Schenker: Deutscher Anbieter bringt "semi-modulares" Notebook

Die deutsche Marke Schenker hat mit dem Element 16 im Zuge der CES 2026 einen eigenen Ansatz für ein weitestgehend modular aufgebautes Notebook präsentiert. Man geht zwar nicht so weit wie der Vorreiter Framework, doch ist auch das sogenannte Schenker Element 16 vom Nutzer individuell anpassbar und leicht reparierbar.
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Schenker

Pegatron liefert Referenzdesign

Schenker und seine Gaming-Tochter XMG sind darauf spezialisiert, in Kooperation mit meist aus Taiwan stammenden Vertragsfertigern deren vorgefertigte PC-Designs zu vermarkten. In Kooperation mit dem ODM Pegatron hat Schenker nun ein Notebook geschaffen, bei dem viele Komponenten inklusive der Ports für Peripheriegeräte leicht getauscht werden können.

Das Schenker Element 16 wird von dem Hersteller als "semi-modular" bezeichnet und steckt derzeit noch im Stadium eines Prototypen, soll aber im weiteren Jahresverlauf auch als kommerzielles Gerät auf den Markt kommen. Es handelt sich um ein 16-Zoll-Notebook, bei dem der Nutzer mit wenig Aufwand die Ports an den Seiten, den Akku, die Tastatur und im Grunde auch das Mainboard tauschen kann. Schenker Element 16Die Port-Blöcke an den Seiten sind mit drei Schrauben austauschbar

Neuer Intel Core Ultra "Panther Lake" unter der Haube

Auf der Hauptplatine befinden sich neben fest verlöteten 16 Gigabyte LPDDR5-Arbeitsspeicher auch noch zwei SODIMM-Slots, in denen man bei Bedarf weiteres RAM nachrüsten kann. Das Display ist hier offenbar nicht austauschbar. Es bietet auf 16 Zoll Diagonale eine Auflösung von ordentlichen 2560x1600 Pixeln. Auf dem Mainboard tut außerdem ein neuer Intel Core Ultra 7 356H seinen Dienst, der 16 Rechenkerne und vier GPU-Cores enthält.

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Das WLAN-Modul und die SSD sind ebenfalls leicht wechselbar. Das Mainboard ist zwar so gestaltet, dass es inklusive des Kühlsystems leicht getauscht werden kann, doch gibt es bisher wohl nur Intel-basierte Platinen - also keine Varianten mit Prozessoren von AMD oder Qualcomm. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass das Gerät von Schenker und Pegatron in Kooperation mit Intel entwickelt wurde.

Boden ab, Teile raus

Laut Schenker kann man mit wenigen Schrauben den Akku, die Lüfter, das Keyboard und die seitlichen Ports wechseln. Letztere sind in Modulen untergebracht, die mit drei kleinen Schrauben an Ort und Stelle gehalten werden. Möglich wird dies, weil das Gerät intern mit USB-4-basierten Verbindungen arbeitet, um so die Funktionalität der Ports zu verändern. Der Kunde kann also beim Kauf bestimmen, welche Port-Module man nutzen will und bei Bedarf später leicht einen Tausch vornehmen.

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Beim Keyboard gilt das Gleiche, soll dieses doch schnell gegen ein anderes Layout oder eine andere Sprachvariante gewechselt werden können. Noch ist offen, wann genau und zu welchen Preisen das Schenker Element 16 auf den Markt kommen soll. Der Vertrieb wird jedoch wie üblich über den Händler Bestware erfolgen, der schon länger diverse Schenker-Geräte anbietet.

Dass Schenker und sein Zulieferer Pegatron die Modularisierung vorantreiben und so die Reparierbarkeit des Geräts deutlich erleichtern, ist sicherlich lobenswert. Es bleibt abzuwarten, wie es um die Versorgung mit Updates für Treiber und mit neuen Mainboards oder anderen Bauteilen und deren dauerhafter Verfügbarkeit aussieht, denn genau dies ist für die meisten Hersteller schwer zu bewältigen, weil dadurch Kosten entstehen.

Zusammenfassung
  • Schenker präsentierte auf der CES 2026 das semi-modulare Notebook Element 16
  • Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Vertragsfertiger Pegatron und Intel
  • Nutzer können Ports, Akku, Tastatur und Mainboard mit geringem Aufwand tauschen
  • Intel Core Ultra 7 356H-Prozessor und 16 Zoll Display mit 2560x1600 Pixeln
  • Ports basieren auf USB-4-Verbindungen und lassen sich modular austauschen
  • Vertrieb erfolgt über den Händler Bestware zu noch unbekannten Preisen
  • Modulares Design verbessert Reparierbarkeit, aber Verfügbarkeit von Updates bleibt fraglich

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