Zahlen fürs Dekorieren:
WoW Housing-Items kosten echtes Geld
Jetzt werden auch Häuslebauer zur Kasse gebeten: Blizzard führt mit den "Heimtalern" eine neue Währung exklusiv für das Housing in World of Warcraft ein. Wer sein virtuelles Heim mit besonderen Items dekorieren will, darf zahlen - wir zeigen die Preise.
Damit bricht der Entwickler mit einer bisherigen Tradition des WoW-Ingame-Shops. Während Reittiere oder Haustiere bislang meist direkt für einen festen Euro-Betrag erworben wurden, setzt das neue System auf eine klassische Zwischenwährung, wie sie aus vielen Free-to-Play-Titeln bekannt ist. Zwar lassen sich Heimtaler theoretisch über den Umweg der WoW-Marke mit Spielgold finanzieren, das System ist jedoch primär auf Echtgeld-Transaktionen ausgelegt.
Die neue Währung Heimtaler für Behausungsdekorationen in World of Warcraft
Geliebter Plüschlöwe
Geliebter Plüschwolf
Wer sein Haus mit einem ganzen Rudel ausstatten möchte, muss mehrfach zahlen. Da die Items im Housing verbraucht beziehungsweise platziert werden, müssen für mehrere Exemplare auch mehrere Käufe getätigt werden. Aktuell lockt Blizzard mit einem zeitlich befristeten "Plüschtier-Dekopaket", das je vier Wölfe und Löwen für 500 Heimtaler (5 Euro) bündelt. Dieses Angebot endet am 4. März 2026.
Die Sorge vieler Spieler ist, dass nicht nur ausgefallene Nischen-Items, sondern auch vielseitige Basis-Gegenstände - wie etwa ein schlichter runder Teppich - hinter einer Bezahlschranke landen könnten. Das würde den kreativen Spielraum für Nutzer ohne Zahlungsbereitschaft einschränken.
Findet ihr es in Ordnung, für virtuelle Möbel echtes Geld zu zahlen, oder zerstört der Shop den Spaß am Einrichten? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
Siehe auch:
Bezahlen für die Inneneinrichtung
Mit der kommenden Erweiterung World of Warcraft: Midnight führt Blizzard Entertainment das lang ersehnte Player Housing ein - und öffnet gleichzeitig einen neuen Kanal zur Monetarisierung. Ab sofort ist die neue Premium-Währung "Heimtaler" (im Englischen "Hearthsteel") im Battle.net-Shop verfügbar.Damit bricht der Entwickler mit einer bisherigen Tradition des WoW-Ingame-Shops. Während Reittiere oder Haustiere bislang meist direkt für einen festen Euro-Betrag erworben wurden, setzt das neue System auf eine klassische Zwischenwährung, wie sie aus vielen Free-to-Play-Titeln bekannt ist. Zwar lassen sich Heimtaler theoretisch über den Umweg der WoW-Marke mit Spielgold finanzieren, das System ist jedoch primär auf Echtgeld-Transaktionen ausgelegt.
Die neue Währung Heimtaler für Behausungsdekorationen in World of Warcraft
Kein Mengenrabatt: Das kosten die Taler
Die Umrechnung ist dabei simpel gehalten: Für einen Euro erhalten Spieler 100 Heimtaler. Auffällig ist, dass Blizzard derzeit keinerlei Mengenrabatt gewährt. Egal ob man das kleinste Paket für einen Euro oder das größte für 100 Euro kauft - der Stückpreis bleibt identisch. Fachleute vermuten hinter dieser starren Preisstruktur eine Reaktion auf neue EU-Richtlinien für virtuelle Währungen, nach denen Preise für virtuelle Gegenstände sofort erkennbar sein müssen - auch bei solch einer "Zwischenwährung".Plüschtiere machen den Anfang
Zum Start des Systems ist das Angebot noch überschaubar. Blizzard bietet zwei Plüschtier-Varianten an: einen "Geliebten Wolf" (Horde) und einen "Geliebten Löwen" (Allianz). Jedes dieser virtuellen Stofftiere kostet 100 Heimtaler, also umgerechnet einen Euro.
Geliebter Plüschlöwe
Geliebter Plüschwolf
Wer sein Haus mit einem ganzen Rudel ausstatten möchte, muss mehrfach zahlen. Da die Items im Housing verbraucht beziehungsweise platziert werden, müssen für mehrere Exemplare auch mehrere Käufe getätigt werden. Aktuell lockt Blizzard mit einem zeitlich befristeten "Plüschtier-Dekopaket", das je vier Wölfe und Löwen für 500 Heimtaler (5 Euro) bündelt. Dieses Angebot endet am 4. März 2026.
Sorge vor "IKEA-DLCs"
Blizzard versichert zwar, dass der Großteil der Dekorationen regulär über Quests, Handwerk und Erfolge freispielbar sein wird und nur ausgewählte Stücke im Shop landen. Dennoch wird der Schritt in der Community kritisch beäugt.Die Sorge vieler Spieler ist, dass nicht nur ausgefallene Nischen-Items, sondern auch vielseitige Basis-Gegenstände - wie etwa ein schlichter runder Teppich - hinter einer Bezahlschranke landen könnten. Das würde den kreativen Spielraum für Nutzer ohne Zahlungsbereitschaft einschränken.
Findet ihr es in Ordnung, für virtuelle Möbel echtes Geld zu zahlen, oder zerstört der Shop den Spaß am Einrichten? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Blizzard führt 'Heimtaler' als Echtgeld-Währung für WoW-Housing ein
- 100 Heimtaler kosten einen Euro, ohne Mengenrabatt bei größeren Paketen
- Plüschtiere für Allianz und Horde sind die ersten käuflichen Dekorationen
- Virtuelle Gegenstände werden beim Platzieren im Haus verbraucht
- Zeitlich begrenztes Dekopaket mit acht Plüschtieren für 500 Heimtaler
- Spieler befürchten, dass grundlegende Einrichtungsgegenstände kostenpflichtig werden
- System weicht von bisheriger Tradition direkter Echtgeld-Käufe im WoW-Shop ab
Siehe auch:
- 78 € für ein WoW-Reittier: Blizzard kassiert erneut mit Dino-Mount ab
- WoW Patch 12.0 ist da: Neue Specs, weniger Addons & Midnight-Start
- WoW Midnight: Blizzard bestätigt Termin für den großen Pre-Patch 12.0
- WoW-Addons vor dem Aus: Blizzard killt ElvUI, WeakAuras & Co.
- Blizzard macht Ernst: Nächster WoW Private Server wird stillgelegt
Thema:
Videos zum Thema World of Warcraft
- World of Warcraft: Midnight startet neuen Zonen und Housing-System
- World of Warcraft: Midnight - Witziger Trailer zum Housing-Feature
- World of Warcraft: The War Within erscheint im August, neuer Trailer
- Warcraft Adventure: Modder repariert Cutscenes geleakter Version
- World of Warcraft Classic: Wrath of the Lich King kommt noch 2022
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