Microsoft killt das Surface Hub:
Aus für die Riesen-Touch-Displays
Nach fast zehn Jahren beendet Microsoft die Produktion der riesigen Surface-Hub-Bildschirme. Damit zieht sich der Konzern komplett aus dem Markt für interaktive Whiteboards zurück. Der neue Fokus liegt nun auf Software wie Teams.
Die massiven Geräte waren gezielt für den täglichen Einsatz in Unternehmen konzipiert. Sie kombinierten einen großen Touchscreen mit einem integrierten Computersystem. Die Einstiegsvariante mit 50-Zoll-Diagonale kostete rund 8.000 Dollar (etwa 6.802 Euro), während für das 85-Zoll-Modell 20.000 Dollar (etwa 17.004 Euro) fällig wurden. Ein Vorteil der Konstruktion war die modulare Bauweise. Die Recheneinheit ließ sich austauschen, ohne den gesamten Bildschirm ersetzen zu müssen.
Für bestehende Unternehmenskunden gibt es jedoch vorerst Entwarnung. Das Betriebssystem sowie die Firmware der dritten Generation des Surface Hub sollen noch bis Ende des Jahres 2030 mit Sicherheitsupdates versorgt werden. Dennoch reiht sich das Display nahtlos in eine wachsende Liste eingestellter Hardware-Projekte ein. Zuvor hatte Microsoft bereits die Entwicklung des Smartphones Surface Duo sowie der Computer der Reihe Surface Studio beendet.
Der Rückzug aus dem Markt für spezielle Konferenzhardware spiegelt einen klaren strategischen Wechsel wider. Anstatt auf proprietäre Komplettlösungen zu setzen, überlässt der Konzern das Feld nun anderen Anbietern. Der Fokus liegt künftig ausschließlich auf bewährten Formfaktoren wie klassischen Notebooks und Tablets der Reihe Surface Pro.
Nutzt ihr in eurem Büro noch große interaktive Whiteboards oder reicht euch ein normaler Laptop für Meetings völlig aus? Teilt eure Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Ende für smarte Riesen-Displays
Der Redmonder Konzern hat die Produktion seiner interaktiven Whiteboards der Reihe Surface Hub offiziell beendet. Damit endet nach fast einem Jahrzehnt die Ära der großformatigen Touchscreens für moderne Konferenzräume. Die Entwicklung eines direkten Nachfolgers wurde komplett gestrichen. Restbestände der aktuellen dritten Generation werden noch regulär abverkauft. Danach zieht sich das Technologieunternehmen vollständig aus dem speziellen Hardware-Segment zurück.Die massiven Geräte waren gezielt für den täglichen Einsatz in Unternehmen konzipiert. Sie kombinierten einen großen Touchscreen mit einem integrierten Computersystem. Die Einstiegsvariante mit 50-Zoll-Diagonale kostete rund 8.000 Dollar (etwa 6.802 Euro), während für das 85-Zoll-Modell 20.000 Dollar (etwa 17.004 Euro) fällig wurden. Ein Vorteil der Konstruktion war die modulare Bauweise. Die Recheneinheit ließ sich austauschen, ohne den gesamten Bildschirm ersetzen zu müssen.
Software statt teurer Hardware
Wie Windows Central berichtet, konnte sich die Hardware aber auf dem Markt nie flächendeckend durchsetzen. Der hohe Anschaffungspreis stellte besonders für kleinere Firmen eine große finanzielle Hürde dar. Zudem veränderte die Zunahme von hybriden Arbeitsmodellen den Bedarf an zentraler Technik. Microsoft fokussiert sich nun verstärkt auf seine Kommunikationsplattform Teams und cloudbasierte Dienste.Für bestehende Unternehmenskunden gibt es jedoch vorerst Entwarnung. Das Betriebssystem sowie die Firmware der dritten Generation des Surface Hub sollen noch bis Ende des Jahres 2030 mit Sicherheitsupdates versorgt werden. Dennoch reiht sich das Display nahtlos in eine wachsende Liste eingestellter Hardware-Projekte ein. Zuvor hatte Microsoft bereits die Entwicklung des Smartphones Surface Duo sowie der Computer der Reihe Surface Studio beendet.
Der Rückzug aus dem Markt für spezielle Konferenzhardware spiegelt einen klaren strategischen Wechsel wider. Anstatt auf proprietäre Komplettlösungen zu setzen, überlässt der Konzern das Feld nun anderen Anbietern. Der Fokus liegt künftig ausschließlich auf bewährten Formfaktoren wie klassischen Notebooks und Tablets der Reihe Surface Pro.
Nutzt ihr in eurem Büro noch große interaktive Whiteboards oder reicht euch ein normaler Laptop für Meetings völlig aus? Teilt eure Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Microsoft beendet offiziell die Produktion seiner smarten Surface Hubs
- Ein direkter Nachfolger wird nicht entwickelt und Restbestände abverkauft
- Die teuren Geräte richteten sich primär an Firmen für Konferenzräume
- Bestandsgeräte erhalten noch bis Ende 2030 wichtige Sicherheitsupdates
- Zukünftig liegt der Fokus auf Microsoft Teams und cloudbasierten Diensten
- Klassische Notebooks und Tablets bilden nun den Fokus der Hardware-Sparte
Siehe auch:
- Superteurer Elektroschrott: Was wird aus dem Surface Hub?
- Surface Hub 2S bald als reiner Monitor & mit bis zu 85 Zoll Diagonale
- Von Skype zu Microsoft Teams Daten sichern und wechseln - So geht's
- Microsoft Teams startet offiziell am 14. März mit einem Live-Event
- "Secure Boot Violation"-Bug: Windows 10 bekommt Out-of-Band-Update
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