Es wird immer bizarrer: eBay bannt GameStop-CEO wegen Auktionen
Der CEO von GameStop möchte eBay für stolze 56 Milliarden Dollar übernehmen. Doch statt handfester Finanzpläne sammelt Ryan Cohen das nötige Kleingeld durch den Verkauf alter Socken und Schilder. Kurz darauf sperrt eBay sein Konto.
Er bot auf eBay insgesamt 36 verschiedene Artikel aus dem direkten Umfeld von GameStop an. Das Sortiment umfasste unter anderem alte Filialschilder, getragene Socken sowie eine lebensgroße Statue aus dem Videospiel Halo 2. Die Gebote für einige Objekte erreichten schnell Summen von über 14.000 Dollar (etwa 11.908 Euro). Cohen erklärte, dass die Einnahmen aus den Versteigerungen direkt in die Finanzierung fließen sollen.
Wie GameSpot berichtet, verkündete der Geschäftsführer kurz nach dem Start der Auktionen auf der X, dass sein Konto von eBay dauerhaft gesperrt worden sei. Die betroffenen Angebote blieben jedoch weiterhin online. Jedem verkauften Artikel liegt laut den Beschreibungen eine handsignierte Kopie des offiziellen Angebots bei, das Cohen an den Vorstand von eBay geschickt haben will.
Cohen ist in der Vergangenheit bereits mehrfach durch unkonventionelle Auftritte in sozialen Netzwerken aufgefallen. Seine Beiträge auf X lösen oft heftige Reaktionen bei privaten Anlegern aus. Beobachter gehen etnsprechend davon aus, dass die aktuellen Aktionen eher eine gezielte PR-Maßnahme als ein ernsthafter Versuch sind, eBay zu kaufen. Eine offizielle Stellungnahme von eBay zu der angeblichen Kontosperrung oder dem Übernahmeangebot steht derzeit noch aus.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen eines solchen Übernahmeangebots verlangen normalerweise detaillierte Prüfungen durch Finanzbehörden. Bisher gibt es keine Belege dafür, dass GameStop oder Cohen die notwendigen Schritte für ein reales Angebot eingeleitet haben.
Was haltet ihr von der kuriosen Verkaufsaktion? Seht ihr darin einen reinen PR-Gag oder eine clevere Methode zur Unterhaltung der Fans? Teilt eure Gedanken dazu gerne unten in den Kommentaren!
Siehe auch:
Ungewöhnliche Verkaufsaktion im Netz
Der aktuelle Chef des Videospielhändlers GameStop, Ryan Cohen, sorgt mit einem angeblichen Kaufangebot für die Auktionsplattform eBay für Aufmerksamkeit. Für das Vorhaben nannte er eine Summe von 56 Milliarden Dollar (etwa 48 Milliarden Euro). Da der Marktwert von GameStop bei rund zwölf Milliarden Dollar (etwa 10 Milliarden Euro) liegt, gilt das Unterfangen als unrealistisch. Dennoch startete Cohen eine Verkaufsaktion, um das nötige Kapital zu sammeln - wobei man diese Aktion auch als PR oder Trollen sehen kann und muss.Er bot auf eBay insgesamt 36 verschiedene Artikel aus dem direkten Umfeld von GameStop an. Das Sortiment umfasste unter anderem alte Filialschilder, getragene Socken sowie eine lebensgroße Statue aus dem Videospiel Halo 2. Die Gebote für einige Objekte erreichten schnell Summen von über 14.000 Dollar (etwa 11.908 Euro). Cohen erklärte, dass die Einnahmen aus den Versteigerungen direkt in die Finanzierung fließen sollen.
Wie GameSpot berichtet, verkündete der Geschäftsführer kurz nach dem Start der Auktionen auf der X, dass sein Konto von eBay dauerhaft gesperrt worden sei. Die betroffenen Angebote blieben jedoch weiterhin online. Jedem verkauften Artikel liegt laut den Beschreibungen eine handsignierte Kopie des offiziellen Angebots bei, das Cohen an den Vorstand von eBay geschickt haben will.
Verlauf der Versteigerungen
Einige der angebotenen Gegenstände weckten das Interesse zahlreicher Sammler. Neben der Statue aus Halo 2 standen auch alte Werbeaufsteller und ausgemusterte Technik aus den Lagern von GameStop zum Verkauf. Die Auktionen starteten teilweise bei einem Dollar und kletterten innerhalb weniger Stunden auf fünfstellige Beträge.Cohen ist in der Vergangenheit bereits mehrfach durch unkonventionelle Auftritte in sozialen Netzwerken aufgefallen. Seine Beiträge auf X lösen oft heftige Reaktionen bei privaten Anlegern aus. Beobachter gehen etnsprechend davon aus, dass die aktuellen Aktionen eher eine gezielte PR-Maßnahme als ein ernsthafter Versuch sind, eBay zu kaufen. Eine offizielle Stellungnahme von eBay zu der angeblichen Kontosperrung oder dem Übernahmeangebot steht derzeit noch aus.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen eines solchen Übernahmeangebots verlangen normalerweise detaillierte Prüfungen durch Finanzbehörden. Bisher gibt es keine Belege dafür, dass GameStop oder Cohen die notwendigen Schritte für ein reales Angebot eingeleitet haben.
Was haltet ihr von der kuriosen Verkaufsaktion? Seht ihr darin einen reinen PR-Gag oder eine clevere Methode zur Unterhaltung der Fans? Teilt eure Gedanken dazu gerne unten in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ryan Cohen von GameStop bietet 56 Milliarden Dollar für eBay
- GameStop hat jedoch nur einen Marktwert von etwa zwölf Milliarden Dollar
- Cohen versteigerte 36 Artikel auf eBay, darunter Socken und Schilder
- Gebote erreichten über 14000 Dollar für einzelne Gegenstände
- Seine Auktionen sollten angeblich die Übernahme finanzieren
- eBay hat Cohens Konto dauerhaft gesperrt, die Artikel blieben online
- Beobachter sehen darin eher einen PR-Gag als ein ernsthaftes Angebot
- Offizielle Schritte für ein Übernahmeangebot sind bisher nicht erkennbar
- eBay hat sich zu der Kontosperrung bislang nicht geäußert
Siehe auch:
- GameStop-CEO gibt zum geplanten Kauf von eBay ein bizarres Interview
- GameStop: Totgeglaubter Videospielhändler will eBay kaufen (Update)
- Unendlich Geld: GameStop stoppt Infinite Money Glitch bei Switch 2
- GameStop schließt Hunderte Shops, damit CEO Milliarden erhalten kann
- Switch 2 und Tacker bei eBay: GameStop-Panne wird zur Goldgrube
Thema:
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