieren.
Keine direkten Folgen
Trotz des Unglücks hält die US-Raumfahrtbehörde an der Zusammenarbeit mit Blue Origin fest. Erst vor wenigen Tagen erhielt das Unternehmen einen Vertrag im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar, um zukünftig Mondfahrzeuge für das Artemis-Programm ins All zu bringen. NASA-Chef Jared Isaacman erklärte, die Entwicklung neuer Schwerlastraketen sei technisch äußerst anspruchsvoll. Über mögliche Folgen für die geplanten Mondmissionen werde die Behörde später informieren.Die Explosion hatte nach Angaben der Behörden keine Auswirkungen auf andere Raketenstarts in Cape Canaveral. Bereits am Freitagabend soll eine Atlas-V-Rakete des Konkurrenten United Launch Alliance mit weiteren Amazon-Internetsatelliten starten. Auch SpaceX-Gründer Elon Musk reagierte auf den Vorfall und sprach Blue Origin öffentlich sein Mitgefühl aus.
Zusammenfassung
- Die schwere New Glenn Rakete von Blue Origin explodierte bei einem Triebwerkstest am Cape Canaveral.
- Jeff Bezos bestätigte den Vorfall und kündigte an, das Raumfahrtprogramm fortzusetzen.
- Augenzeugen berichteten von einem grell-orangenen Feuerball, der über der Küste sichtbar war.
- Erst im April war ein Flug von New Glenn gescheitert, ein Satellit geriet in die falsche Umlaufbahn.
- Langfristig soll die Rakete für die NASA Mondlandefähren und Astronauten zum Mond transportieren.
- Die NASA hält trotz Rückschlägen an der Zusammenarbeit fest und vergab kürzlich einen Vertrag über mehrere hundert Millionen Dollar.
- Auch Elon Musk sprach öffentlich sein Mitgefühl aus.
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