Tecno belebt den Traum vom modularen und dünnen Smartphone neu
Der chinesische Hersteller Tecno belebt auf dem MWC 2026 eine fast vergessene Idee wieder und zeigt ein modulares Smartphone-Konzept. Das Basisgerät ist extrem dünn und lässt sich magnetisch erweitern. Nutzer docken Akkus oder Kameras einfach an.
Das Ziel ist es, die Hardware-Funktionalität je nach Situation anzupassen, ohne die Portabilität im Alltag zu opfern. Nutzer können verschiedene Komponenten einfach an die Rückseite des Geräts andocken. Die technische Realisierung erfolgt über eine hybride Verbindungsarchitektur: Während physische Pogo-Pins eine effiziente Stromversorgung ohne große Wärmeentwicklung sicherstellen, läuft die Datenübertragung drahtlos. Hierfür kommen Wi-Fi, Bluetooth und Millimeterwellen-Technologie zum Einsatz, um hohe Bandbreiten und geringe Latenzen zu gewährleisten.
Die Moda genannte Variante und ihre Bestandteile
Das System bietet zudem spezialisierte Hardware für Kreative:
Das Konzept weckt natürlich Erinnerungen an Googles ambitioniertes Project Ara, das vor gut einem Jahrzehnt ein Thema und in Entwicklung war, aber nie die Marktreife erlangte. Wie 9to5Google analysiert, unterscheidet sich der Ansatz von Tecno jedoch fundamental in der Ausführung. Während Ara den Austausch interner Kernkomponenten wie Prozessoren vorsah, konzentriert sich Tecno auf externe Erweiterungen. Es handelt sich faktisch eher um ein tief integriertes Zubehörsystem als um einen Baukasten für das Innenleben.
Das aktuelle Tecno-Konzept wird in zwei Designlinien präsentiert. Die "Atom"-Edition setzt auf ein klares Gehäuse aus silbernem Aluminium mit roten Akzenten. Die "Moda"-Variante zielt hingegen auf eine auffälligere Ästhetik ab. Beide Versionen verfügen über eine Rückseite, die optisch in acht Zonen unterteilt ist, um die korrekte Ausrichtung der magnetischen Zubehörteile zu erleichtern.
Ob das System jemals als fertiges Produkt für Endkunden erscheint, lässt Tecno offen. Das Unternehmen bezeichnet die Technologie als langfristiges Design-Projekt und Plattform für zukünftige Innovationen.
Würdet ihr ein Smartphone kaufen, das sich per Magnet-Modul aufrüsten lässt, oder bevorzugt ihr All-in-One-Geräte? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
Tecno zeigt modulares Handy-Konzept
Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2026 in Barcelona sorgt der chinesische Hersteller Tecno für einiges Aufsehen mit einer (wohlgemerkt alles andere als neuen) Idee bzw. Technologie, die viele Branchenbeobachter bereits abgeschrieben hatten. Das Unternehmen präsentiert unter dem Namen "Modular Magnetic Interconnection Technology" ein neues Konzept für Smartphones, das sich durch magnetische Module erweitern lässt. Der erhoffte Clou: Im Gegensatz zu früheren Versuchen der Konkurrenz setzt Tecno auf ein extrem schlankes Basisgerät, das lediglich 4,9 Millimeter misst.Das Ziel ist es, die Hardware-Funktionalität je nach Situation anzupassen, ohne die Portabilität im Alltag zu opfern. Nutzer können verschiedene Komponenten einfach an die Rückseite des Geräts andocken. Die technische Realisierung erfolgt über eine hybride Verbindungsarchitektur: Während physische Pogo-Pins eine effiziente Stromversorgung ohne große Wärmeentwicklung sicherstellen, läuft die Datenübertragung drahtlos. Hierfür kommen Wi-Fi, Bluetooth und Millimeterwellen-Technologie zum Einsatz, um hohe Bandbreiten und geringe Latenzen zu gewährleisten.
Die Moda genannte Variante und ihre Bestandteile
Magnetische Module
Wie der Hersteller in einer Pressemitteilung schreibt, umfasst das gezeigte Ökosystem derzeit rund zehn verschiedene Module. Ein Highlight ist die nur 4,5 Millimeter dünne Powerbank. Selbst mit angedocktem Zusatzakku bleibt das Smartphone in seiner Gesamtdicke vergleichbar mit aktuellen herkömmlichen Flaggschiff-Smartphones.Das System bietet zudem spezialisierte Hardware für Kreative:
- Ein Teleobjektiv-Modul, das den Smartphone-Bildschirm als Sucher nutzt.
- Eine Action-Cam für flexible Aufnahmewinkel.
- Module für die Off-Grid-Kommunikation abseits des Mobilfunknetzes.
Das Konzept weckt natürlich Erinnerungen an Googles ambitioniertes Project Ara, das vor gut einem Jahrzehnt ein Thema und in Entwicklung war, aber nie die Marktreife erlangte. Wie 9to5Google analysiert, unterscheidet sich der Ansatz von Tecno jedoch fundamental in der Ausführung. Während Ara den Austausch interner Kernkomponenten wie Prozessoren vorsah, konzentriert sich Tecno auf externe Erweiterungen. Es handelt sich faktisch eher um ein tief integriertes Zubehörsystem als um einen Baukasten für das Innenleben.
Das aktuelle Tecno-Konzept wird in zwei Designlinien präsentiert. Die "Atom"-Edition setzt auf ein klares Gehäuse aus silbernem Aluminium mit roten Akzenten. Die "Moda"-Variante zielt hingegen auf eine auffälligere Ästhetik ab. Beide Versionen verfügen über eine Rückseite, die optisch in acht Zonen unterteilt ist, um die korrekte Ausrichtung der magnetischen Zubehörteile zu erleichtern.
Ob das System jemals als fertiges Produkt für Endkunden erscheint, lässt Tecno offen. Das Unternehmen bezeichnet die Technologie als langfristiges Design-Projekt und Plattform für zukünftige Innovationen.
Würdet ihr ein Smartphone kaufen, das sich per Magnet-Modul aufrüsten lässt, oder bevorzugt ihr All-in-One-Geräte? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Tecno zeigt auf dem MWC 2026 ein modulares Smartphone-Konzept
- Das Basisgerät ist mit nur 4,9 Millimetern extrem dünn gestaltet
- Magnetische Module wie Akkus oder Kameras werden einfach angedockt
- Datenübertragung läuft drahtlos über WLAN, Bluetooth und Funkwellen
- Rund zehn verschiedene Module umfasst das gezeigte Ökosystem derzeit
- Das Konzept erinnert an Googles Project Ara, geht aber anders vor
- Ob das System je als fertiges Produkt erscheint, bleibt bisher offen
Siehe auch:
- Schenker: Deutscher Anbieter bringt "semi-modulares" Notebook
- PlayStation-6-Laufwerk: Sony macht modulares Design zum PS6-Kern
- Fairphone 6 startet: Alle Infos zum 'fairen', modularen Smartphone
- Fairphone 6: Bilder zeigen das faire & modulare Smartphone im Detail
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Thema:
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