RTX 5090 Lightning Z: Besitzer will 'Löten üben', zerstört 5000-$-GPU
Von der limitierten MSI RTX 5090 Lightning Z gibt es nur 1.300 Stück. Ein Exemplar landete nach einem missglückten Lötversuch des Besitzers jetzt in der Werkstatt. Offiziell ging es um eine Übung, doch vieles deutet auf einen risikoreichen Modding-Versuch hin.
Laut eigenen Angaben wollte der Nutzer das Löten von kleinen Widerständen lernen und verwendete dafür das Board der Karte im Wert von rund 5.000 Dollar (etwa 4.600 Euro). Die Folgen waren genauso vorhersehbar wie verheerend. Ein Kontaktpunkt in einem empfindlichen Bereich nahe dem Grafikprozessor wurde abgerissen. Die Karte startete danach nicht mehr.
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Die verwendeten Bauteile sind nur knapp einen halben Millimeter breit. Schon minimale Fehler bei der Hitze oder der Kraftanwendung können Leiterbahnen dauerhaft beschädigen. Wer in das Thema einsteigen will, übt normalerweise auf alten Testplatinen mit günstigen Komponenten. Eine limitierte Grafikkarte sollte nicht die erste Wahl sein.
Wie das vorliegende Beispiel zeigt, sind die Risiken bei einem solchen Umbau enorm hoch. Zu den möglichen Folgen zählen defekte Spannungswandler, beschädigte Kontaktpunkte und Totalausfälle. Zudem verfällt selbstverständlich die Garantie der Hardware. Für die alltägliche Nutzung ergibt ein Profil mit 2.500 Watt ohnehin wenig Sinn. Die Lautstärke, die Abwärme und die Anforderungen an das Netzteil steigen dadurch drastisch an. Allerdings ist die MSI RTX 5090 Lightning Z auch schon für den normalen Gaming-Gebrauch überdimensioniert.
In seinem YouTube-Video zeigt NorthridgeFix die filigrane Reparatur. Der verantwortliche Ingenieur reparierte die abgerissene Kontaktfläche wieder. Ein erster Testlauf in der Werkstatt war jedoch nicht erfolgreich, da die Karte über zwei moderne 16-Pin-12VHPWR-Anschlüsse mit Strom versorgt werden muss und ein entsprechendes Setup nicht vorhanden war. Eine vollständige Prüfung der möglicherweise wiederhergestellten Funktionen steht also noch aus.
Wie seht ihr das: War das ein legitimer Modding-Versuch oder ein dämliches Risiko? Habt ihr selbst schon einmal mit einem Lötkolben Hand an teure Hardware gelegt? Schreibt es uns in die Kommentare.
Siehe auch:
MSI RTX 5090: Defekt nach Lötversuch
Die RTX 5090 Lightning Z hatte nicht zuletzt aufgrund ihrer hohen Leistung schon in der Vergangenheit Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Von der High-End-Grafikkarte von MSI existieren nur 1.300 Exemplare weltweit. Deshalb verloste der Hersteller das Anrecht auf einen Kauf teilweise sogar unter den Interessenten. Einer der wenigen Besitzer der Lightning Z hat seine Hardware jetzt allerdings in eine Werkstatt gegeben. Der Grund ist dabei zum Kopfschütteln.Laut eigenen Angaben wollte der Nutzer das Löten von kleinen Widerständen lernen und verwendete dafür das Board der Karte im Wert von rund 5.000 Dollar (etwa 4.600 Euro). Die Folgen waren genauso vorhersehbar wie verheerend. Ein Kontaktpunkt in einem empfindlichen Bereich nahe dem Grafikprozessor wurde abgerissen. Die Karte startete danach nicht mehr.
Auf YouTube ansehenDie verwendeten Bauteile sind nur knapp einen halben Millimeter breit. Schon minimale Fehler bei der Hitze oder der Kraftanwendung können Leiterbahnen dauerhaft beschädigen. Wer in das Thema einsteigen will, übt normalerweise auf alten Testplatinen mit günstigen Komponenten. Eine limitierte Grafikkarte sollte nicht die erste Wahl sein.
XOC-BIOS als möglicher Grund
Dass der Besitzer tatsächlich das Löten üben wollte, erscheint jedoch wenig glaubhaft. Wahrscheinlicher ist es, dass der Nutzer das inoffizielle 2.500-Watt-XOC-BIOS verwenden wollte. Das erhöht die Leistung der Karte noch einmal weiter, erfordert aber einen zusätzlichen Widerstand auf der Platine. Das Schadensbild passt zumindest.Wie das vorliegende Beispiel zeigt, sind die Risiken bei einem solchen Umbau enorm hoch. Zu den möglichen Folgen zählen defekte Spannungswandler, beschädigte Kontaktpunkte und Totalausfälle. Zudem verfällt selbstverständlich die Garantie der Hardware. Für die alltägliche Nutzung ergibt ein Profil mit 2.500 Watt ohnehin wenig Sinn. Die Lautstärke, die Abwärme und die Anforderungen an das Netzteil steigen dadurch drastisch an. Allerdings ist die MSI RTX 5090 Lightning Z auch schon für den normalen Gaming-Gebrauch überdimensioniert.
In seinem YouTube-Video zeigt NorthridgeFix die filigrane Reparatur. Der verantwortliche Ingenieur reparierte die abgerissene Kontaktfläche wieder. Ein erster Testlauf in der Werkstatt war jedoch nicht erfolgreich, da die Karte über zwei moderne 16-Pin-12VHPWR-Anschlüsse mit Strom versorgt werden muss und ein entsprechendes Setup nicht vorhanden war. Eine vollständige Prüfung der möglicherweise wiederhergestellten Funktionen steht also noch aus.
Wie seht ihr das: War das ein legitimer Modding-Versuch oder ein dämliches Risiko? Habt ihr selbst schon einmal mit einem Lötkolben Hand an teure Hardware gelegt? Schreibt es uns in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Eine RTX 5090 Lightning Z fiel nach missglückter Lötarbeit komplett aus
- Offiziell war es eine Lötübung, plausibler wirkt ein XOC-BIOS-Moddingversuch
- Von der limitierten Karte existieren weltweit nur 1.300 Exemplare
- Der Schaden entstand nahe der GPU, ein Kontaktpunkt riss ab
- 2.500-Watt-XOC-BIOS steigert Leistung, aber auch Lärm, Hitze und Netzteillast
- NorthridgeFix reparierte filigran, ein Funktionstest steht noch aus
Siehe auch:
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