Samsung-Streik: Einigung rückt in weite Ferne, Milliarden auf dem Spiel
In der Auseinandersetzung zwischen dem weltweit größten Elektronikhersteller Samsung und dem in Gewerkschaften organisierten Teil der Belegschaft gibt es auch nach jüngsten Angeboten des Konzerns keine Einigung. Alle Zeichen stehen auf Streik.
Zuletzt hatte Samsung laut Reuters angeboten, ohne Bedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren, nachdem die Gespräche vor einigen Tagen trotz Vermittlungsversuchen der südkoreanischen Regierung erfolglos abgebrochen werden mussten. Die Ankündigung der Gewerkschaften, an ihren Streikplänen festhalten zu wollen, sorgte nun für einen deutlichen Rückgang des Aktienkurses von Samsung, der um bis zu 5,9 Prozent einbrach.
Die Gewerkschafter beharren darauf, dass sie ab 21. Mai für 18 Tage die Arbeit niederlegen wollen, sollte Samsung nicht umgehend zu erheblichen Zugeständnissen bereits sein, was die Umsetzung der Forderungen nach höheren Gehältern und vor allem extrem gesteigerten Bonuszahlungen an die Mitarbeiter angeht.
Samsung hat bisher nur angeboten, mehr Lohn und einen Jahresbonus von umgerechnet rund 290.000 Euro zu zahlen. Zuletzt hieß es von den Gewerkschaften, die rund 60 Prozent der Mitarbeiter des Elektronikkonzerns vertreten, dass sie erst ab dem 7. Juni zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch bereit seien, der Streik aber wie geplant stattfinden soll.
Sie fordern unter anderem eine Gewinnbeteiligung von 15 Prozent, schließlich konnte Samsung seinen Gewinn im ersten Quartal des Geschäftsjahres um ganze 750 Prozent steigern. Dem Konzern drohen bei Arbeitsniederlegungen, an denen laut den Gewerkschaften bis zu 50.000 Mitarbeiter teilnehmen könnten, gigantische Verluste durch einen Produktionsstillstand - vor allem in der enorm lukrativen Speicherfertigung.
Siehe auch:
Samsung-Gewerkschaften halten an Streikplänen fest
Samsung droht in der nächsten Woche ein wochenlanger und breit angelegter Streik vieler Mitarbeiter. Auch nach erneuten Gesprächsangeboten des Konzerns halten die Gewerkschaften in Südkorea an dem ab 21. Mai 2026 geplanten Großstreik fest. Sie hatten einen Ausstand mit einer Dauer von 18 Tagen angekündigt und wollen bisher auch nicht davon abrücken, heißt es beim koreanischen Nachrichtensender KBS News.Zuletzt hatte Samsung laut Reuters angeboten, ohne Bedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren, nachdem die Gespräche vor einigen Tagen trotz Vermittlungsversuchen der südkoreanischen Regierung erfolglos abgebrochen werden mussten. Die Ankündigung der Gewerkschaften, an ihren Streikplänen festhalten zu wollen, sorgte nun für einen deutlichen Rückgang des Aktienkurses von Samsung, der um bis zu 5,9 Prozent einbrach.
Die Gewerkschafter beharren darauf, dass sie ab 21. Mai für 18 Tage die Arbeit niederlegen wollen, sollte Samsung nicht umgehend zu erheblichen Zugeständnissen bereits sein, was die Umsetzung der Forderungen nach höheren Gehältern und vor allem extrem gesteigerten Bonuszahlungen an die Mitarbeiter angeht.
Mitarbeiter fordern Beteiligung an Rekordgewinnen
Unter anderem fordern die Arbeitnehmervertreter, dass Samsung ähnlich hohe jährliche Boni an die Belegschaft auszahlt wie SK Hynix. Der Speichergigant hatte seinen Mitarbeitern zuletzt einen Jahresbonus von umgerechnet rund 700.000 Euro in Aussicht gestellt, weil das Unternehmen seine Einnahmen aufgrund der Nachfrage um Speicherprodukte enorm steigern konnte.Samsung hat bisher nur angeboten, mehr Lohn und einen Jahresbonus von umgerechnet rund 290.000 Euro zu zahlen. Zuletzt hieß es von den Gewerkschaften, die rund 60 Prozent der Mitarbeiter des Elektronikkonzerns vertreten, dass sie erst ab dem 7. Juni zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch bereit seien, der Streik aber wie geplant stattfinden soll.
Sie fordern unter anderem eine Gewinnbeteiligung von 15 Prozent, schließlich konnte Samsung seinen Gewinn im ersten Quartal des Geschäftsjahres um ganze 750 Prozent steigern. Dem Konzern drohen bei Arbeitsniederlegungen, an denen laut den Gewerkschaften bis zu 50.000 Mitarbeiter teilnehmen könnten, gigantische Verluste durch einen Produktionsstillstand - vor allem in der enorm lukrativen Speicherfertigung.
Zusammenfassung
- Samsung droht ab dem 21. Mai ein 18-tägiger Großstreik der Belegschaft
- Gewerkschaften halten trotz Samsungs Angebot an Streikplänen fest
- Samsung-Aktie brach nach Streikankündigung um 5,9 Prozent ein
- Samsung bietet 290000 Euro Bonus, Gewerkschaften fordern 600000 Euro
- Gewerkschaften fordern 15 Prozent Gewinnbeteiligung wegen 750-Prozent-Gewinnanstieg
- Bis zu 50000 Samsung-Mitarbeiter könnten am Streik teilnehmen
- Gewerkschaften vertreten rund 60 Prozent aller Samsung-Beschäftigten
- Regierungsvermittlung zwischen Samsung und Gewerkschaften gescheitert
Siehe auch:
- Streik droht: Samsung-Mitarbeitern ist ein 290.000-€-Bonus zu wenig
- Arbeiter wollen Anteil am KI-Boom: Samsung steht vor großem Streik
- Samsung: Nach Mega-Gewinn droht jetzt der Mega-Streik
- Samsung-Streik: Mitarbeiter sollen modernstes Chipwerk lahmlegen
- Samsung Electronics: Tausende starten ersten Streik der Geschichte
Thema:
Samsungs Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Samsung
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
- MagicPad 4: Honors Versuch zum Tablet-Gipfelsturm im Test
- Erstaunliche Vielfalt: Die besten Tablets für unter 300 Euro
- Die besten Tablets mit Stift-Bedienung des Jahres im Vergleich
Beliebte Samsung-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Samsung Health: App erhält riesiges Update mit vielen neuen Features
- HP bringt limitiertes Ferrari-Notebook - für 5600 Dollar
- Microsoft redet Klartext: Nutzer sollen KI-"süchtig" gemacht werden
- CPU-Nachfrage 'zerstört': Kunden verweigern sich hohen Preisen
- FritzOS 8.24: Frische Beta-Firmware landet auf fünf FritzBox-Routern
- Keine Stargate-Rückkehr: Prime Video streicht die geplante Serie
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen