Neues Update: Google Drive schützt jetzt vor Erpressungstrojanern

Google Drive will Schluss machen mit der Ransomware-Panik. Ein neues Update für Workspace-Konten erkennt verdächtige Dateien, stoppt sofort den Sync-Vorgang und hilft bei der Datenrettung. Wir zeigen euch, wie das neue Feature funktioniert.
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WinFuture / KI-generiert

Schutz vor Erpressungstrojanern

Google Drive bietet ab sofort erweiterte Funktionen zur Erkennung von Ransomware und zur Wiederherstellung von Dateien. Nach einer mehrmonatigen Betaphase stehen die Mechanismen nun für viele Konten allgemein zur Verfügung. Ziel ist es, die Auswirkungen von Malware-Angriffen auf lokale Computer zu minimieren. So können Betroffene ihre verschlüsselten Daten aus der Cloud retten.

Sobald die Desktop-Anwendung verdächtige Aktivitäten auf einem verbundenen Computer bemerkt, unterbricht sie automatisch die Synchronisation. Das verhindert effektiv, dass lokal verschlüsselte Dateien die unversehrten Versionen auf den Servern überschreiben. Anwender erhalten umgehend eine Warnmeldung über den Vorfall auf ihrem Bildschirm. Im Anschluss führt ein Assistent die Nutzer durch den Prozess, um die verlorenen Daten direkt über die Weboberfläche aus früheren Sicherungen wiederherzustellen.

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Erkennung im Hintergrund

Der Mechanismus arbeitet laut Angaben von Google mit einer Kombination aus Signaturprüfungen und Verhaltensanalysen. Das System scannt kontinuierlich nach bekannten Bedrohungen und schlägt Alarm, wenn es unübliche Dateiveränderungen registriert. Administratoren von Geschäftskunden erhalten in ihrer Konsole zusätzliche Werkzeuge, um den Sicherheitsstatus aller verknüpften Endgeräte zentral zu überwachen. Sie können zudem festlegen, wie das System bei einem Alarm reagieren soll.

Die Wiederherstellung erfolgt über ein neu gestaltetes Menü in den Sicherheitseinstellungen. Dort lassen sich die intakten Versionen der Dateien vor dem Angriff gezielt auswählen und mit wenigen Klicks zurückholen. Das funktioniert nicht nur für einzelne Dokumente, sondern auch für komplette Verzeichnisse. Bei großflächigen Infektionen durch Schadsoftware spart das viel Zeit. Die Entwickler haben den Ablauf zudem so gestaltet, dass keine tiefgehenden IT-Kenntnisse nötig sind.

Kosten und Verfügbarkeit

Die neuen Schutzmechanismen sind für verschiedene Tarife des Google-Drive-Workspace-Angebots verfügbar. Privatanwender mit kostenlosen Konten profitieren vorerst nicht im vollen Umfang von den automatisierten Routinen. Unternehmen zahlen für die erweiterten Sicherheitsfunktionen je nach gebuchtem Paket unterschiedliche Preise. Ein Upgrade auf einen passenden Tarif kostet in der Regel ab 18 Dollar (etwa 17 Euro) pro Nutzer und Monat.

Es kann bis zu 15 Tage dauern, bis alle berechtigten Konten die Aktualisierung erhalten haben. Nutzer müssen lediglich sicherstellen, dass sie die neueste Version der Google-Drive-Desktop-Software installiert haben. Die Aktivierung der Schutzmechanismen erfolgt serverseitig und erfordert keinen manuellen Neustart der lokalen Anwendung. Bereits 2024 hatte Google mit einer neuen Sicherheitsrichtlinie für Workspace für Aufsehen gesorgt.

Wie sichert ihr eure wichtigsten Dateien gegen Erpressungstrojaner ab? Reicht euch der Schutz der Cloud oder setzt ihr auf lokale Backups? Teilt eure Strategien gerne in den Kommentaren mit uns!

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Zusammenfassung
  • Google Drive erkennt Ransomware und stoppt die Synchronisation automatisch
  • Die Funktion steht nach mehrmonatiger Betaphase nun allgemein bereit
  • Verdächtige Aktivitäten werden per Signaturprüfung und Analyse erkannt
  • Ein Assistent hilft bei der Wiederherstellung aus früheren Sicherungen
  • Administratoren können den Sicherheitsstatus aller Geräte überwachen
  • Privatanwender profitieren vorerst nicht vom vollen Funktionsumfang
  • Das Upgrade kostet mindestens 18 Dollar pro Nutzer und Monat

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