Adobe bringt ChatGPT-Integration in Photoshop und Express
Adobe kündigt auf seiner Konferenz Max 2025 eine Partnerschaft mit OpenAI an: Nutzer sollen Photoshop und Express künftig mit ChatGPT-Befehlen steuern können. KI-Agenten übernehmen dabei die Bedienung im Hintergrund.
Die Technologie basiert auf mehreren KI-Agenten, die im Hintergrund arbeiten und die entsprechenden Funktionen in den Adobe-Programmen aktivieren. Diese digitalen Assistenten betätigen Schaltflächen und justieren Einstellungen, ähnlich wie ein menschlicher Nutzer Anweisungen befolgen würde. Dabei bleibt die manuelle Kontrolle erhalten - Anwender können jederzeit in den automatisierten Prozess eingreifen und die Ausgabe in Photoshop und Express bearbeiten.
Ein praktischer Vorteil der Integration liegt in der Kontinuität der Gespräche. Sowohl Adobe Express als auch ChatGPT speichern den Kontext vorheriger Anfragen, sodass Nutzer nicht wiederholt erklären müssen, woran sie arbeiten. Für detailliertere Bearbeitungen lässt sich das Ergebnis nahtlos in die vollständige Adobe Express-Anwendung übertragen.
Die Auswahl wird nun um weitere Anbieter ergänzt: Topaz Bloom und Gigapixel für die Bildbearbeitung sowie Elevenlabs Multilingual v2 für die Audiogenerierung. Diese externen Modelle lassen sich direkt in Creative-Cloud-Anwendungen wie Photoshop verwenden und erweitern die kreativen Möglichkeiten erheblich.
Mit Photoshop chatten und Anweisungen geben
Ein entscheidender Vorteil von Firefly liegt in der Datengrundlage: Adobe trainiert seine Modelle ausschließlich mit vorab lizenzierten Inhalten. Dies reduziert rechtliche Risiken für kommerzielle Nutzer, die sich Sorgen über mögliche Urheberrechtsverletzungen machen. Diese Transparenz unterscheidet Firefly von vielen anderen KI-Modellen, deren Trainingsdaten oft unbekannt sind.
Wie bewertet ihr die geplante ChatGPT-Integration in Adobe-Programme? Könnt ihr euch vorstellen, Photoshop per Spracheingabe zu bedienen, oder bevorzugt ihr die traditionelle Benutzeroberfläche?
Download Adobe Photoshop Elements - Bildbearbeitung
Siehe auch:
WinFuture ist auf Einladung von Adobe auf der Adobe-Max-Konferenz 2025 in Los Angeles.
Neue Partnerschaft auf der Max 2025
Adobe hat auf der Max Konferenz in Los Angeles eine umfassende Kooperation mit OpenAI vorgestellt. Das Softwareunternehmen plant, seine Kreativprogramme wie Photoshop und Express direkt über ChatGPT steuerbar zu machen. Nutzer sollen künftig Bildbearbeitungsaufgaben durch Textbefehle ausführen können, ohne die gewohnte Benutzeroberfläche verwenden zu müssen.Die Technologie basiert auf mehreren KI-Agenten, die im Hintergrund arbeiten und die entsprechenden Funktionen in den Adobe-Programmen aktivieren. Diese digitalen Assistenten betätigen Schaltflächen und justieren Einstellungen, ähnlich wie ein menschlicher Nutzer Anweisungen befolgen würde. Dabei bleibt die manuelle Kontrolle erhalten - Anwender können jederzeit in den automatisierten Prozess eingreifen und die Ausgabe in Photoshop und Express bearbeiten.
Adobe Express als Testfeld
Den Anfang macht Adobe Express, das bereits mit ChatGPT verbunden werden soll. Nutzer können ein neues Projekt direkt über ein Gespräch im OpenAI-Chatbot starten und dabei ihre Vorstellungen in natürlicher Sprache beschreiben. Ely Greenfield, Chief Technology Officer für das Digital-Media-Geschäft bei Adobe, erläuterte gegenüber Medien, dass Anwender die vom Agenten vorgenommenen Bearbeitungen anpassen und direkt eingreifen können.Adobe Photoshop: Firefly-KI ermöglicht generatives Füllen
Ein praktischer Vorteil der Integration liegt in der Kontinuität der Gespräche. Sowohl Adobe Express als auch ChatGPT speichern den Kontext vorheriger Anfragen, sodass Nutzer nicht wiederholt erklären müssen, woran sie arbeiten. Für detailliertere Bearbeitungen lässt sich das Ergebnis nahtlos in die vollständige Adobe Express-Anwendung übertragen.
Erweiterte KI-Modell-Auswahl
Parallel zur OpenAI-Partnerschaft baut Adobe sein Angebot an externen KI-Modellen aus. Das Unternehmen integriert bereits seit diesem Jahr verschiedene Drittanbieter-Technologien in seine Firefly-Plattform, um Nutzern mehr Optionen für die Bild- und Videogenerierung zu bieten. Zu den verfügbaren Modellen gehören Lösungen von Black Forest Labs, Google, Ideogram, Luma AI, Moonvalley, Pika und Runway.Die Auswahl wird nun um weitere Anbieter ergänzt: Topaz Bloom und Gigapixel für die Bildbearbeitung sowie Elevenlabs Multilingual v2 für die Audiogenerierung. Diese externen Modelle lassen sich direkt in Creative-Cloud-Anwendungen wie Photoshop verwenden und erweitern die kreativen Möglichkeiten erheblich.
Mit Photoshop chatten und Anweisungen geben
Firefly bleibt zentral
Trotz der Öffnung für externe Technologien hält Adobe an der Weiterentwicklung seiner eigenen Firefly-KI fest. Alexandru Costin, Vizepräsident für generative KI bei Adobe, betonte in Gesprächen mit WinFuture die Bedeutung hauseigener Modelle. Besonders Geschäftskunden würden die Kontrolle über die verwendete Technologie schätzen.Ein entscheidender Vorteil von Firefly liegt in der Datengrundlage: Adobe trainiert seine Modelle ausschließlich mit vorab lizenzierten Inhalten. Dies reduziert rechtliche Risiken für kommerzielle Nutzer, die sich Sorgen über mögliche Urheberrechtsverletzungen machen. Diese Transparenz unterscheidet Firefly von vielen anderen KI-Modellen, deren Trainingsdaten oft unbekannt sind.
Unser Modell hat Micky Maus von Disney noch nie gesehen.Adobe gab bekannt, dass der KI-Assistent in Express bereits verfügbar ist. Einen konkreten Zeitplan für die vollständige ChatGPT-Integration nannte das Unternehmen jedoch bisher nicht. Die Entwicklung befindet sich offenbar noch in der Testphase, wobei Adobe zunächst Erfahrungen mit Express sammeln möchte, bevor die Technologie auf andere Programme ausgeweitet wird.
Wie bewertet ihr die geplante ChatGPT-Integration in Adobe-Programme? Könnt ihr euch vorstellen, Photoshop per Spracheingabe zu bedienen, oder bevorzugt ihr die traditionelle Benutzeroberfläche?
Download Adobe Photoshop Elements - Bildbearbeitung
Zusammenfassung
- Adobe und OpenAI kooperieren zur Steuerung von Photoshop via ChatGPT
- KI-Agenten führen Bildbearbeitungsfunktionen im Hintergrund automatisch aus
- Integration startet mit Adobe Express und ermöglicht textbasierte Projekterstellung
- Nutzer behalten volle Kontrolle und können in automatisierte Prozesse eingreifen
- Adobe erweitert gleichzeitig sein Angebot an externen KI-Modellen für Firefly
- Hauseigene Firefly-KI verwendet nur lizenzierte Inhalte zur Risikominimierung
- Zeitplan für vollständige ChatGPT-Integration in alle Adobe-Programme noch offen
Siehe auch:
- Adobe zündet den Turbo, präsentiert die fortschrittliche Bild-KI Firefly 5
- Acrobat Studio: Adobe verpasst dem PDF ein unglaubliches Glow-up
- Premiere Pro & Co: Adobe-Tools jetzt als Preview für Windows ARM-PCs
- Adobe Firefly generiert Soundeffekte, die Nutzer per Stimme vormachen
- Project Indigo: Adobes neue iPhone-Kamera-App für DSLR-Style-Fotos
WinFuture ist auf Einladung von Adobe auf der Adobe-Max-Konferenz 2025 in Los Angeles.
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