Rekord: Größte DDoS-Attacke aller Zeiten abgewehrt - 137 TB in 35 Sek.
Im vierten Quartal 2025 wurde ein neuer DDoS-Weltrekord mit massivem Datendurchsatz gemessen, der bisherige Angriffe in den Schatten stellt. Deutschland ist eines der weltweiten Hauptziele solcher Attacken, die dramatisch zunehmen.
So registrierten Sicherheitsforscher einen DDoS-Angriff, der den bisherigen Weltrekord deutlich übertraf und einen Spitzenwert von 31,4 Terabit pro Sekunde erreichte. Parallel dazu wurden Angriffsraten von bis zu 200 Millionen Anfragen pro Sekunde gemessen. Verantwortlich für diese massiven Wellen ist das sogenannte Aisuru-Kimwolf-Botnetz, das gezielt Schwachstellen in vernetzten Endgeräten ausnutzt, um kritische Infrastrukturen zu überlasten.
Der Rekordangriff ereignete sich im November 2025 und dauerte lediglich 35 Sekunden. Diese kurze Zeitspanne reichte jedoch aus, um ungeschützte Netzwerke vollständig lahmzulegen. Kurz darauf, ab dem 19. Dezember, startete dasselbe Botnetz eine als "The Night Before Christmas" bezeichnete Kampagne. Hierbei standen vor allem Telekommunikationsanbieter und IT-Dienstleister im Fokus. Die Angreifer nutzten dabei eine Kombination aus volumetrischen Attacken und Protokoll-Floods, um maximale Schäden zu verursachen und digitale Lieferketten während des Weihnachtsgeschäfts zu stören.
Die Größe der DDoS-Angriffe steigt mit hoher Geschwindigkeit
Die Anzahl der DDoS-Angriffe nimmt rasant zu
Um die Größenordnung des neuen Rekordangriffs mit rund 200 Millionen Anfragen pro Sekunde zu veranschaulichen, ziehen die Analysten einen bildhaften Vergleich heran. Die Datenmenge entspricht in etwa einem Szenario, in dem alle Einwohner von Deutschland, Großbritannien und Spanien gleichzeitig eine Webadresse eintippen und in derselben Sekunde die Eingabetaste drücken. Diese schiere Masse an Anfragen ist für herkömmliche Serverinfrastrukturen ohne spezialisierte Schutzmaßnahmen kaum zu bewältigen.
Deutschland ist eines der Hauptziele der Attacken
Gleichzeitig spielt die Bundesrepublik durch gekaperte Systeme auch eine Rolle als Ursprungsland von Attacken. In der Liste der Netzwerke, aus denen die meisten Angriffe stammen, tauchen neben internationalen Giganten wie Microsoft und Tencent auch deutsche Anbieter wie Hetzner auf. Das verdeutlicht, dass Angreifer zunehmend leistungsfähige Cloud-Infrastrukturen missbrauchen, um ihren Attacken durch hohe Bandbreiten mehr Nachdruck zu verleihen.
Hinter den Kulissen agieren die Hintermänner oft über komplexe Proxy-Netzwerke. So nutzte das Aisuru-Kimwolf-Botnetz tausende manipulierte Apps und Windows-Binärdateien, um Geräte ohne Wissen der Nutzer in Proxy-Knoten zu verwandeln. Zwar konnten Maßnahmen von Google und unterschiedlichen Sicherheitsanbietern Teile dieser Infrastruktur stören, doch die Masse an unsicheren IoT-Geräten bleibt ein persistentes Risiko für die globale Netzstabilität.
Habt ihr in euren Netzwerken bereits Auswirkungen dieser gestiegenen Angriffsintensität bemerkt oder musstet ihr eure Schutzstrategien kürzlich anpassen? Schreibt uns eure Erfahrungen und Meinungen dazu gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
Massiver DDoS-Rekord gemessen
Die Intensität und Schlagkraft von Cyberangriffen hat im vierten Quartal 2025 eine neue Dimension erreicht. Während der größte DDoS-Angriff aller Zeiten im Sommer 2025 noch bei 7,3 Terabit pro Sekunde lag, stieg der Rekord schon im September auf 11,5 Terabit und erreichte nur wenige Tage später mit 22,2 Terabit einen vorläufigen neuen Spitzenwert. Doch nur wenige Monate später bewegen sich die Attacken erneut in neuen Sphären.So registrierten Sicherheitsforscher einen DDoS-Angriff, der den bisherigen Weltrekord deutlich übertraf und einen Spitzenwert von 31,4 Terabit pro Sekunde erreichte. Parallel dazu wurden Angriffsraten von bis zu 200 Millionen Anfragen pro Sekunde gemessen. Verantwortlich für diese massiven Wellen ist das sogenannte Aisuru-Kimwolf-Botnetz, das gezielt Schwachstellen in vernetzten Endgeräten ausnutzt, um kritische Infrastrukturen zu überlasten.
Der Rekordangriff ereignete sich im November 2025 und dauerte lediglich 35 Sekunden. Diese kurze Zeitspanne reichte jedoch aus, um ungeschützte Netzwerke vollständig lahmzulegen. Kurz darauf, ab dem 19. Dezember, startete dasselbe Botnetz eine als "The Night Before Christmas" bezeichnete Kampagne. Hierbei standen vor allem Telekommunikationsanbieter und IT-Dienstleister im Fokus. Die Angreifer nutzten dabei eine Kombination aus volumetrischen Attacken und Protokoll-Floods, um maximale Schäden zu verursachen und digitale Lieferketten während des Weihnachtsgeschäfts zu stören.
Die Größe der DDoS-Angriffe steigt mit hoher Geschwindigkeit
Cloudflare meldet Anstieg der Gefahr
Wie Cloudflare in seinem aktuellen Sicherheitsbericht für das vierte Quartal 2025 darlegt, ist dieser Angriff kein Einzelfall, sondern Teil eines besorgniserregenden Trends. Die Gesamtzahl der DDoS-Attacken stieg im Jahr 2025 um beachtliche 121 Prozent an. Laut den Daten des US-Unternehmens basieren diese Angriffe zunehmend auf kompromittierten Smart-Home-Geräten, insbesondere Android-Fernsehern, die oft nur unzureichend gegen Fremdzugriffe gesichert sind.
Die Anzahl der DDoS-Angriffe nimmt rasant zu
Um die Größenordnung des neuen Rekordangriffs mit rund 200 Millionen Anfragen pro Sekunde zu veranschaulichen, ziehen die Analysten einen bildhaften Vergleich heran. Die Datenmenge entspricht in etwa einem Szenario, in dem alle Einwohner von Deutschland, Großbritannien und Spanien gleichzeitig eine Webadresse eintippen und in derselben Sekunde die Eingabetaste drücken. Diese schiere Masse an Anfragen ist für herkömmliche Serverinfrastrukturen ohne spezialisierte Schutzmaßnahmen kaum zu bewältigen.
Deutschland als Ziel und Ursprung
Auch speziell für Deutschland liefert der Bericht interessante Erkenntnisse zur Bedrohungslage. So zählt die BRD weiterhin zu den am stärksten attackierten Ländern weltweit und belegt in der Statistik der beliebtesten Angriffsziele den dritten Platz, direkt hinter China und Hongkong. Die hiesige Infrastruktur ist somit einem konstant hohen Beschuss ausgesetzt, was erhöhte Wachsamkeit in den Rechenzentren erfordert.
Deutschland ist eines der Hauptziele der Attacken
Gleichzeitig spielt die Bundesrepublik durch gekaperte Systeme auch eine Rolle als Ursprungsland von Attacken. In der Liste der Netzwerke, aus denen die meisten Angriffe stammen, tauchen neben internationalen Giganten wie Microsoft und Tencent auch deutsche Anbieter wie Hetzner auf. Das verdeutlicht, dass Angreifer zunehmend leistungsfähige Cloud-Infrastrukturen missbrauchen, um ihren Attacken durch hohe Bandbreiten mehr Nachdruck zu verleihen.
Hinter den Kulissen agieren die Hintermänner oft über komplexe Proxy-Netzwerke. So nutzte das Aisuru-Kimwolf-Botnetz tausende manipulierte Apps und Windows-Binärdateien, um Geräte ohne Wissen der Nutzer in Proxy-Knoten zu verwandeln. Zwar konnten Maßnahmen von Google und unterschiedlichen Sicherheitsanbietern Teile dieser Infrastruktur stören, doch die Masse an unsicheren IoT-Geräten bleibt ein persistentes Risiko für die globale Netzstabilität.
Habt ihr in euren Netzwerken bereits Auswirkungen dieser gestiegenen Angriffsintensität bemerkt oder musstet ihr eure Schutzstrategien kürzlich anpassen? Schreibt uns eure Erfahrungen und Meinungen dazu gerne in die Kommentare.
Zusammenfassung
- DDoS-Rekordangriff mit 31,4 Terabit pro Sekunde im November 2025
- Aisuru-Kimwolf-Botnetz nutzt Schwachstellen in Smart-Home-Geräten aus
- Die Zahl der DDoS-Attacken stieg im Jahr 2025 um beachtliche 121 Prozent
- Deutschland belegt den dritten Platz der weltweit am stärksten attackierten Länder
- Angreifer nutzen zunehmend leistungsfähige Cloud-Infrastrukturen für Attacken
- Manipulierte Apps verwandeln Geräte ohne Wissen der Nutzer in Proxy-Knoten
Siehe auch:
- Router und Kameras greifen an: Microsoft von heftiger DDoS getroffen
- Waymo DDoS: Prankster bestellen 50 Robotaxis in eine Sackgasse
- DDoS-Rekord verdoppelt: Cloudflare stoppt größten Angriff aller Zeiten
- Weltrekord: Neue DDoS-Attacke sprengt alle bisherigen Dimensionen
- Rekord: Größte DDoS-Attacke aller Zeiten vereitelt - 37 TB in nur 45 Sek.
Thema:
Videos zum Thema Sicherheit
- E-Mail-Sicherheitslücke in Microsoft Office lässt sich einfach abstellen
- Vorsicht vor Windows Toolbox: Malware kommt unerkannt mit
- Geht immer noch: So kann sich Malware per E-Mail einschleichen
- Cambridge Analyticas großer Hack - Neuer Trailer zur Netflix-Doku
- Zum Abschuss freigegeben: iOS-Geräte sind per Funk angreifbar
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- Hardware-Firewall:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen