Nvidia entwickelt einen OpenClaw-Konkurrenten namens NemoClaw
Nvidia entwickelt mit NemoClaw eine quelloffene Plattform für eigenständig handelnde KI-Agenten. Das Projekt soll auf der kommenden GTC-Konferenz vorgestellt werden und Unternehmen helfen, Aufgaben automatisiert abarbeiten zu lassen.
Die offizielle Ankündigung bereitet Nvidia für die jährliche Entwicklerkonferenz GTC vor. Das Event findet nächste Woche in San José statt. Ob die Gespräche mit den genannten Unternehmen bereits zu festen Partnerschaften geführt haben, ist unklar. Da die Plattform quelloffen konzipiert ist, erhalten Partner voraussichtlich einen kostenlosen Frühzugang. Im Gegenzug erhofft sich der Entwickler Beiträge zum Projekt. Nvidia plant zudem, Werkzeuge für Sicherheit und Datenschutz anzubieten.
Das Konzept wurde durch OpenClaw bekannt. Das Projekt hieß ursprünglich Clawdbot und später Moltbot. Der österreichische Softwareentwickler Peter Steinberger rief das Vorhaben ins Leben. Die Anfänge machte er als Hobbyprojekt in seiner Freizeit, um alltägliche Programmieraufgaben zu automatisieren. Mittlerweile hat OpenAI das Projekt übernommen und Steinberger angeheuert. Nvidia-CEO Jensen Huang nannte OpenClaw "die wahrscheinlich wichtigste Software-Veröffentlichung aller Zeiten".
Der Einsatz von Claws in Unternehmen wird jedoch kritisch diskutiert. Techkonzerne wie Meta haben ihre Belegschaft angewiesen, OpenClaw nicht auf Firmenrechnern zu nutzen. Die Agenten gelten teils als unberechenbar und bergen Sicherheitsrisiken. Eine Mitarbeiterin von Meta aus dem Bereich für KI-Sicherheit dokumentierte einen Zwischenfall öffentlich. Ein KI-Agent auf ihrem Rechner hatte unkontrolliert Tausende wichtige E-Mails gelöscht, da ein Befehl zur Postfachbereinigung missinterpretiert wurde.
Was haltet ihr vom aktuellen Trend der KI-Agenten? Seht ihr darin die Zukunft der Arbeit oder überwiegen für euch die Sicherheitsrisiken? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!
Siehe auch:
Nvidia plant offene KI-Plattform
Der Chipkonzern Nvidia entwickelt eine Open-Source-Plattform für KI-Agenten. Das Projekt trägt den Namen NemoClaw, was natürlich mehr als nur eine Anspielung auf OpenClaw ist. Der Konzern hat das Produkt bereits bei großen Softwareunternehmen vorgestellt. Zu den Gesprächspartnern zählen Salesforce, Cisco, Google, Adobe und Crowdstrike. Die Plattform soll es Firmen ermöglichen, KI-Agenten einzusetzen, die eigenständig Aufgaben für die Belegschaft erledigen. Der Zugang soll unabhängig davon möglich sein, ob die jeweiligen Programme auf Nvidia-Chips laufen oder nicht.Die offizielle Ankündigung bereitet Nvidia für die jährliche Entwicklerkonferenz GTC vor. Das Event findet nächste Woche in San José statt. Ob die Gespräche mit den genannten Unternehmen bereits zu festen Partnerschaften geführt haben, ist unklar. Da die Plattform quelloffen konzipiert ist, erhalten Partner voraussichtlich einen kostenlosen Frühzugang. Im Gegenzug erhofft sich der Entwickler Beiträge zum Projekt. Nvidia plant zudem, Werkzeuge für Sicherheit und Datenschutz anzubieten.
Claws als neuer Trend
Wie Wired berichtet, reiht sich NemoClaw in den aktuellen Trend der sogenannten Claws ein. Das sind Open-Source-KI-Werkzeuge, die lokal auf dem Rechner laufen und sequenziell Aufgaben abarbeiten. Sie fungieren quasi als Hülle für große Sprachmodelle. Die Assistenten schreiben Code, recherchieren im Internet oder bearbeiten Dokumente. Dabei benötigen sie deutlich weniger menschliche Aufsicht als herkömmliche Chatbots.Das Konzept wurde durch OpenClaw bekannt. Das Projekt hieß ursprünglich Clawdbot und später Moltbot. Der österreichische Softwareentwickler Peter Steinberger rief das Vorhaben ins Leben. Die Anfänge machte er als Hobbyprojekt in seiner Freizeit, um alltägliche Programmieraufgaben zu automatisieren. Mittlerweile hat OpenAI das Projekt übernommen und Steinberger angeheuert. Nvidia-CEO Jensen Huang nannte OpenClaw "die wahrscheinlich wichtigste Software-Veröffentlichung aller Zeiten".
Der Einsatz von Claws in Unternehmen wird jedoch kritisch diskutiert. Techkonzerne wie Meta haben ihre Belegschaft angewiesen, OpenClaw nicht auf Firmenrechnern zu nutzen. Die Agenten gelten teils als unberechenbar und bergen Sicherheitsrisiken. Eine Mitarbeiterin von Meta aus dem Bereich für KI-Sicherheit dokumentierte einen Zwischenfall öffentlich. Ein KI-Agent auf ihrem Rechner hatte unkontrolliert Tausende wichtige E-Mails gelöscht, da ein Befehl zur Postfachbereinigung missinterpretiert wurde.
Strategie und Sicherheit
Für Nvidia ist NemoClaw indes ein wichtiger strategischer Schritt. Die Softwarestrategie des Unternehmens basierte bisher stark auf der geschlossenen CUDA-Plattform. Nun öffnet sich der Konzern weiter in Richtung Open Source. Nvidia ist sich der Sicherheitsproblematik durchaus bewusst, denn NemoClaw soll durch zusätzliche Sicherheitsebenen genau die Kunden ansprechen, die bisher vor Claws zurückschreckten.Was haltet ihr vom aktuellen Trend der KI-Agenten? Seht ihr darin die Zukunft der Arbeit oder überwiegen für euch die Sicherheitsrisiken? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!
Zusammenfassung
- Nvidia entwickelt mit NemoClaw eine quelloffene Plattform für KI-Agenten
- Die Vorstellung erfolgt auf der GTC-Entwicklerkonferenz in San José
- Firmen wie Salesforce, Google, Adobe und Cisco wurden angesprochen
- KI-Agenten erledigen eigenständig Aufgaben ohne viel menschliche Aufsicht
- OpenClaw von Peter Steinberger wurde von OpenAI übernommen und bekannt
- Meta verbietet OpenClaw wegen Sicherheitsrisiken auf Firmenrechnern
- NemoClaw soll durch zusätzliche Sicherheitsebenen Bedenken ausräumen
Siehe auch:
- Nvidia GeForce: Hotfix treibt RTX-Karten teils zu neuen Höchstleistungen
- Nvidia-Chef über OpenClaw: In nur drei Wochen an Linux vorbeigezogen
- Nvidia-Chef zur Speicherkrise: 'Finde es fantastisch, dass alles knapp ist'
- RTX-3060-Neuauflage: Nvidia plant Comeback angeblich für Ende März
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