Produktivität leidet: Windows stürzt immer noch zu häufig ab
Nutzer haben in Windows-Umgebungen noch immer überdurchschnittlich oft mit Abstürzen des Betriebssystems oder einzelner Anwendungen zu tun. Das führt insbesondere in Unternehmen zu einem deutlichen Verlust an Produktivität.
Die Untersuchung, die auf anonymisierten Telemetriedaten von Millionen Endgeräten aus dem Jahr 2025 basiert, vergleicht Windows mit MacOS und zeigt deutliche Unterschiede. So verzeichnet Windows laut Bericht 3,1-mal mehr erzwungene Systemabschaltungen, 2,2-mal mehr Abstürze von Anwendungen und sogar 7,5-mal mehr Programmstillstände ("Hänger") als MacOS.
Besonders problematisch sei zudem, dass in regulierten Branchen wie dem Gesundheitswesen mehr als die Hälfte der Windows- und Android-Geräte mehrere große Betriebssystem-Updates zurückliegen. Auch im Bildungssektor bestehen Sicherheitsdefizite: Über 50 Prozent der Desktop- und Mobilgeräte sind dort unverschlüsselt.
Eine weitere Erkenntnis der Untersuchung: Obwohl Microsoft seine Copilot-KI-Tools ständig erwähnt und zeigt, greifen Nutzer bei Bedarf schnell zur Konkurrenz: Während Microsofts Copilot auf 97,5 Prozent der mit Omnissa-Produkten verwalteten mobilen Unternehmensgeräte installiert ist, greifen viele Beschäftigte zusätzlich auf Alternativen wie ChatGPT (auf 91 Prozent der iOS-Geräte) oder Gemini (auf 61 Prozent der Android-Geräte) zurück.
Siehe auch:
MacOS ist viel stabiler
Ein aktueller Bericht des IT-Analyseunternehmens Omnissa zeichnet ein kritisches Bild der Stabilität von Microsoft Windows in Unternehmensumgebungen. Demnach führen selbst kleinere Störungen im Arbeitsablauf zu erheblichen Produktivitätsverlusten: Bis zu 24 Minuten benötigen Beschäftigte im Schnitt, um nach einer Unterbrechung wieder vollständig in ihre Aufgaben zurückzufinden.Die Untersuchung, die auf anonymisierten Telemetriedaten von Millionen Endgeräten aus dem Jahr 2025 basiert, vergleicht Windows mit MacOS und zeigt deutliche Unterschiede. So verzeichnet Windows laut Bericht 3,1-mal mehr erzwungene Systemabschaltungen, 2,2-mal mehr Abstürze von Anwendungen und sogar 7,5-mal mehr Programmstillstände ("Hänger") als MacOS.
Besonders problematisch sei zudem, dass in regulierten Branchen wie dem Gesundheitswesen mehr als die Hälfte der Windows- und Android-Geräte mehrere große Betriebssystem-Updates zurückliegen. Auch im Bildungssektor bestehen Sicherheitsdefizite: Über 50 Prozent der Desktop- und Mobilgeräte sind dort unverschlüsselt.
Mangelndes Interesse an Copilot
Erst in den vergangenen Wochen hatte Microsoft mehrere Fehler in Windows behoben, darunter Bluetooth-Störungen sowie Schwierigkeiten beim Anmelden und beim Zugriff auf Unternehmensanwendungen. Zwar hat der Konzern angekündigt, die Leistungsfähigkeit seines Betriebssystems bis 2026 zu verbessern, konkrete Maßnahmen bleiben jedoch bislang unklar.Eine weitere Erkenntnis der Untersuchung: Obwohl Microsoft seine Copilot-KI-Tools ständig erwähnt und zeigt, greifen Nutzer bei Bedarf schnell zur Konkurrenz: Während Microsofts Copilot auf 97,5 Prozent der mit Omnissa-Produkten verwalteten mobilen Unternehmensgeräte installiert ist, greifen viele Beschäftigte zusätzlich auf Alternativen wie ChatGPT (auf 91 Prozent der iOS-Geräte) oder Gemini (auf 61 Prozent der Android-Geräte) zurück.
Zusammenfassung
- Windows verursacht laut Omnissa-Bericht erhebliche Produktivitätsverluste
- Beschäftigte brauchen bis zu 24 Minuten zum Wiedereinfinden nach Störungen
- Windows zeigt 3,1-mal mehr erzwungene Systemabschaltungen als MacOS
- Programmstillstände treten unter Windows sogar 7,5-mal häufiger auf
- Über 50 Prozent der Geräte im Bildungssektor sind unverschlüsselt
- Microsoft will die Stabilität bis 2026 verbessern, Details fehlen noch
- Trotz vorinstalliertem Copilot nutzen viele Beschäftigte ChatGPT oder Gemini
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