Google Drive: Neue Funktion macht Uploads + Sync "viel schneller"
Endlich bekommt der Filehosting-Dienst eine Funktion, die sich viele Nutzer schon lange wünschen. Die spart potenziell eine Menge Zeit und Daten. Ab sofort profitieren alle Anwender von Google Drive für den Desktop von der Neuerung.
Durch diese Art des Uploads bzw. der Synchronisation wird nach der Bearbeitung eines Dateiinhalts nicht wie bisher die gesamte Datei noch einmal neu hochgeladen. Vielmehr sucht Google Drive nach den Änderungen in der Datei und synchronisiert nur die angepassten Teile. Das macht den Upload-Prozess um einiges schneller und spart obendrein noch Daten.
Seit November 2024 ist Google Drive zudem auch auf ARM-PCs verfügbar. Momentan unterstützt die Version allerdings nur Windows 11. Zudem wird die Verfügbarkeit von WebView 2 vorausgesetzt. Da es sich um eine Beta handelt, weist Google aber noch auf eventuelle Gefahren bei der Verwendung hin. So könnten Dateien beschädigt werden oder verloren gehen.
Siehe auch:
Differenzielle Uploads sind da
Wer Google Drive verwendet und Dateien von seinem Computer in den Cloud-Dienst von Google hochlädt, musste in der Vergangenheit unter Umständen geduldig sein. Denn besonders bei der Arbeit mit großen Dateien konnte die Synchronisation nach einer Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen. Das wird in Zukunft anders. Denn ab sofort unterstützt Google Drive für den Desktop bei "großen Dateien" differenzielle Uploads. Das verrät Google jetzt auf seinem Workspace-Updates-Blog.Durch diese Art des Uploads bzw. der Synchronisation wird nach der Bearbeitung eines Dateiinhalts nicht wie bisher die gesamte Datei noch einmal neu hochgeladen. Vielmehr sucht Google Drive nach den Änderungen in der Datei und synchronisiert nur die angepassten Teile. Das macht den Upload-Prozess um einiges schneller und spart obendrein noch Daten.
Nur für manche Dateien?
Ab sofort profitieren alle Google-Workspace-Kunden, auch Personen mit einem privaten Konto, automatisch von der neuen Funktion. Eine Anpassung der App-Einstellungen muss dabei nicht vorgenommen werden. Allerdings ist nicht eindeutig, was Google mit "großen Dateien" meint und ob die neue Art der Synchronisation erst bei Dokumenten einer bestimmten Größe zum Einsatz kommt oder immer.Weitere Neuerungen
Zusätzlich zu differenziellen Uploads erlaubt Google Drive seinen Nutzer ab dieser Woche auch, schneller und einfacher auf Gemini in Workspaces zuzugreifen. So öffnet sich bei der Interaktion mit dem KI-Assistenten nicht länger ein neuer Browser-Tab. Stattdessen können Fragen direkt in einem Fenster rechts vom betrachteten PDF gestellt werden. Nutzer haben in den Einstellungen jedoch die Möglichkeit, die von ihnen bevorzugte Variante als Standard festzulegen.Seit November 2024 ist Google Drive zudem auch auf ARM-PCs verfügbar. Momentan unterstützt die Version allerdings nur Windows 11. Zudem wird die Verfügbarkeit von WebView 2 vorausgesetzt. Da es sich um eine Beta handelt, weist Google aber noch auf eventuelle Gefahren bei der Verwendung hin. So könnten Dateien beschädigt werden oder verloren gehen.
Zusammenfassung
- Google Drive führt differenzielle Uploads für große Dateien ein
- Nur geänderte Teile werden synchronisiert, was Zeit und Daten spart
- Funktion steht allen Google-Workspace-Kunden ab sofort zur Verfügung
- Außerdem: Einfacherer Zugriff auf Gemini in Workspaces
- Google Drive ist seit November 2024 auch auf ARM-PCs mit Windows 11 nutzbar
- Beta-Version für ARM-PCs birgt noch potenzielle Risiken für Dateien
Siehe auch:
- Trump-Amtseinführung: Auch Microsoft und Google spenden 1 Mio. $
- BSI warnt: Google Chrome-Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
- Google Wallet: Update behebt endlich Zahlungsprobleme mit PayPal
- Wladimir Putin: Google ist nur ein Werkzeug der US-Regierung
- Neues Design: Google überarbeitet News-App für vereinfachte Nutzung
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