Microsofts Krisen-Laptop: Surface Laptop mit 13-Zoll-Display und Intel
Microsoft hat gestern nicht nur die regulären neuen Modelle des Surface Laptop 8 und des Surface Pro 12 vorgestellt, sondern auch eine neue, Intel-basierte Version des Surface Laptop mit 13-Zoll-Display. Das Gerät hat keinen direkten Vorläufer, sondern soll wohl vor allem eine Antwort auf das MacBook Air darstellen.
Während die auf den neuen Qualcomm Snapdragon-X2-Chips basierenden Varianten der Surface-Geräte der nächsten Generation noch knapp einen Monat auf sich warten lassen, adaptiert Microsoft das kleinere 13-Zoll-Modell jetzt mit einem Intel-Chip für Business-Kunden. Dabei geht es wohl vor allem darum, in Zeiten der Speicherkrise noch irgendwie ein etwas erschwinglicheres Modell im Sortiment zu haben, auf das Firmenkunden zurückgreifen können.
Unter der Haube steckt im Surface Laptop mit 13-Zoll-Display auf Intel-Basis der Core Ultra 5 325 als einzige CPU-Option. Dabei handelt es sich um einen achtkernigen Chip aus der neuen Intel "Panther Lake"-Familie, der über vier Low-Energy-Efficiency-Cores und vier Performance-Cores verfügt und damit bis zu 4,5 Gigahertz maximalen Boost-Takt erreichen kann.
Surface Laptop mit 13 Zoll & Intel-CPU
Abseits des Displays muss man beim Surface Laptop mit 13-Zoll-Display auf Intel-Basis auch bei einigen anderen Komponenten Abstriche hinnehmen, um den niedrigeren Einstiegspreis zu erreichen. So verzichtet Microsoft unter anderem auf die weiterentwickelte Trackpad-Technologie mit haptischem Feedback, die man den teureren 13,8- und 15-Zoll-Modellen mit dem gestern erfolgten Update spendiert hat.
Surface Laptop mit 13-Zoll-Display
Mit einiger Sicherheit spart man auch bei den Materialien, schließlich soll das Surface Laptop 13 Zoll auf Intel-Basis wohl so etwas wie ein Vehikel sein, um Firmenkunden in Zeiten der durch den KI-Boom ausgelösten Speicherkrise eine günstigere Alternative zu bieten. Bei den Ports spart Microsoft immerhin nur ein wenig.
Während die teureren neuen Surface-Modelle mit USB-4.0-Support aufwarten, wird hier maximal USB 3.2 geboten. Zwar sollen dennoch zwei externe 4K-Displays über die Typ-C-Ports angeschlossen werden können, doch dürfte die Performance über die langsameren Ports nicht die gleiche sein. Microsoft zufolge kann man das Gerät auch über die USB-C-Ports laden und es gibt Support für das hauseigene Thunderbolt-Dock von Microsoft. Außerdem ist auch noch ein USB-A-Anschluss von voller Größe an Bord.
Dass es sich um eine Art Krisenprodukt handelt, zeigt auch die Ankündigung von Microsoft, dass man innerhalb der kommenden Monate auch noch eine weitere, etwas günstigere Variante des 13-Zöllers einführen will. Diese soll dann mit nur noch acht Gigabyte Arbeitsspeicher daherkommen und nicht in der Lage sein, die KI-Funktionen von Copilot zu nutzen.
Dies deutet darauf hin, dass Microsoft hier auf Intels neue "Wildcat Lake"-Plattform mit ihren Intel-Core-3-Chips setzen will, die nur eine schwache NPU-Leistung mitbringen. Allerdings soll auch diese Version für stolze 1299 Dollar an den Start gehen. Der hohe Preis macht klar, dass wir in einer verrückten Zeit leben, schließlich kommt dann trotz der hohen Kosten eine Art Low-End-Plattform zum Einsatz. Denkbar wäre aber auch, dass die Redmonder nur den Speicher zusammenstreichen und das Gerät deshalb nicht als Copilot+ PC gelten kann.
Siehe auch:
Neues 13-Zoll-Modell erstmals als Business-Version
Microsoft führt mit dem Surface Laptop for Business mit 13 Zoll eine neue Variante seiner auf professionelle Anwender zugeschnittenen Laptops ein. Im Grunde handelt es sich um eine Intel-basierte Variante dessen, was im letzten Jahr als Surface Laptop mit 13 Zoll großem Display mit einem ARM-basierten Snapdragon-SoC eingeführt wurde.Während die auf den neuen Qualcomm Snapdragon-X2-Chips basierenden Varianten der Surface-Geräte der nächsten Generation noch knapp einen Monat auf sich warten lassen, adaptiert Microsoft das kleinere 13-Zoll-Modell jetzt mit einem Intel-Chip für Business-Kunden. Dabei geht es wohl vor allem darum, in Zeiten der Speicherkrise noch irgendwie ein etwas erschwinglicheres Modell im Sortiment zu haben, auf das Firmenkunden zurückgreifen können.
Design-Recycling geht in eine weitere Runde
Das Surface Laptop mit 13-Zoll-Display auf Intel-Basis gleicht optisch dem ARM-basierten Vorgänger und bringt dementsprechend jetzt ein LCD-Panel mit PixelSense-Technologie (Touchscreen) mit sich, welches mit 1920x1280 Pixeln arbeitet und somit wieder im 3:2-Format gehalten ist. Der Bildschirm bietet nur 60 Hertz Bildwiederholrate und soll bis zu 500 Candela Helligkeit erreichen.Unter der Haube steckt im Surface Laptop mit 13-Zoll-Display auf Intel-Basis der Core Ultra 5 325 als einzige CPU-Option. Dabei handelt es sich um einen achtkernigen Chip aus der neuen Intel "Panther Lake"-Familie, der über vier Low-Energy-Efficiency-Cores und vier Performance-Cores verfügt und damit bis zu 4,5 Gigahertz maximalen Boost-Takt erreichen kann.
Surface Laptop mit 13 Zoll & Intel-CPU
Microsoft spart, wo es kann
Der in Intels fortschrittlicher 18A-Node mit knapp zwei Nanometern Strukturbreite gefertigte Chip dürfte für die meisten Anwender ausreichend Leistung für mobile Anwendungen bieten und wird in diesem Surface-Modell mit 16 oder 24 Gigabyte Arbeitsspeicher kombiniert. Die vom jeweiligen Kunden austauschbare SSD hat eine PCIe-4.0-Anbindung und bietet Kapazitäten von 256 oder 512 GB bzw. sogar einem Terabyte.Abseits des Displays muss man beim Surface Laptop mit 13-Zoll-Display auf Intel-Basis auch bei einigen anderen Komponenten Abstriche hinnehmen, um den niedrigeren Einstiegspreis zu erreichen. So verzichtet Microsoft unter anderem auf die weiterentwickelte Trackpad-Technologie mit haptischem Feedback, die man den teureren 13,8- und 15-Zoll-Modellen mit dem gestern erfolgten Update spendiert hat.
Surface Laptop mit 13-Zoll-Display
Kein USB 4.0 & kleinerer Akku
Weiterhin fällt auch der Akku kleiner aus, denn das 13-Zoll-Modell bietet nur einen 50 Wattstunden großen Stromspeicher. Dieser soll zwar theoretisch für eine Laufzeit von bis zu 22 Stunden bei der Videowiedergabe und maximal 14 Stunden bei der aktiven Web-Nutzung ausreichen, ist aber eben noch einmal ein Stück kleiner als bei den anderen Versionen.Mit einiger Sicherheit spart man auch bei den Materialien, schließlich soll das Surface Laptop 13 Zoll auf Intel-Basis wohl so etwas wie ein Vehikel sein, um Firmenkunden in Zeiten der durch den KI-Boom ausgelösten Speicherkrise eine günstigere Alternative zu bieten. Bei den Ports spart Microsoft immerhin nur ein wenig.
Während die teureren neuen Surface-Modelle mit USB-4.0-Support aufwarten, wird hier maximal USB 3.2 geboten. Zwar sollen dennoch zwei externe 4K-Displays über die Typ-C-Ports angeschlossen werden können, doch dürfte die Performance über die langsameren Ports nicht die gleiche sein. Microsoft zufolge kann man das Gerät auch über die USB-C-Ports laden und es gibt Support für das hauseigene Thunderbolt-Dock von Microsoft. Außerdem ist auch noch ein USB-A-Anschluss von voller Größe an Bord.
Basismodell mit acht GB RAM soll später folgen
Bluetooth 5.4 und Wi-Fi 7 gehören ebenfalls zur Grundausstattung. Während das größere Surface Laptop for Business mit 13,8-Zoll-Display in der achten Generation für satte 1949 Dollar in den Markt startet, will Microsoft das kleinere 13-Zoll-Modell in der Intel-Variante für 1499 Dollar an Firmenkunden verkaufen. Dafür bekommt man dann das Modell mit 16 GB RAM und 256-GB-SSD. In Deutschland geht es beim Surface Laptop mit 13 Zoll großem Display und Intel-CPU preislich bei 1489 Euro los.Dass es sich um eine Art Krisenprodukt handelt, zeigt auch die Ankündigung von Microsoft, dass man innerhalb der kommenden Monate auch noch eine weitere, etwas günstigere Variante des 13-Zöllers einführen will. Diese soll dann mit nur noch acht Gigabyte Arbeitsspeicher daherkommen und nicht in der Lage sein, die KI-Funktionen von Copilot zu nutzen.
Dies deutet darauf hin, dass Microsoft hier auf Intels neue "Wildcat Lake"-Plattform mit ihren Intel-Core-3-Chips setzen will, die nur eine schwache NPU-Leistung mitbringen. Allerdings soll auch diese Version für stolze 1299 Dollar an den Start gehen. Der hohe Preis macht klar, dass wir in einer verrückten Zeit leben, schließlich kommt dann trotz der hohen Kosten eine Art Low-End-Plattform zum Einsatz. Denkbar wäre aber auch, dass die Redmonder nur den Speicher zusammenstreichen und das Gerät deshalb nicht als Copilot+ PC gelten kann.
Zusammenfassung
- Microsoft präsentiert Surface Laptop mit 13-Zoll-Display und Intel-Prozessor
- Das Surface Laptop für Geschäftskunden gilt als Gegenstück zum MacBook Air
- Der Intel Core Ultra 5 325 aus der Panther-Lake-Familie treibt das Gerät an
- Das LCD-Display bietet 1920x1280 Pixel im 3:2-Format mit Touchscreen
- 16 oder 24 GB RAM kombiniert mit SSD-Kapazitäten von bis zu einem Terabyte
- Der Basispreis für Firmenkunden liegt bei 1499 Dollar
- Der 50-Wattstunden-Akku soll bis zu 22 Stunden Videowiedergabe ermöglichen
- Eine günstigere Variante mit 8 GB RAM ohne Copilot-Support kostet 1299 Dollar
Siehe auch:
- Microsoft Surface Pro 12 & Surface Laptop 8 starten - zu Horror-Preisen
- Surface Laptop 8 & Surface Pro '13': Benchmark-Leak liefert CPU-Details
- Leak: Erste Details zum Microsoft Surface-Lineup für 2026
- Microsoft killt das Surface Hub: Aus für die Riesen-Touch-Displays
- Speicherkrise trifft Surface: Microsoft schraubt Preise kräftig nach oben
Themen:
Neue Surface-Videos
- Die besten Tablets mit Stift-Bedienung des Jahres im Vergleich
- iWork GT Ultra: Preisgünstige Alternative zum Surface Pro im Test
- Acer Chromebook Plus Spin 514 entwickelt sich zum Windows-Killer
- Microsoft Surface Pro 12": Ein Tablet für viel Alltag im Test
- Stark und leicht: Neue Business-Modelle in Microsofts Surface-Reihe
Beliebte Surface Tipps & Tricks Einträge
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- Tablets:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Cern-Shutdown: Der großen Teilchenbeschleuniger wird umgebaut
- DuckDuckGo-Browser blockiert YouTube-Werbung mit Filterlisten
- Fehlender Kündigungsbutton: Nun auch Telekom-Tochter in der Kritik
- Microsoft korrigiert nervigen Speicherfresser-Bug in Windows 11
- Samsung Galaxy Z Fold 8 (Ultra): Leak zeigt alle neuen Foldables vorab
- GPT-5.6 freigegeben: US-Regierung erlaubt Start der neuen KI
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!








Alle Kommentare zu dieser News anzeigen