Photoshop & Co gegen Monatsgebühr:
Architekt des Abomodells geht
Shantanu Narayen war in den letzten 18 Jahren vor allem dafür verantwortlich, dass der Bildbearbeitungsspezialist Adobe seine Produkte fast ausschließlich gegen monatliche Gebühren anbietet. Jetzt hat der Adobe-CEO seinen Abschied angekündigt.
Hinter diesem Wandel, der bereits vor geraumer Zeit seinen Anfang nahm, stand vor allem Shantanu Narayen, der den einst mit rund einer Milliarde Dollar jährlichem Umsatz und rund 3000 Mitarbeitern eher kleinen Softwarehersteller zu einem der führenden Anbieter von Software-as-a-Service (SaaS) gemacht hat. Heute setzt Adobe jährliche 25 Milliarden Dollar um und beschäftigt gut 30.000 Mitarbeiter.
Noch ließ Narayen offen, wie genau der Zeitplan für seinen Ausstieg bei Adobe aussehen soll. Er kündigte aber an, dem Unternehmen weiter beratend und als Mitglied des Vorstands zur Seite stehen zu wollen, um einen sauberen Übergang zu gewährleisten. Der tatsächliche Rückzug des Adobe-CEOs soll erst erfolgen, sobald der Vorstand enen neuen CEO ernannt hat.
In seiner Mitteilung an die Mitarbeiter gab sich Narayen zuversichtlich, was künftige Erfolge von Adobe angeht. So schrieb er: "Die nächste Ära der Kreativität wird gerade geschrieben - geprägt von KI, neuen Arbeitsabläufen und völlig neuen Ausdrucksformen", schrieb er. "Adobe hat nie darauf gewartet, dass die Zukunft kommt. Wir haben sie vorweggenommen. Wir haben sie gestaltet. Und wir haben sie angeführt. Was mir das größte Vertrauen gibt, ist nicht nur unsere Technologie - es sind unsere Mitarbeiter. Eure Kreativität, eure Belastbarkeit und euer Engagement für die Kunden sind es, die diesen Moment prägen werden."
Siehe auch:
Narayen ließ Adobe auf über 30.000 Mitarbeiter wachsen
Adobe verdient so gut wie noch nie, vor allem weil man seit mittlerweile vielen Jahren darauf setzt, seine Software nur noch an die Nutzer zu "vermieten". Im Rahmen der Adobe Creative Cloud können die Kunden Tools wie Photoshop, Illustrator, Premiere und Lightroom schon lange nur noch gegen eine monatliche Gebühr nutzen, ohne jemals das jeweilige Produkt wirklich zu besitzen.Hinter diesem Wandel, der bereits vor geraumer Zeit seinen Anfang nahm, stand vor allem Shantanu Narayen, der den einst mit rund einer Milliarde Dollar jährlichem Umsatz und rund 3000 Mitarbeitern eher kleinen Softwarehersteller zu einem der führenden Anbieter von Software-as-a-Service (SaaS) gemacht hat. Heute setzt Adobe jährliche 25 Milliarden Dollar um und beschäftigt gut 30.000 Mitarbeiter.
Noch ließ Narayen offen, wie genau der Zeitplan für seinen Ausstieg bei Adobe aussehen soll. Er kündigte aber an, dem Unternehmen weiter beratend und als Mitglied des Vorstands zur Seite stehen zu wollen, um einen sauberen Übergang zu gewährleisten. Der tatsächliche Rückzug des Adobe-CEOs soll erst erfolgen, sobald der Vorstand enen neuen CEO ernannt hat.
In seiner Mitteilung an die Mitarbeiter gab sich Narayen zuversichtlich, was künftige Erfolge von Adobe angeht. So schrieb er: "Die nächste Ära der Kreativität wird gerade geschrieben - geprägt von KI, neuen Arbeitsabläufen und völlig neuen Ausdrucksformen", schrieb er. "Adobe hat nie darauf gewartet, dass die Zukunft kommt. Wir haben sie vorweggenommen. Wir haben sie gestaltet. Und wir haben sie angeführt. Was mir das größte Vertrauen gibt, ist nicht nur unsere Technologie - es sind unsere Mitarbeiter. Eure Kreativität, eure Belastbarkeit und euer Engagement für die Kunden sind es, die diesen Moment prägen werden."
Zusammenfassung
- Shantanu Narayen gibt nach 18 Jahren seinen Posten als Adobe-CEO auf
- Er war der zentrale Architekt des umstrittenen Abomodells bei Adobe
- Photoshop, Illustrator und Co gibt es nur noch gegen Monatsgebühren
- Adobe wuchs unter Narayen von einer auf 25 Milliarden Dollar Umsatz
- Die Mitarbeiterzahl stieg unter seiner Führung von 3000 auf 30000
- Narayen bleibt dem Unternehmen beratend und im Vorstand erhalten
- Er sieht Adobes Zukunft optimistisch, besonders durch KI-Technologie
Siehe auch:
- Animationsbranche in Aufruhr: Adobe Animate bleibt doch erhalten (Update)
- Kampfansage an Adobe: Apple Creator Studio startet mit Hürden
- Firefly und Layer: Das steckt im großen Adobe Photoshop-Update
- Adobe Acrobat erstellt aus PDFs per KI Podcasts und Präsentationen
- Adobe-Updates 2026: Das können die neuen Creative Cloud-Tools
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