KI-Rechenzentren in Satelliten im All? Amazon hält Idee für Humbug
Der Chef von Amazons Cloud-Sparte AWS sieht Pläne von Elon Musk und anderen Tech-Managern, massenhaft leistungsfähige Rechner an Bord von Satelliten in die Erdumlaufbahn zu schießen offenbar äußerst kritisch. Der Ansatz sei schlicht nicht ökonomisch sinnvoll.
Im Zuge des Cisco AI Summit in San Francisco erklärte Matt Garman, CEO von Amazon Web Services (AWS), laut Reuters dass die Herausforderungen für den Betrieb von Servern, Satelliten und anderer Hardware im Weltraum gigantisch seien. Es gebe bisher nicht genügend Raketen, um eine Million Satelliten ins All zu bringen, man sei also noch sehr weit von diesem Ziel entfernt.
Die Betreiber von KI-Diensten und eine Reihe von Startup-Firmen versuchen derzeit, Server für den Einsatz an Bord von Satelliten zu entwickeln, mit denen man den auf der Erde bestehenden Problemen beim Betrieb großer Kapazitäten entfliehen will. Vor allem wegen der für große Rechenzentren benötigten Energie, des enormen Kühlaufwands und des damit verbundenen Wasserbedarfs suchen die Firmen nach alternativen Lösungen.
Tesla-, SpaceX- und xAI-Chef Musk hatte in einer Mitteilung an die Mitarbeiter seiner Firmen, die er zur Ankündigung der Zusammenlegung von seiner auf Raumfahrt und KI spezialisierten Unternehmen verschickt hatte, erklärt, die Energieanforderungen für KI seien schlicht nicht mit terrestrischen Lösungen zu bewältigen. Google arbeitet derzeit darauf hin, bereits im Jahr 2027 im Rahmen des sogenannten "Project Suncatcher" ein erstes "Orbital Data Center" ins All zu bringen.
Musk gibt sich visionär, AWS-Chef eher skeptisch
Während Elon Musk seine Firmen SpaceX und xAI jüngst mit dem Ziel zusammengelegt hat, mindestens eine Million Satelliten mit eingebauten KI-Rechnern ins All zu bringen, sieht der Chef von Amazon Web Services - einem der weltweit größten Betreiber von Cloud-Rechenzentren - diesen Ansatz offenbar äußerst kritisch.Im Zuge des Cisco AI Summit in San Francisco erklärte Matt Garman, CEO von Amazon Web Services (AWS), laut Reuters dass die Herausforderungen für den Betrieb von Servern, Satelliten und anderer Hardware im Weltraum gigantisch seien. Es gebe bisher nicht genügend Raketen, um eine Million Satelliten ins All zu bringen, man sei also noch sehr weit von diesem Ziel entfernt.
Ansatz "ziemlich weit" von der Realität entfernt
Außerdem seien die Kosten, die für den Transport einer Ladung in den Orbit heute noch enorm hoch. Bisher sei dieser Ansatz deshalb wirtschaftlich überhaupt nicht sinnvoll, so Garman. Alle aktuellen Pläne für den Betrieb von Rechenzentren in der Erdumlaufbahn seien daher "ziemlich weit" von der Realität entfernt, hieß es außerdem.Die Betreiber von KI-Diensten und eine Reihe von Startup-Firmen versuchen derzeit, Server für den Einsatz an Bord von Satelliten zu entwickeln, mit denen man den auf der Erde bestehenden Problemen beim Betrieb großer Kapazitäten entfliehen will. Vor allem wegen der für große Rechenzentren benötigten Energie, des enormen Kühlaufwands und des damit verbundenen Wasserbedarfs suchen die Firmen nach alternativen Lösungen.
Tesla-, SpaceX- und xAI-Chef Musk hatte in einer Mitteilung an die Mitarbeiter seiner Firmen, die er zur Ankündigung der Zusammenlegung von seiner auf Raumfahrt und KI spezialisierten Unternehmen verschickt hatte, erklärt, die Energieanforderungen für KI seien schlicht nicht mit terrestrischen Lösungen zu bewältigen. Google arbeitet derzeit darauf hin, bereits im Jahr 2027 im Rahmen des sogenannten "Project Suncatcher" ein erstes "Orbital Data Center" ins All zu bringen.
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