Treiber-Chaos bei Nvidia:
GeForce Hotfix 595.76 veröffentlicht
Aller guten Dinge sind drei: Nvidia hat nach einer chaotischen Woche den dritten Grafiktreiber veröffentlicht. Der GeForce Hotfix 595.76 behebt eine künstliche Leistungsbremse bei übertakteten GPUs und fixt Bugs in Resident Evil und Star Citizen.
Die vergangenen Tage waren für das Treiber-Team und die Endanwender gleichermaßen turbulent. Zunächst sorgte die Version 595.59 für ausfallende Lüftersteuerungen, woraufhin der Hersteller diesen Treiber zügig zurückzog. Der direkte Nachfolger 595.71 behob zwar den kritischen Lüfter-Bug, führte jedoch ungewollt eine Begrenzung der GPU-Spannung bei übertakteten Karten ein.
Das resultierte bei betroffenen Nutzern in niedrigeren Taktraten, da die Karte künstlich eingebremst wurde. Besonders Nutzer von High-End-Modellen beklagten eine messbar geringere Spielleistung in anspruchsvollen Szenarien.
Wie Nvidia in den offiziellen Release-Notes mitteilt, adressiert der Hotfix 595.76 explizit dieses Verhalten. Wenn die Grafikkarte manuell oder werkseitig übertaktet ist, sollte die Spannung nun nicht mehr unter dem Maximum gedeckelt werden. Das ermöglicht es der GPU wieder, die vorgesehenen Boost-Frequenzen stabil zu erreichen und volle Leistung abzurufen.
Der neue Treiber soll diese Fehler beseitigen. Zudem versprechen die Entwickler eine verbesserte Performance beim Einsatz von Pathtracing in diesem Titel, was insbesondere Besitzern von High-End-Karten zugutekommt.
Auch für Fans der Weltraum-Simulationen gibt es relevante Änderungen: Ein Fehler, der den Start des Clients von Star Citizen verhinderte und zu Abstürzen führte, wurde behoben. Außerdem gehören sporadische Timeouts beim Abspielen von DRM-geschützten Inhalten in Webbrowsern auf HDCP-1.x-Monitoren der Vergangenheit an.
Es ist wichtig zu beachten, dass es sich bei Version 595.76 um einen Hotfix-Treiber handelt. Diese Software-Pakete durchlaufen einen verkürzten Qualitätssicherungsprozess, um kritische Fehler schnellstmöglich zu beheben, besitzen aber oft noch kein WHQL-Zertifikat. Sie werden als Beta zur Verfügung gestellt.
Wer von den genannten Fehlern nicht betroffen ist, kann bedenkenlos auf den nächsten regulären Game Ready Driver warten, der diese Korrekturen offiziell integriert.
Habt ihr den Hotfix 595.76 bereits installiert und eine Besserung bei der Spannungsversorgung bemerkt? Schreibt uns eure Erfahrungen mit Resident Evil Requiem oder den Taktraten gerne in die Kommentare.
Download Nvidia GeForce - Windows 10/11 Grafik-Treiber
Siehe auch:
Dritter Anlauf für fehlerfreien Betrieb
Nvidia kommt derzeit nicht zur Ruhe und veröffentlicht mit dem GeForce Hotfix Driver 595.76 die dritte Treiber-Aktualisierung innerhalb nur einer Woche. Das Update richtet sich primär an Besitzer von GeForce-Grafikkarten, die mit dem vorangegangenen Game Ready Driver 595.71 Probleme bei der Spannungsversorgung oder der Performance in aktuellen Titeln feststellen mussten.Die vergangenen Tage waren für das Treiber-Team und die Endanwender gleichermaßen turbulent. Zunächst sorgte die Version 595.59 für ausfallende Lüftersteuerungen, woraufhin der Hersteller diesen Treiber zügig zurückzog. Der direkte Nachfolger 595.71 behob zwar den kritischen Lüfter-Bug, führte jedoch ungewollt eine Begrenzung der GPU-Spannung bei übertakteten Karten ein.
Das resultierte bei betroffenen Nutzern in niedrigeren Taktraten, da die Karte künstlich eingebremst wurde. Besonders Nutzer von High-End-Modellen beklagten eine messbar geringere Spielleistung in anspruchsvollen Szenarien.
Wie Nvidia in den offiziellen Release-Notes mitteilt, adressiert der Hotfix 595.76 explizit dieses Verhalten. Wenn die Grafikkarte manuell oder werkseitig übertaktet ist, sollte die Spannung nun nicht mehr unter dem Maximum gedeckelt werden. Das ermöglicht es der GPU wieder, die vorgesehenen Boost-Frequenzen stabil zu erreichen und volle Leistung abzurufen.
Lösung für Grafikfehler in Resident Evil
Neben der Korrektur der Hardware-Parameter stehen spezifische Verbesserungen für Resident Evil Requiem im Fokus. Spieler berichteten zuvor über störende visuelle Artefakte, die oft als weiße, leuchtende Punkte dargestellt wurden. Die traten primär auf, sobald die Option "Subsurface Scattering" in den Grafikeinstellungen aktiviert wurde.Der neue Treiber soll diese Fehler beseitigen. Zudem versprechen die Entwickler eine verbesserte Performance beim Einsatz von Pathtracing in diesem Titel, was insbesondere Besitzern von High-End-Karten zugutekommt.
Auch für Fans der Weltraum-Simulationen gibt es relevante Änderungen: Ein Fehler, der den Start des Clients von Star Citizen verhinderte und zu Abstürzen führte, wurde behoben. Außerdem gehören sporadische Timeouts beim Abspielen von DRM-geschützten Inhalten in Webbrowsern auf HDCP-1.x-Monitoren der Vergangenheit an.
Es ist wichtig zu beachten, dass es sich bei Version 595.76 um einen Hotfix-Treiber handelt. Diese Software-Pakete durchlaufen einen verkürzten Qualitätssicherungsprozess, um kritische Fehler schnellstmöglich zu beheben, besitzen aber oft noch kein WHQL-Zertifikat. Sie werden als Beta zur Verfügung gestellt.
Wer von den genannten Fehlern nicht betroffen ist, kann bedenkenlos auf den nächsten regulären Game Ready Driver warten, der diese Korrekturen offiziell integriert.
Habt ihr den Hotfix 595.76 bereits installiert und eine Besserung bei der Spannungsversorgung bemerkt? Schreibt uns eure Erfahrungen mit Resident Evil Requiem oder den Taktraten gerne in die Kommentare.
Download Nvidia GeForce - Windows 10/11 Grafik-Treiber
Was behebt der Hotfix-Treiber 595.76?
Der GeForce Hotfix 595.76 adressiert mehrere Probleme: Auf übertakteten Grafikkarten konnte die GPU-Spannung gedeckelt werden, wodurch der Boost-Takt nicht die erwarteten Werte erreichte. Zudem verbessert der Treiber die Path-Tracing-Performance in Resident Evil Requiem und behebt dort leuchtende Punkte bei aktiviertem Subsurface Scattering.
Weitere Fixes betreffen Abstürze in Star Citizen beim Spielstart sowie gelegentliche Treiberabstürze beim Abspielen von Multi-Key-DRM-Inhalten im Browser auf HDCP-1.x-Monitoren. Der Hotfix basiert auf dem Game-Ready-Treiber 595.71 und ergänzt diesen um gezielte Korrekturen.
Weitere Fixes betreffen Abstürze in Star Citizen beim Spielstart sowie gelegentliche Treiberabstürze beim Abspielen von Multi-Key-DRM-Inhalten im Browser auf HDCP-1.x-Monitoren. Der Hotfix basiert auf dem Game-Ready-Treiber 595.71 und ergänzt diesen um gezielte Korrekturen.
Warum drei Treiber in einer Woche?
Nvidia hatte innerhalb weniger Tage gleich drei Treiberversionen veröffentlicht. Der GeForce 595.59 wurde nach nur wenigen Stunden zurückgezogen, weil er bei zahlreichen RTX-4000- und RTX-5000-Grafikkarten dafür sorgte, dass nicht mehr alle Lüfter korrekt arbeiteten - ein potenziell gefährliches Problem.
Der daraufhin veröffentlichte GeForce 595.71 behob zwar das Lüfterproblem, führte aber zu neuen Schwierigkeiten: Übertaktete GPUs erhielten weniger Spannung als erwartet, was den Takt und damit die Leistung senkte. Der Hotfix 595.76 soll nun auch dieses Problem lösen. Laut Experten lief Nvidias Treiberentwicklung zuvor monatelang deutlich runder.
Der daraufhin veröffentlichte GeForce 595.71 behob zwar das Lüfterproblem, führte aber zu neuen Schwierigkeiten: Übertaktete GPUs erhielten weniger Spannung als erwartet, was den Takt und damit die Leistung senkte. Der Hotfix 595.76 soll nun auch dieses Problem lösen. Laut Experten lief Nvidias Treiberentwicklung zuvor monatelang deutlich runder.
Sollte ich den Hotfix installieren?
Nvidia selbst betont, dass Hotfix-Treiber Beta-Software sind, die einen deutlich verkürzten QA-Prozess durchlaufen. Die sicherste Option sei, auf den nächsten WHQL-zertifizierten Treiber zu warten. Der Hotfix richtet sich primär an Nutzer, die konkret von einem der genannten Probleme betroffen sind.
In der Praxis sind Hotfix-Treiber erfahrungsgemäß jedoch meist unproblematisch. Wer also mit gedrosselter GPU-Spannung beim Übertakten, schlechter Path-Tracing-Leistung in Resident Evil Requiem oder Abstürzen in Star Citizen kämpft, kann den Treiber bedenkenlos ausprobieren. Wer keine Probleme hat, kann getrost auf das nächste reguläre Update warten.
In der Praxis sind Hotfix-Treiber erfahrungsgemäß jedoch meist unproblematisch. Wer also mit gedrosselter GPU-Spannung beim Übertakten, schlechter Path-Tracing-Leistung in Resident Evil Requiem oder Abstürzen in Star Citizen kämpft, kann den Treiber bedenkenlos ausprobieren. Wer keine Probleme hat, kann getrost auf das nächste reguläre Update warten.
Bin ich vom Spannungsproblem betroffen?
Das Spannungsproblem betrifft vor allem Nutzer, die ihre Grafikkarte übertaktet haben - sei es manuell oder über Herstellertools. Anzeichen sind ein niedrigerer Boost-Takt als gewohnt und ein geringerer Stromverbrauch der GPU unter Last. In der Folge kann die Spieleleistung spürbar sinken.
Überprüfen lässt sich das etwa mit Monitoring-Tools wie HWiNFO oder GPU-Z: Wenn die GPU-Spannung unter Last deutlich niedriger ausfällt als vor dem Treiberupdate auf 595.71, ist man wahrscheinlich betroffen. Der Hotfix 595.76 soll dieses Verhalten korrigieren und die Spannung wieder korrekt regeln.
Überprüfen lässt sich das etwa mit Monitoring-Tools wie HWiNFO oder GPU-Z: Wenn die GPU-Spannung unter Last deutlich niedriger ausfällt als vor dem Treiberupdate auf 595.71, ist man wahrscheinlich betroffen. Der Hotfix 595.76 soll dieses Verhalten korrigieren und die Spannung wieder korrekt regeln.
Was ändert sich bei Resident Evil Requiem?
Der Hotfix adressiert zwei separate Probleme in Resident Evil Requiem: Zum einen soll die Path-Tracing-Performance verbessert werden. Laut Experten könnte dies insbesondere die Leistungsprobleme der RTX-4000-Serie betreffen - allen voran die GeForce RTX 4090, die in bestimmten Szenen spürbar zu langsam arbeitete.
Zum anderen behebt der Treiber einen Grafikfehler, bei dem weiß leuchtende Punkte im Spiel auftraten, wenn Subsurface Scattering aktiviert war. Das auch die generelle Path-Tracing-Geschwindigkeit verbessert wurde, ist eher unwahrscheinlich - es dürfte sich um gezielte Szenen-Optimierungen handeln.
Zum anderen behebt der Treiber einen Grafikfehler, bei dem weiß leuchtende Punkte im Spiel auftraten, wenn Subsurface Scattering aktiviert war. Das auch die generelle Path-Tracing-Geschwindigkeit verbessert wurde, ist eher unwahrscheinlich - es dürfte sich um gezielte Szenen-Optimierungen handeln.
Welche GPUs sind betroffen?
Die Probleme der jüngsten Treiberversionen betrafen potenziell sowohl die RTX-4000- als auch die RTX-5000-Serie. Das Lüfterproblem des zurückgezogenen Treibers 595.59 konnte bei beiden Generationen auftreten, unabhängig davon, ob eine Drittsoftware für die Lüftersteuerung genutzt wurde.
Das Spannungsproblem des 595.71 betraf primär übertaktete Karten beider Generationen. Die Path-Tracing-Probleme in Resident Evil Requiem wurden besonders auf der GeForce RTX 4090 beobachtet. Nvidia macht in den Release Notes keine Einschränkung auf bestimmte Modelle, der Hotfix steht für alle GeForce-Karten zum Download bereit.
Das Spannungsproblem des 595.71 betraf primär übertaktete Karten beider Generationen. Die Path-Tracing-Probleme in Resident Evil Requiem wurden besonders auf der GeForce RTX 4090 beobachtet. Nvidia macht in den Release Notes keine Einschränkung auf bestimmte Modelle, der Hotfix steht für alle GeForce-Karten zum Download bereit.
Wo kann ich den Treiber herunterladen?
Der GeForce Hotfix 595.76 steht direkt bei Nvidia zum Download bereit - über die offizielle Support-Seite unter nvidia.custhelp.com. Der Treiber wird nicht über GeForce Experience oder die Nvidia App als automatisches Update angeboten, da es sich um einen optionalen Hotfix handelt.
Wichtig: Der reguläre Treiber GeForce 595.71 bleibt weiterhin der offizielle aktuelle Treiber. Der Hotfix ersetzt ihn nicht, sondern ergänzt ihn um gezielte Fehlerbehebungen. Sobald der nächste WHQL-zertifizierte Treiber erscheint, werden alle Fixes des Hotfix dort integriert sein und der Hotfix wird zurückgezogen.
Wichtig: Der reguläre Treiber GeForce 595.71 bleibt weiterhin der offizielle aktuelle Treiber. Der Hotfix ersetzt ihn nicht, sondern ergänzt ihn um gezielte Fehlerbehebungen. Sobald der nächste WHQL-zertifizierte Treiber erscheint, werden alle Fixes des Hotfix dort integriert sein und der Hotfix wird zurückgezogen.
Sind alle bekannten Fehler behoben?
Nicht unbedingt. Laut Experten geht aus den Release Notes nicht hervor, ob auch die von Nutzern gemeldeten Stabilitätsprobleme des Treibers 595.71 behoben wurden. Der Hotfix listet nur die fünf explizit genannten Fixes auf - weitere Korrekturen sind möglich, aber nicht dokumentiert.
Nvidia weist darauf hin, dass Hotfix-Treiber gezielt einzelne Probleme adressieren und einen verkürzten Testprozess durchlaufen. Wer also unter Stabilitätsproblemen leidet, die nicht in den Release Notes erwähnt werden, sollte den Hotfix mit Vorsicht testen oder auf den nächsten vollständigen WHQL-Treiber warten, der einen umfassenderen QA-Prozess durchläuft.
Nvidia weist darauf hin, dass Hotfix-Treiber gezielt einzelne Probleme adressieren und einen verkürzten Testprozess durchlaufen. Wer also unter Stabilitätsproblemen leidet, die nicht in den Release Notes erwähnt werden, sollte den Hotfix mit Vorsicht testen oder auf den nächsten vollständigen WHQL-Treiber warten, der einen umfassenderen QA-Prozess durchläuft.
Zusammenfassung
- Nvidia veröffentlicht den dritten Treiber innerhalb nur einer Woche
- Vorgängerversion 595.71 begrenzte die GPU-Spannung unbeabsichtigt
- Der Hotfix 595.76 behebt Spannungsprobleme bei übertakteten Karten
- Grafikfehler in Resident Evil Requiem werden ebenfalls korrigiert
- Ein Startproblem beim Client von Star Citizen wurde auch behoben
- Der Hotfix ist eine Beta-Software ohne offizielles WHQL-Zertifikat
- Nicht betroffene Nutzer können auf den nächsten regulären Treiber warten
Siehe auch:
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