Adobe zündet den Turbo, präsentiert die fortschrittliche Bild-KI Firefly 5
Adobe schaltet bezüglich Bild-KI einen Gang höher: Während andere KI-Modelle flache Bilder erzeugen, generiert Firefly jetzt automatisch in separaten Ebenen. Man stockt die Plattform zudem um neue Partnermodelle auf und ermöglicht kostenloses Testen.
Adobe bewirbt Firefly 5 mit einer neuen Architektur: Das Modell behandelt verschiedene Objekte als separate Ebenen und ermöglicht die Bearbeitung mittels Prompts oder Werkzeugen wie Größenänderung und Rotation, ohne die Bilddetails und -integrität zu beeinträchtigen. Die neue "Prompt to Edit"-Funktion ermöglicht es, Bildbearbeitungen in alltäglicher Sprache zu beschreiben, ähnlich wie bei Text-zu-Bild-Tools.
Auf der Max-Konferenz in Los Angeles demonstrierte Adobe diese Funktionen in Live-Vorführungen. Das System konnte die Fähigkeit, komplexe Bearbeitungsanfragen wie "Mache den Himmel dramatischer und füge Regentropfen hinzu" in Sekundenschnelle umzusetzen, während die ursprüngliche Bildkomposition erhalten blieb.
Die Partnerschaft mit Google und anderen Branchengrößen ist aber signifikant, denn sie bringt insbesondere Zugang zu Googles leistungsstarken Imagen-Modellen, während die OpenAI-Integration DALL-E-Funktionalitäten direkt in die Adobe-Umgebung einbettet. Luma AI steuert Video-Generierungstechnologien bei, und ElevenLabs erweitert die Audio-Capabilities um Sprachsynthese.
Bei der Nutzung gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied: Adobe bietet nur für die Bilder seines eigenen Firefly Image Model 5 eine "kommerzielle Sicherheit". Das bedeutet, dass nur diese Inhalte rechtlich abgesichert sind und ohne urheberrechtliche Bedenken für kommerzielle Zwecke verwendet werden können - diese Garantie basiert darauf, dass Firefly ausschließlich mit lizenzierten Inhalten und gemeinfreien Materialien trainiert wurde. Für die Partnermodelle gilt diese Rechtssicherheit nicht, sodass Nutzer hier selbst die rechtlichen Aspekte prüfen müssen.
Eine weitere Neuerung sind die benutzerdefinierten Firefly Custom Models, die sich derzeit in einer geschlossenen Beta befinden. Nutzer können per Drag-and-drop eigene Assets wie Bilder, Illustrationen und Skizzen hochladen, um ein individuelles Bildmodell basierend auf ihrem Stil zu erstellen. Diese Funktion richtet sich besonders an Agenturen und Unternehmen, die konsistente Markenästhetik über verschiedene Projekte hinweg gewährleisten möchten.
Das "Generate Soundtrack"-Feature nutzt dabei eine Bibliothek von über 20.000 lizenzierten Musikstücken als Trainingsbasis und kann Kompositionen in verschiedenen Genres und Stimmungen erstellen.
Für professionelle Anwender führt Adobe "Firefly Creative Production" ein - eine KI-gestützte Batch-Bearbeitungslösung, die es ermöglicht, tausende von Bildern gleichzeitig zu bearbeiten, Hintergründe automatisch zu ersetzen und konsistente Farbkorrekturen anzuwenden. Diese Funktion zielt auf E-Commerce-Unternehmen und Marketingagenturen ab, die große Mengen visueller Inhalte verarbeiten müssen.
Die Pläne unterscheiden sich hauptsächlich in der Anzahl der generativen Credits - von 2000 Credits beim Standardplan bis zu 50.000 Credits beim Premiumplan. Alle Abonnements bieten Zugang zu Standard- und Premium-Features sowie zu den generativen KI-Modellen von Partnern wie Google, OpenAI und Flux.
Abonnenten von Creative Cloud Pro und Firefly-Plänen erhalten bis zum ersten Dezember unbegrenzte Bildgenerierungen mit Firefly und Partnermodellen. Diese Aktion soll Nutzern ermöglichen, die verschiedenen KI-Modelle ausgiebig zu testen und ihre Workflows entsprechend anzupassen.
Die Integration der neuen Partnermodelle ist bereits erfolgt: Neben Firefly Image Model 5 sind auch die Modelle von Google und OpenAI sowie von ElevenLabs, Topaz und Black Forest Labs bereits heute verfügbar. Custom-Modelle bleiben vorerst ausgewählten Beta-Testern vorbehalten, sollen aber bis Ende des Jahres allgemein verfügbar werden.
Das neue Firefly 5 Modell sowie die neuen Partnermodelle können unter Firefly.Adobe.com ausprobiert werden. Adobe gibt an, dass für die Bildgenerierung im November und Dezember 2025 keine Kosten berechnet werden.
Was haltet ihr von Adobes neuer All-in-One-Strategie für kreative KI? Seht ihr darin einen Vorteil oder bevorzugt ihr spezialisierte Tools? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
WinFuture ist auf Einladung von Adobe auf der Adobe-Max-Konferenz 2025 in Los Angeles.
Adobe Firefly 5 mit Ebenen-Architektur
Adobe hat auf der Max 2025 Konferenz in Los Angeles eine umfassende Palette KI-gestützter Innovationen vorgestellt. Im Mittelpunkt steht das neue Adobe Firefly Image Model 5 - das bisher fortschrittlichste Bildgenerierungs- und Bearbeitungsmodell des Unternehmens aus dem kalifornischen San José. Das neue Modell generiert fotorealistische Bilder in nativer 4-Megapixel-Auflösung (2000 × 2000 Pixel) ohne Hochskalierung und zeichnet sich durch präzise Licht- und Texturdarstellung aus.Adobe bewirbt Firefly 5 mit einer neuen Architektur: Das Modell behandelt verschiedene Objekte als separate Ebenen und ermöglicht die Bearbeitung mittels Prompts oder Werkzeugen wie Größenänderung und Rotation, ohne die Bilddetails und -integrität zu beeinträchtigen. Die neue "Prompt to Edit"-Funktion ermöglicht es, Bildbearbeitungen in alltäglicher Sprache zu beschreiben, ähnlich wie bei Text-zu-Bild-Tools.
Auf der Max-Konferenz in Los Angeles demonstrierte Adobe diese Funktionen in Live-Vorführungen. Das System konnte die Fähigkeit, komplexe Bearbeitungsanfragen wie "Mache den Himmel dramatischer und füge Regentropfen hinzu" in Sekundenschnelle umzusetzen, während die ursprüngliche Bildkomposition erhalten blieb.
Partnermodelle erweitern kreative Möglichkeiten
Adobe bringt erstmals KI-Modelle verschiedener Anbieter in seiner Firefly-Plattform zusammen. Zu den Partnermodellen gehören unter anderem ElevenLabs v2 für Voiceovers, Topaz Bloom für Bildvergrößerung, Black Forest Labs Flux 1.1, Googles Veo 3.1 und Imagen 4, Ideogram 3, Luma AIs Ray3, OpenAIs GPT Image sowie Modelle von Pika und Runway. Adobe verspricht eine Vereinfachung der Arbeitsabläufe durch diese Integrationen, da sie nicht mehr zwischen verschiedenen Plattformen wechseln müssen.Die Partnerschaft mit Google und anderen Branchengrößen ist aber signifikant, denn sie bringt insbesondere Zugang zu Googles leistungsstarken Imagen-Modellen, während die OpenAI-Integration DALL-E-Funktionalitäten direkt in die Adobe-Umgebung einbettet. Luma AI steuert Video-Generierungstechnologien bei, und ElevenLabs erweitert die Audio-Capabilities um Sprachsynthese.
Bei der Nutzung gibt es jedoch einen wichtigen Unterschied: Adobe bietet nur für die Bilder seines eigenen Firefly Image Model 5 eine "kommerzielle Sicherheit". Das bedeutet, dass nur diese Inhalte rechtlich abgesichert sind und ohne urheberrechtliche Bedenken für kommerzielle Zwecke verwendet werden können - diese Garantie basiert darauf, dass Firefly ausschließlich mit lizenzierten Inhalten und gemeinfreien Materialien trainiert wurde. Für die Partnermodelle gilt diese Rechtssicherheit nicht, sodass Nutzer hier selbst die rechtlichen Aspekte prüfen müssen.
Eine weitere Neuerung sind die benutzerdefinierten Firefly Custom Models, die sich derzeit in einer geschlossenen Beta befinden. Nutzer können per Drag-and-drop eigene Assets wie Bilder, Illustrationen und Skizzen hochladen, um ein individuelles Bildmodell basierend auf ihrem Stil zu erstellen. Diese Funktion richtet sich besonders an Agenturen und Unternehmen, die konsistente Markenästhetik über verschiedene Projekte hinweg gewährleisten möchten.
Audio und Video: Von der Idee zum fertigen Projekt
Die neuen Audio- und Video-Tools von Firefly umfassen "Generate Soundtrack" zur Erstellung vollständig lizenzierter Audiotracks, "Generate Speech" für synthetische Sprachausgabe und einen neuen timelinebasierten KI-Video-Editor. Nutzer können mit nur einem Referenzbild oder einer Beschreibung Videos in verschiedenen Stilen generieren und sogar einzigartige Übergänge zwischen zwei Aufnahmen erstellen.Das "Generate Soundtrack"-Feature nutzt dabei eine Bibliothek von über 20.000 lizenzierten Musikstücken als Trainingsbasis und kann Kompositionen in verschiedenen Genres und Stimmungen erstellen.
Für professionelle Anwender führt Adobe "Firefly Creative Production" ein - eine KI-gestützte Batch-Bearbeitungslösung, die es ermöglicht, tausende von Bildern gleichzeitig zu bearbeiten, Hintergründe automatisch zu ersetzen und konsistente Farbkorrekturen anzuwenden. Diese Funktion zielt auf E-Commerce-Unternehmen und Marketingagenturen ab, die große Mengen visueller Inhalte verarbeiten müssen.
Preise und Verfügbarkeit
Adobe Firefly bietet verschiedene kostenpflichtige Pläne: Firefly Standard beginnt bei 10,98 Euro monatlich, Firefly Pro kostet 21,99 Euro und Firefly Premium 219,98 Euro pro Monat.Die Pläne unterscheiden sich hauptsächlich in der Anzahl der generativen Credits - von 2000 Credits beim Standardplan bis zu 50.000 Credits beim Premiumplan. Alle Abonnements bieten Zugang zu Standard- und Premium-Features sowie zu den generativen KI-Modellen von Partnern wie Google, OpenAI und Flux.
Abonnenten von Creative Cloud Pro und Firefly-Plänen erhalten bis zum ersten Dezember unbegrenzte Bildgenerierungen mit Firefly und Partnermodellen. Diese Aktion soll Nutzern ermöglichen, die verschiedenen KI-Modelle ausgiebig zu testen und ihre Workflows entsprechend anzupassen.
Die Integration der neuen Partnermodelle ist bereits erfolgt: Neben Firefly Image Model 5 sind auch die Modelle von Google und OpenAI sowie von ElevenLabs, Topaz und Black Forest Labs bereits heute verfügbar. Custom-Modelle bleiben vorerst ausgewählten Beta-Testern vorbehalten, sollen aber bis Ende des Jahres allgemein verfügbar werden.
Das neue Firefly 5 Modell sowie die neuen Partnermodelle können unter Firefly.Adobe.com ausprobiert werden. Adobe gibt an, dass für die Bildgenerierung im November und Dezember 2025 keine Kosten berechnet werden.
Was haltet ihr von Adobes neuer All-in-One-Strategie für kreative KI? Seht ihr darin einen Vorteil oder bevorzugt ihr spezialisierte Tools? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Was ist neu an Firefly Image Model 5?
Firefly Image Model 5 ist Adobes bisher leistungsstärkstes Bildmodell. Es erzeugt native 4-MP-Bilder mit hoher Detailtreue und fotorealistischer Qualität - ohne nachträgliches Upscaling. Besonders für Storyboarding und Konzeptvisualisierung ist das Modell ideal.
Neu ist auch die semantische Ebenenerkennung: Objekte, Hintergründe und Text lassen sich gezielt bearbeiten, ohne das restliche Bild zu verändern. So können z. B. Farben oder Objekte promptbasiert angepasst werden - mit Erhalt von Schatten und Texturen.
Neu ist auch die semantische Ebenenerkennung: Objekte, Hintergründe und Text lassen sich gezielt bearbeiten, ohne das restliche Bild zu verändern. So können z. B. Farben oder Objekte promptbasiert angepasst werden - mit Erhalt von Schatten und Texturen.
Wie funktioniert der neue Video-Editor?
Der neue Firefly Video Editor ist ein browserbasierter Multitrack-Editor mit KI-Integration. Nutzer können generierte und eigene Clips kombinieren, schneiden, vertonen und mit Effekten versehen - alles direkt im Webinterface.
Besonders praktisch: Kontextbezogene Generierung erlaubt das Erstellen passender Szenen direkt aus dem sichtbaren Inhalt. Wer etwa eine Szene mit fallenden Blättern braucht, kann diese per Prompt direkt im Editor erzeugen und in die Timeline einfügen.
Besonders praktisch: Kontextbezogene Generierung erlaubt das Erstellen passender Szenen direkt aus dem sichtbaren Inhalt. Wer etwa eine Szene mit fallenden Blättern braucht, kann diese per Prompt direkt im Editor erzeugen und in die Timeline einfügen.
Kann Firefly auch Musik und Sprache erzeugen?
Ja, Firefly bietet mehrere Audiofunktionen. Mit Generate Soundtrack lassen sich lizenzfreie Musikstücke erzeugen, die auf Stimmung und Länge des Videos abgestimmt sind.
Mit Generate Speech können Nutzer Skripte in realistisch klingende Voiceovers umwandeln - in mehreren Sprachen, mit anpassbarer Emotion und Betonung. Ideal für Videos, Tutorials oder Social Media.
Mit Generate Speech können Nutzer Skripte in realistisch klingende Voiceovers umwandeln - in mehreren Sprachen, mit anpassbarer Emotion und Betonung. Ideal für Videos, Tutorials oder Social Media.
Was sind Firefly Boards?
Firefly Boards sind digitale Moodboards zur kollaborativen Ideenfindung. Nutzer können Assets hochladen, Presets anwenden, Varianten generieren und gemeinsam kommentieren - ideal für Teams oder Agenturen.
Besonders nützlich: Text-in-Bild-Bearbeitung und Stilübernahme von Referenzbildern. So lassen sich z. B. Branding-Elemente testen oder Social-Media-Trends wie "Mini Me" direkt umsetzen.
Besonders nützlich: Text-in-Bild-Bearbeitung und Stilübernahme von Referenzbildern. So lassen sich z. B. Branding-Elemente testen oder Social-Media-Trends wie "Mini Me" direkt umsetzen.
Wie sicher ist die Nutzung von Firefly?
Adobe betont, dass alle Firefly-Modelle auf rechtlich abgesicherten Daten trainiert wurden. Inhalte sind kommerziell nutzbar, ohne Lizenzrisiken. Damit eignet sich Firefly besonders für professionelle Anwendungen.
Zusätzlich unterstützt Adobe die Content Authenticity Initiative. Digitale Herkunftsnachweise (CAI) werden in generierte Inhalte eingebettet, um Urheberschaft und Integrität zu sichern.
Zusätzlich unterstützt Adobe die Content Authenticity Initiative. Digitale Herkunftsnachweise (CAI) werden in generierte Inhalte eingebettet, um Urheberschaft und Integrität zu sichern.
Was bringt die Integration von Drittmodellen?
Firefly erlaubt die Nutzung externer Modelle wie OpenAI, Google, Runway oder Topaz - direkt innerhalb der Plattform. So können Nutzer je nach Aufgabe das passende Modell wählen, ohne Tools oder Abos wechseln zu müssen.
Für die finale Produktion empfiehlt Adobe weiterhin das eigene Firefly-Modell, da es rechtlich abgesichert ist. Die Abrechnung erfolgt über generative Credits, die flexibel für alle Modelle eingesetzt werden können.
Für die finale Produktion empfiehlt Adobe weiterhin das eigene Firefly-Modell, da es rechtlich abgesichert ist. Die Abrechnung erfolgt über generative Credits, die flexibel für alle Modelle eingesetzt werden können.
Wie lassen sich eigene Modelle trainieren?
Mit den neuen Custom Models können Nutzer eigene Bildstile trainieren. Dazu werden eigene Bilder hochgeladen, aus denen ein Modell erstellt wird - z. B. für Corporate Design oder individuelle Illustrationsstile.
Die Funktion ist aktuell in geschlossener Beta. Modelle bleiben privat, bis sie freigegeben werden. Ideal für Marken, die konsistente Inhalte erzeugen möchten, ohne jedes Element manuell zu gestalten.
Die Funktion ist aktuell in geschlossener Beta. Modelle bleiben privat, bis sie freigegeben werden. Ideal für Marken, die konsistente Inhalte erzeugen möchten, ohne jedes Element manuell zu gestalten.
Zusammenfassung
- Adobe präsentiert Firefly 5 mit Ebenen-Generierung und 4-Megapixel-Auflösung
- Neue 'Prompt to Edit'-Funktion ermöglicht Bildbearbeitung mit einfachen Texteingaben
- Integrationen mit ElevenLabs, Google, OpenAI und anderen KI-Modellanbietern
- Nur Bilder aus Adobes eigenem Firefly-Modell bieten kommerzielle Rechtssicherheit
- KI-Features für Audio und Video einschließlich automatischer Soundtrack-Generierung
- Firefly Creative Production ermöglicht die Batch-Bearbeitung tausender Bilder
- Kostenlose Nutzung aller Modelle für Abonnenten bis zum 1. Dezember 2025
- Endkundenpreise beginnen ab 10,98 Euro monatlich für Firefly Standard
Siehe auch:
- Acrobat Studio: Adobe verpasst dem PDF ein unglaubliches Glow-up
- Premiere Pro & Co: Adobe-Tools jetzt als Preview für Windows ARM-PCs
- Adobe Firefly generiert Soundeffekte, die Nutzer per Stimme vormachen
- Adobe pusht KI: Neue Firefly-Features für Illustrator & Photoshop
- Adobe Photoshop: Firefly-KI malt Bilder jetzt von ganz alleine
WinFuture ist auf Einladung von Adobe auf der Adobe-Max-Konferenz 2025 in Los Angeles.
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