BYD bringt seine 1500-Kilowatt-Supercharger nach Europa
Tausend Volt, große Pufferakkus und neun Minuten Ladezeit: BYD baut massive Schnellladesäulen für Elektroautos in Europa. Mit 1500 Kilowatt deklassiert das System normale Anlagen. Kompatible Fahrzeuge fehlen derzeit jedoch fast vollständig.
Technisch basiert das System auf einer Spannung von 1000 Volt und hohen Stromstärken. Um das Stromnetz zu entlasten, sind die Ladestationen mit Pufferspeichern ausgestattet, die die nötige Spitzenleistung bereitstellen. Auch bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius soll ein Ladevorgang rund zwölf Minuten dauern.
Zudem gibt es bislang nur wenige kompatible Fahrzeuge. Derzeit unterstützt lediglich der Denza Z9GT die Technik vollständig. Das Modell verfügt über eine 122-Kilowattstunden-Batterie auf Basis von Lithium-Eisenphosphat und kostet rund 115.000 Euro. Weitere Fahrzeuge sollen folgen. Ganz neu ist die Idee nicht, denn schon 2025 wurde von den Schnellladern gesprochen.
Für Europa plant das Unternehmen 3000 Ladepunkte, davon etwa 300 in Deutschland. Die Stationen werden mit dem CCS2-Standard ausgestattet und sollen markenübergreifend nutzbar sein. Aktuelle Schnelllader erreichen meist bis zu 400 Kilowatt. In der Branche wird beobachtet, wie schnell andere Hersteller die höheren Ladeleistungen übernehmen.
Würdet ihr für extrem kurze Ladezeiten einen höheren Fahrzeugpreis in Kauf nehmen? Teilt eure Gedanken zur neuen 1500-Kilowatt-Technik gerne mit uns unten in den Kommentaren!
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Laden in neun Minuten
Der chinesische Batterie- und Fahrzeughersteller BYD will bis Ende 2026 eine neue Schnellladetechnologie nach Europa bringen. Mit Ladeleistungen von bis zu 1500 Kilowatt sollen kompatible Elektroautos in rund neun Minuten von zehn auf 97 Prozent geladen werden. Das sogenannte Flash-Charging soll Wartezeiten an Ladesäulen deutlich verkürzen.Technisch basiert das System auf einer Spannung von 1000 Volt und hohen Stromstärken. Um das Stromnetz zu entlasten, sind die Ladestationen mit Pufferspeichern ausgestattet, die die nötige Spitzenleistung bereitstellen. Auch bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius soll ein Ladevorgang rund zwölf Minuten dauern.
Grenzen der neuen Technologie
In der Praxis gibt es Einschränkungen. Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, reichen die Speicher für etwa fünf Ladevorgänge in Folge. Danach erfolgt das Laden mit der regulären Netzleistung, während sich die Puffer wieder aufladen.Zudem gibt es bislang nur wenige kompatible Fahrzeuge. Derzeit unterstützt lediglich der Denza Z9GT die Technik vollständig. Das Modell verfügt über eine 122-Kilowattstunden-Batterie auf Basis von Lithium-Eisenphosphat und kostet rund 115.000 Euro. Weitere Fahrzeuge sollen folgen. Ganz neu ist die Idee nicht, denn schon 2025 wurde von den Schnellladern gesprochen.
Ausbau und technisches Umfeld
Die 1000-Volt-Technik ist ein weiterer Entwicklungsschritt in der Elektromobilität. Viele Modelle nutzen bislang 400-Volt-Systeme, während einzelne Hersteller bereits auf höhere Spannungen setzen. BYD erhöht diesen Wert nun weiter.Für Europa plant das Unternehmen 3000 Ladepunkte, davon etwa 300 in Deutschland. Die Stationen werden mit dem CCS2-Standard ausgestattet und sollen markenübergreifend nutzbar sein. Aktuelle Schnelllader erreichen meist bis zu 400 Kilowatt. In der Branche wird beobachtet, wie schnell andere Hersteller die höheren Ladeleistungen übernehmen.
Würdet ihr für extrem kurze Ladezeiten einen höheren Fahrzeugpreis in Kauf nehmen? Teilt eure Gedanken zur neuen 1500-Kilowatt-Technik gerne mit uns unten in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- BYD führt Flash-Charging mit bis zu 1500 kW Ladeleistung in Europa ein
- Die Technik lädt kompatible E-Autos in nur neun Minuten von zehn auf 97 Prozent
- 1000 Volt Spannung und sehr hohe Stromstärken für extreme Leistung
- Denza Z9GT ist bislang das einzige voll kompatible Fahrzeug (115.000 Euro)
- BYD plant 3000 neue Ladepunkte in Europa, davon 300 in Deutschland mit CCS2-Stecker
- Die Ladestationen besitzen Pufferspeicher
- Europäische Hersteller müssen die neue Technik erst noch für ihre Modelle adaptieren
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