Citroën 2CV: Kult-Ente kommt als günstiges E-Auto zurück
Ein vertrauter Anblick könnte bald in moderner Form auf die Straßen zurückkehren: Der Autobauer Citroën plant, sein Kultmodell 2CV als rein elektrischen Kleinwagen neu aufzulegen. Jetzt gibt es dazu mehr Informationen.
Der ursprüngliche 2CV wurde zwischen 1948 und 1990 gebaut und entwickelte sich schnell zu einem Symbol erschwinglicher Mobilität. Internationale Bekanntheit erlangte das Modell nicht zuletzt durch Auftritte in Filmen wie "007 - In tödlicher Mission" oder "Der Gendarm von St. Tropez". Der Name verweist auf die damalige französische Steuerklasse für zwei Pferdestärken und nciht auf eine echte "PS-Zahl".
Von Beginn an war das Fahrzeug darauf ausgelegt, auch Menschen mit geringem Einkommen motorisierte Fortbewegung zu ermöglichen.
Die geplante Neuauflage knüpft an dieses Konzept an. Optisch soll sich das Modell an der charakteristischen Form der "Ente" orientieren, ohne jedoch eine bloße Kopie zu sein. Branchenbeobachter berichten von ersten Designmerkmalen wie einer gewölbten Motorhaube, leicht hervorstehenden Scheinwerfern und einem schräg stehenden Heckfenster - eine moderne Interpretation mit Anklängen an das Original.
Bild aus der Ankündigung von Stellantis
Das Fahrzeug soll zudem in die geplante EU-Fahrzeugklasse M1E fallen, die besonders leichte und kompakte Elektroautos fördert. Eine erste Konzeptstudie wird für den Pariser Autosalon im Oktober 2026 erwartet. Die Serienproduktion soll zwei Jahre später im italienischen Werk Pomigliano bei Neapel anlaufen.
Im Gegenzug verspricht Citroën ein emissionsfreies Fahrzeug zu einem vergleichsweise niedrigen Preis, das war schon vor ein paar Tagen bekannt geworden. Damit positioniert sich der Hersteller deutlich unter anderen Neuauflagen klassischer Modelle. So liegt der Einstiegspreis des ebenfalls neu interpretierten Renault R5 bei rund 28.000 Euro und damit fast doppelt so hoch. Ob die elektrische "Ente" in Frankreich künftig erneut in eine besonders günstige Steuerklasse fällt, ist derzeit noch offen.
Werdet ihr der elektrischen Ente eine Chance geben oder fehlt euch der Charme des knatternden Originals? Schreibt eure Gedanken dazu gerne unten in die Kommentare!
Siehe auch:
Elektrisches Comeback der Ente
Wie der Mutterkonzern Stellantis auf einer Investorenkonferenz ankündigte, soll das Fahrzeug für weniger als 15.000 Euro angeboten werden (via Stern). Die Produktion ist ab dem Jahr 2028 vorgesehen. Ziel ist es, Elektromobilität für eine breite Käuferschicht zugänglich zu machen.Der ursprüngliche 2CV wurde zwischen 1948 und 1990 gebaut und entwickelte sich schnell zu einem Symbol erschwinglicher Mobilität. Internationale Bekanntheit erlangte das Modell nicht zuletzt durch Auftritte in Filmen wie "007 - In tödlicher Mission" oder "Der Gendarm von St. Tropez". Der Name verweist auf die damalige französische Steuerklasse für zwei Pferdestärken und nciht auf eine echte "PS-Zahl".
Von Beginn an war das Fahrzeug darauf ausgelegt, auch Menschen mit geringem Einkommen motorisierte Fortbewegung zu ermöglichen.
Die geplante Neuauflage knüpft an dieses Konzept an. Optisch soll sich das Modell an der charakteristischen Form der "Ente" orientieren, ohne jedoch eine bloße Kopie zu sein. Branchenbeobachter berichten von ersten Designmerkmalen wie einer gewölbten Motorhaube, leicht hervorstehenden Scheinwerfern und einem schräg stehenden Heckfenster - eine moderne Interpretation mit Anklängen an das Original.
Neue Technik für den Stadtverkehr
Technisch richtet sich der neue 2CV klar auf den Einsatz im urbanen Raum aus. Als Vorbild dienen kompakte japanische Kei-Cars, die trotz geringer Außenmaße überraschend viel Platz im Innenraum bieten. Beim Antrieb dürfte Citroën auf Lithium-Eisenphosphat-Batterien setzen. Diese kommen ohne teure Rohstoffe wie Kobalt aus, bieten allerdings eine geringere Energiedichte. Die Reichweite wird auf etwa 200 bis 300 Kilometer geschätzt - ausreichend für den täglichen Stadtverkehr.
Bild aus der Ankündigung von Stellantis
Das Fahrzeug soll zudem in die geplante EU-Fahrzeugklasse M1E fallen, die besonders leichte und kompakte Elektroautos fördert. Eine erste Konzeptstudie wird für den Pariser Autosalon im Oktober 2026 erwartet. Die Serienproduktion soll zwei Jahre später im italienischen Werk Pomigliano bei Neapel anlaufen.
Geschichte der Citroën Ente (2CV)
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1930er
Mitte der 1930er JahreBeginn der Entwicklung des TPV (Toute Petite Voiture), des späteren Citroën 2CV
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1948
1. OktoberVorstellung des Citroën 2CV auf dem Pariser Autosalon
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1949
SommerStart der Serienproduktion und erste Auslieferungen an Kunden
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1988
FebruarProduktionsende des Citroën 2CV in Frankreich
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1990
1. JuliDas letzte Exemplar der Citroën Ente läuft im portugiesischen Werk Mangualde vom Band - endgültiges Produktionsende nach über 40 Jahren
Charme weicht modernem Konzept
Mit dem Wechsel zum Elektroantrieb verändert sich auch das Fahrerlebnis. Das charakteristische Motorgeräusch und der typische Geruch des Originals gehören der Vergangenheit an. Ebenso dürfte die legendäre, weich abgestimmte Federung, die dem Fahrzeug seine markante Seitenneigung verlieh, durch ein zeitgemäßes Fahrwerk ersetzt werden.Im Gegenzug verspricht Citroën ein emissionsfreies Fahrzeug zu einem vergleichsweise niedrigen Preis, das war schon vor ein paar Tagen bekannt geworden. Damit positioniert sich der Hersteller deutlich unter anderen Neuauflagen klassischer Modelle. So liegt der Einstiegspreis des ebenfalls neu interpretierten Renault R5 bei rund 28.000 Euro und damit fast doppelt so hoch. Ob die elektrische "Ente" in Frankreich künftig erneut in eine besonders günstige Steuerklasse fällt, ist derzeit noch offen.
Werdet ihr der elektrischen Ente eine Chance geben oder fehlt euch der Charme des knatternden Originals? Schreibt eure Gedanken dazu gerne unten in die Kommentare!
Was kostet der elektrische 2CV?
Der Mutterkonzern Stellantis hat offiziell bestätigt, dass die neue Elektro-Ente zu einem Einstiegspreis von unter 15.000 Euro auf den Markt kommen soll. Damit positioniert Citroën das Fahrzeug als erschwingliches Elektroauto für den europäischen Massenmarkt.
Im Vergleich zu anderen Retro-Elektroautos ist das eine Kampfansage. So kostet der neu aufgelegte Renault R5 aktuell rund 28.000 Euro. Zudem heißt es, dass die neue Ente möglicherweise wieder in eine sehr günstige Steuerklasse fallen könnte, was die Unterhaltskosten weiter senken würde.
Im Vergleich zu anderen Retro-Elektroautos ist das eine Kampfansage. So kostet der neu aufgelegte Renault R5 aktuell rund 28.000 Euro. Zudem heißt es, dass die neue Ente möglicherweise wieder in eine sehr günstige Steuerklasse fallen könnte, was die Unterhaltskosten weiter senken würde.
Ist das Auto für Pendler geeignet?
Ja, das Fahrzeug ist explizit als alltagstaugliches Pendlermobil konzipiert. Citroën orientiert sich dabei an japanischen Kei-Cars, die für maximale Raumausnutzung bei minimaler Verkehrsfläche bekannt sind. Für den Weg ins Büro oder ins Rechenzentrum dürfte das ideal sein.
Angeblich soll die Länge des Wagens zwischen 3,50 und 3,70 Metern liegen. Trotz dieser kompakten Maße ließe die hohe Dachform laut Beobachtern einen vergleichsweise großzügigen Innenraum zu. Das Auto wäre damit wendig in der Stadt, böte aber genug Platz für Fahrgemeinschaften.
Angeblich soll die Länge des Wagens zwischen 3,50 und 3,70 Metern liegen. Trotz dieser kompakten Maße ließe die hohe Dachform laut Beobachtern einen vergleichsweise großzügigen Innenraum zu. Das Auto wäre damit wendig in der Stadt, böte aber genug Platz für Fahrgemeinschaften.
Wie viel Reichweite hat die E-Ente?
Offizielle Verbrauchsdaten gibt es noch nicht. Branchenexperten gehen jedoch davon aus, dass eine Batteriegröße zwischen 25 und 35 kWh verbaut werden könnte. Damit wären Reichweiten von etwa 200 bis 300 Kilometern nach WLTP-Standard denkbar.
Für den reinen Stadtverkehr und typische Pendelstrecken wäre dieser Aktionsradius völlig ausreichend. Wer täglich 50 Kilometer zur Arbeit fährt, müsste den Wagen voraussichtlich nur ein- bis zweimal pro Woche an die Wallbox oder Ladesäule anschließen.
Für den reinen Stadtverkehr und typische Pendelstrecken wäre dieser Aktionsradius völlig ausreichend. Wer täglich 50 Kilometer zur Arbeit fährt, müsste den Wagen voraussichtlich nur ein- bis zweimal pro Woche an die Wallbox oder Ladesäule anschließen.
Welche Technik steckt im neuen 2CV?
Das Fahrzeug basiert auf einer neuen Stellantis-Plattform für günstige E-Autos. Es heißt, dass als Energiespeicher robuste Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LFP) zum Einsatz kommen sollen. Diese verzichten auf teure Rohstoffe wie Kobalt und gelten als besonders langlebig und thermisch sicher.
Bei der Motorisierung dürfte Einfachheit im Fokus stehen. Es wird spekuliert, dass ein Elektromotor mit einer Leistung zwischen 60 und 90 PS verbaut werden könnte. Das wäre für das Mitschwimmen im städtischen Verkehr und auf Landstraßen absolut angemessen.
Bei der Motorisierung dürfte Einfachheit im Fokus stehen. Es wird spekuliert, dass ein Elektromotor mit einer Leistung zwischen 60 und 90 PS verbaut werden könnte. Das wäre für das Mitschwimmen im städtischen Verkehr und auf Landstraßen absolut angemessen.
Sieht sie aus wie das Original?
Ein erster Werbetrailer und Teaserbilder zeigen eine Silhouette, die stark an den historischen 2CV erinnert. Bestätigt sind Designelemente wie eine gewölbte, geriffelte Motorhaube, freistehende Scheinwerfer und ein schmal zulaufendes Heck mit fast senkrechter Abschlusskante.
Dennoch betonen die Entwickler, dass es sich nicht um eine reine Retro-Kopie handelt. Die Türgriffe und Stoßstangen müssen beispielsweise an moderne Sicherheitsnormen angepasst werden. Das Ziel ist eine moderne Interpretation der ursprünglichen Philosophie: viel Platz und einfache Technik.
Dennoch betonen die Entwickler, dass es sich nicht um eine reine Retro-Kopie handelt. Die Türgriffe und Stoßstangen müssen beispielsweise an moderne Sicherheitsnormen angepasst werden. Das Ziel ist eine moderne Interpretation der ursprünglichen Philosophie: viel Platz und einfache Technik.
Gibt es das alte Fahrgefühl noch?
Wer auf das knatternde Motorgeräusch, den Benzingeruch und die extreme Seitenneigung in Kurven hofft, wird enttäuscht. Als modernes Elektroauto fährt der neue 2CV lokal emissionsfrei, leise und muss aktuelle Fahrsicherheitsstandards erfüllen.
Für Nostalgiker mag das ein Verlust sein, für den IT-Alltag ist es jedoch ein Gewinn. Statt nostalgischer Unzuverlässigkeit bietet der Wagen moderne Elektromobilität. Das "Augenzwinkern in die Vergangenheit" beschränkt sich primär auf das charmante Design und den günstigen Preis.
Für Nostalgiker mag das ein Verlust sein, für den IT-Alltag ist es jedoch ein Gewinn. Statt nostalgischer Unzuverlässigkeit bietet der Wagen moderne Elektromobilität. Das "Augenzwinkern in die Vergangenheit" beschränkt sich primär auf das charmante Design und den günstigen Preis.
Wann kommt die neue Elektro-Ente?
Der offizielle Produktionsstart für den elektrischen 2CV ist für das Jahr 2028 angesetzt. Bis das Fahrzeug tatsächlich auf den Straßen rollt und bei den Händlern steht, wird also noch etwas Zeit vergehen.
Wer nicht so lange auf erste handfeste Details warten möchte: Citroën plant, weitere Informationen und voraussichtlich ein erstes Konzeptfahrzeug auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2026 der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Wer nicht so lange auf erste handfeste Details warten möchte: Citroën plant, weitere Informationen und voraussichtlich ein erstes Konzeptfahrzeug auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2026 der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Wo wird die neue Ente gebaut?
Stellantis hat angekündigt, dass die Produktion des neuen 2CV in Europa stattfinden wird. Konkret soll das Fahrzeug ab 2028 im Fiat-Werk Pomigliano d'Arco in der Nähe von Neapel (Italien) vom Band laufen.
Dies ist Teil einer größeren Strategie, um eine neue Kategorie von günstigen, leichten Elektroautos (die sogenannte M1E-Klasse) in Europa zu fertigen. In demselben Werk wird aktuell unter anderem der Fiat Panda produziert, was Synergieeffekte bei der Herstellung verspricht.
Dies ist Teil einer größeren Strategie, um eine neue Kategorie von günstigen, leichten Elektroautos (die sogenannte M1E-Klasse) in Europa zu fertigen. In demselben Werk wird aktuell unter anderem der Fiat Panda produziert, was Synergieeffekte bei der Herstellung verspricht.
Zusammenfassung
- Citroën erweckt legendären 2CV als E-Auto ab 2028 zurück
- Preis unter 15000 Euro soll E-Mobilität für viele ermöglichen
- Das Original wurde von 1948 bis 1990 gebaut und wurde Kult
- Neuauflage orientiert sich an charakteristischer Enten-Form
- Lithium-Eisenphosphat-Batterien mit 200 bis 300 km Reichweite
- Konzeptstudie soll auf Pariser Autosalon im Oktober 2026 gezeigt werden
- Serienproduktion ab 2028 im Werk Pomigliano bei Neapel geplant
- Mit rund 28000 Euro ist Renault R5 deutlich teurer als 2CV
- Elektromotor und modernisiertes Fahrwerk ersetzen das alte Fahrgefühl
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