US-Regierung lässt sich Einfädelung des TikTok-Deals gut bezahlen
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat vom TikTok-Deal ordentlich profitiert. Im Zuge der Übernahme des US-Geschäfts der Plattform sollen insgesamt rund 10 Milliarden Dollar an den Staat geflossen sein.
Zu den wichtigsten Investoren zählen der Software-Konzern Oracle, die Private-Equity-Gesellschaft Silver Lake sowie der in Abu Dhabi ansässige Investor MGX. Gemeinsam mit weiteren Geldgebern überwiesen sie bereits rund 2,5 Milliarden Dollar an das US-Finanzministerium, als der Deal im Januar abgeschlossen wurde. Weitere Tranchen sollen folgen, bis die Gesamtsumme von etwa zehn Milliarden Dollar erreicht ist.
Schon bei der Vorstellung des Rahmens für die Vereinbarung im September hatte Präsident Trump angekündigt, dass die Vereinigten Staaten eine Art Gebühr erhalten würden. Angesichts der Größe des Geschäfts sowie des politischen und administrativen Aufwands sei eine finanzielle Gegenleistung gerechtfertigt, argumentierte er damals.
Im Rahmen der TikTok-Vereinbarung bleibt ByteDance weiterhin beteiligt. Der chinesische Konzern stellt dem neuen US-Unternehmen den zentralen Empfehlungsalgorithmus zur Verfügung und hält knapp 20 Prozent der Anteile. Zudem sollen Gewinne teilweise mit dem Mutterkonzern geteilt werden.
Siehe auch:
Trump betonte politischen und administrativen Aufwand
Das Geld stammt von den Investoren, die im Rahmen eines Deals die Kontrolle über den amerikanischen Teil der App übernommen haben, berichtete das Wall Street Journal. Die ungewöhnlich hohe Gebühr wird als Gegenleistung dafür gesehen, dass Washington das Weiterbestehen der populären Plattform in den Vereinigten Staaten ermöglicht - und wohl auch den politischen Druck ausgeübt hat, damit die Sache überhaupt zustande kommt.Zu den wichtigsten Investoren zählen der Software-Konzern Oracle, die Private-Equity-Gesellschaft Silver Lake sowie der in Abu Dhabi ansässige Investor MGX. Gemeinsam mit weiteren Geldgebern überwiesen sie bereits rund 2,5 Milliarden Dollar an das US-Finanzministerium, als der Deal im Januar abgeschlossen wurde. Weitere Tranchen sollen folgen, bis die Gesamtsumme von etwa zehn Milliarden Dollar erreicht ist.
Schon bei der Vorstellung des Rahmens für die Vereinbarung im September hatte Präsident Trump angekündigt, dass die Vereinigten Staaten eine Art Gebühr erhalten würden. Angesichts der Größe des Geschäfts sowie des politischen und administrativen Aufwands sei eine finanzielle Gegenleistung gerechtfertigt, argumentierte er damals.
Beispiellose Höhe
Historiker und Beobachter der Finanzbranche betonen, dass eine derart hohe Zahlung an eine Regierung für die Vermittlung oder Ermöglichung eines Unternehmensdeals nahezu beispiellos ist. Zum Vergleich: Investmentbanken erhalten üblicherweise weniger als ein Prozent des Transaktionswerts als Beratungsgebühr. Selbst bei sehr großen Fusionen und Übernahmen liegen die Honorare in der Regel deutlich darunter.Im Rahmen der TikTok-Vereinbarung bleibt ByteDance weiterhin beteiligt. Der chinesische Konzern stellt dem neuen US-Unternehmen den zentralen Empfehlungsalgorithmus zur Verfügung und hält knapp 20 Prozent der Anteile. Zudem sollen Gewinne teilweise mit dem Mutterkonzern geteilt werden.
Zusammenfassung
- US-Regierung kassiert rund 10 Milliarden Dollar beim TikTok-Deal
- Investoren zahlten bereits 2,5 Milliarden Dollar an das Finanzministerium
- Oracle, Silver Lake und MGX zählen zu den wichtigsten Investoren
- Trump kündigte die Gebühr schon im September als gerechtfertigt an
- Historiker bezeichnen eine solche Zahlung an Regierungen als beispiellos
- ByteDance hält weiterhin knapp 20 Prozent der Anteile am Unternehmen
- Der chinesische Konzern stellt den Empfehlungsalgorithmus zur Verfügung
Siehe auch:
Themen:
Videos zum Thema
- Teilen direkt von der Kamera: Kommen bald DSLMs mit 5G-Modul?
- KI im Fokus: Nützlich, macht die Fotografie aber teurer
- HoverAir X1 Pro Max: Drohne mit praktischen Aufnahme-Modi im Test
- TipTapp: So gut funktioniert die App für Nachbarschafts-Hilfe
- Netflix: Das ist das mehr als beeindruckende Film-Aufgebot für 2022
What Do You Meme? im Preisvergleich
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Google Earth: Flugsimulator jetzt kostenlos im Browser nutzbar
- iPhone Fold Ultra im Hands-on-Video: Alle Details im Überblick
- Tesla-Autopilot: Fahrer hebeln Sicherheitssystem mit 8-€-Gadget aus
- Spiele bis zu 95 % schneller laden: Riesiger Boost für AMD-GPUs ist da
- Nur heute: Media Markt und Saturn mit genialen Wochenendknallern
- Windows Recovery: Microsoft startet neue Updates für Windows 11 & 10
- Windows 11: Juni-Patchday sorgt für BSODs und Datei-Explorer-Bug
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen