Firefly und Layer: Das steckt im großen Adobe Photoshop-Update
Adobe Photoshop erhält mit Version 27.3 ein Update, das langjährige Wünsche von Profi-Anwendern erfüllt und den KI-Support verbessert. Wichtige Tools wie Klarheit und Dunst entfernen sind nun direkt als Einstellungsebenen verfügbar.
Die Einführung dieser nativen Einstellungsebenen markiert eine bedeutende Abkehr von bisherigen, oft umständlichen Übergangslösungen. Bislang mussten Fotografen und Bildbearbeiter für diese spezifischen Kontrast- und Textur-Effekte zwingend auf den Camera-RAW-Filter zurückgreifen. Das hatte den entscheidenden Nachteil, dass der Arbeitsprozess durch ein modales Dialogfenster unterbrochen wurde - das Bild war während der Anpassung der Regler nicht im Kontext der anderen Ebenen sichtbar.
Wollte man den Effekt später editierbar halten, war das nur über die Konvertierung in Smart Objects möglich. Das erhöhte jedoch die Dateigröße massiv, da Photoshop eine Kopie der ursprünglichen Pixel im Speicher halten musste, und verlangsamte das Speichern großer Composings spürbar.
Dynamic Text steht als Beta zur Verfügung
Wie Digital Camera World schreibt, ermöglichen die neuen Ebenen nun eine präzise, selektive Anwendung mittels Masken direkt im Dokumentenstapel, ohne die Performance unnötig zu belasten oder die Dateigröße künstlich aufzublähen.
Das Update soll für sichtbar schärfere Details sorgen und typische Artefakte früherer KI-Modelle, wie verwaschene Texturen oder unlogische Strukturen, deutlich reduzieren. Das zugrundeliegende Firefly Image 3 Modell sowie ein verbessertes Entfernen-Werkzeug zielen darauf ab, eine realistischere Beleuchtung und Tiefe zu erzeugen, die sich nahtloser in hochauflösendes Ausgangsmaterial einfügt. Bisher waren KI-generierte Elemente oft auf eine Kantenlänge von 1024 Pixeln beschränkt, was bei Postern oder großformatigen Drucken oft manuelle Nacharbeit oder Upscaling-Tools erforderte.
Ein weiteres technisches Upgrade betrifft die Referenzbild-Funktion, die dem Zufallsfaktor der KI entgegenwirken soll. Diese erlaubt es Nutzern, ein eigenes Bild als stilistische oder strukturelle Vorlage für die KI-Generierung hochzuladen, anstatt sich nur auf Text-Prompts zu verlassen. Das System ist inzwischen laut Adobe in der Lage, die Geometrie des Referenzobjekts besser zu interpretieren und Aspekte wie Perspektive, Drehung und Beleuchtung automatisch an die Zielszene anzupassen.
Wart ihr auch genervt vom alten Umweg über den Camera-RAW-Filter und die riesigen Smart Objects, oder nutzt ihr solche Funktionen in eurem Alltag gar nicht? Schreibt uns eure Meinung zu den Workflow-Änderungen gerne unten in die Kommentare!
Siehe auch:
Einstellungsebenen für Profis
Adobe hat ein umfassendes Update für seine Bildbearbeitungssoftware Photoshop veröffentlicht, das gezielt langjährige Kritikpunkte professioneller Anwender anspricht. Mit der Version 27.3 integriert der Hersteller drei der am häufigsten genutzten Werkzeuge aus dem Raw-Konverter direkt in die reguläre Ebenenpalette: Abonnenten der Creative Cloud können ab sofort Klarheit (Clarity), Dunst entfernen (Dehaze) und Körnung (Grain) als vollwertige Einstellungsebenen nutzen. Das Update steht ab sofort zum Download bereit und verspricht, den Arbeitsfluss bei der High-End-Retusche und im Compositing signifikant zu beschleunigen, da der zeitraubende Wechsel in Untermenüs entfällt.Die Einführung dieser nativen Einstellungsebenen markiert eine bedeutende Abkehr von bisherigen, oft umständlichen Übergangslösungen. Bislang mussten Fotografen und Bildbearbeiter für diese spezifischen Kontrast- und Textur-Effekte zwingend auf den Camera-RAW-Filter zurückgreifen. Das hatte den entscheidenden Nachteil, dass der Arbeitsprozess durch ein modales Dialogfenster unterbrochen wurde - das Bild war während der Anpassung der Regler nicht im Kontext der anderen Ebenen sichtbar.
Wollte man den Effekt später editierbar halten, war das nur über die Konvertierung in Smart Objects möglich. Das erhöhte jedoch die Dateigröße massiv, da Photoshop eine Kopie der ursprünglichen Pixel im Speicher halten musste, und verlangsamte das Speichern großer Composings spürbar.
Dynamic Text steht als Beta zur Verfügung
Wie Digital Camera World schreibt, ermöglichen die neuen Ebenen nun eine präzise, selektive Anwendung mittels Masken direkt im Dokumentenstapel, ohne die Performance unnötig zu belasten oder die Dateigröße künstlich aufzublähen.
KI-Funktionen mit mehr Details
Neben den klassischen Werkzeugen für die manuelle Bildentwicklung hat Adobe auch die auf künstlicher Intelligenz basierenden Funktionen weiterentwickelt, um deren Tauglichkeit für den professionellen Druck zu erhöhen. Wie Pam Clark, Produktmanagerin für Photoshop, in einem aktuellen Adobe-Blogbeitrag detailliert ausführt, liefern die Funktionen Generatives Füllen und Generatives Erweitern indessen Ergebnisse in 2K-Auflösung.Das Update soll für sichtbar schärfere Details sorgen und typische Artefakte früherer KI-Modelle, wie verwaschene Texturen oder unlogische Strukturen, deutlich reduzieren. Das zugrundeliegende Firefly Image 3 Modell sowie ein verbessertes Entfernen-Werkzeug zielen darauf ab, eine realistischere Beleuchtung und Tiefe zu erzeugen, die sich nahtloser in hochauflösendes Ausgangsmaterial einfügt. Bisher waren KI-generierte Elemente oft auf eine Kantenlänge von 1024 Pixeln beschränkt, was bei Postern oder großformatigen Drucken oft manuelle Nacharbeit oder Upscaling-Tools erforderte.
Ein weiteres technisches Upgrade betrifft die Referenzbild-Funktion, die dem Zufallsfaktor der KI entgegenwirken soll. Diese erlaubt es Nutzern, ein eigenes Bild als stilistische oder strukturelle Vorlage für die KI-Generierung hochzuladen, anstatt sich nur auf Text-Prompts zu verlassen. Das System ist inzwischen laut Adobe in der Lage, die Geometrie des Referenzobjekts besser zu interpretieren und Aspekte wie Perspektive, Drehung und Beleuchtung automatisch an die Zielszene anzupassen.
Neue Text-Tools
Zusätzlich führt Adobe eine Funktion namens Dynamic Text ein, die vorerst im Beta-Stadium verfügbar ist und über die kontextbezogene Taskleiste aufgerufen werden kann. Das Werkzeug ermöglicht es, Textblöcke mit einem Klick in kreisförmige oder gebogene Formen zu transformieren, ohne vorher manuell Vektorpfade zeichnen zu müssen. Photoshop passt dabei Größe und Ausrichtung automatisch an, was insbesondere Designern von Social-Media-Assets Zeit sparen dürfte. Während die neuen Einstellungsebenen und KI-Verbesserungen bereits in der regulären Desktop-Version für macOS und Windows verfügbar sind, bleibt Dynamic Text zunächst der Beta-Version und der Web-Anwendung vorbehalten, bis das Feature ausgereift ist.Wart ihr auch genervt vom alten Umweg über den Camera-RAW-Filter und die riesigen Smart Objects, oder nutzt ihr solche Funktionen in eurem Alltag gar nicht? Schreibt uns eure Meinung zu den Workflow-Änderungen gerne unten in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Version 27.3 integriert Raw-Tools direkt als Einstellungsebenen
- Klarheit, Dunst entfernen und Körnung nun nativ in der Ebenenpalette
- Umständlicher Umweg über Camera-RAW-Filter ist nicht mehr notwendig
- KI-Funktionen wurden verbessert und erzeugen jetzt Ergebnisse in 2K
- Referenzbild-Funktion interpretiert Geometrie und Perspektive besser
- Neue Dynamic Text-Funktion für kreisförmige Textblöcke in der Beta
- Update beschleunigt den Workflow ohne Performance zu beeinträchtigen
Siehe auch:
- Adobe Acrobat erstellt aus PDFs per KI Podcasts und Präsentationen
- Adobe-Updates 2026: Das können die neuen Creative Cloud-Tools
- Apples Angriff auf Adobe: "Creator Studio" startet zum Kampfpreis
- Adobe bringt ChatGPT-Integration in Photoshop und Express
- Adobe zündet den Turbo, präsentiert die fortschrittliche Bild-KI Firefly 5
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