Peinliche Mail-Adresse? Google erlaubt jetzt Änderung, so geht es
Schluss mit peinlichen Jugendsünden: Google erlaubt ab sofort das Ändern bestehender Gmail-Adressen ohne Datenverlust. Die lang ersehnte Funktion wird schrittweise ausgerollt. Wir zeigen, wie der Wechsel funktioniert und welche Einschränkungen es dabei gibt.
Die ursprüngliche Adresse wird dabei in einen Alias umgewandelt, sodass eingehende E-Mails weiterhin zugestellt werden. Eine manuelle Übertragung von Kontakten oder Kalendereinträgen ist nicht erforderlich.
Wie Google erläutert, bleiben beim Wechsel alle im Konto gespeicherten Inhalte erhalten. Dazu zählen E-Mails, Fotos, Chatverläufe und Dateien in Google Drive. Die bisherige Adresse fungiert automatisch als Alias, sodass Nachrichten an beide Adressen im selben Posteingang ankommen. Wichtig: Google begrenzt die Häufigkeit der Änderungen.
Nach einem Wechsel ist für zwölf Monate keine weitere neue Gmail-Adresse möglich. Insgesamt lassen sich bis zu drei neue Adressen erstellen, zusätzlich zur ursprünglichen Adresse. Eine Rückkehr zur vorherigen Adresse ist möglich, solange sie als Alias gespeichert ist.
Die Unterseite zum Ändern findet man eingeloggt auf dem Profil unter dem Punkt E-Mail.
Auch bei der Nutzung von "Anmelden mit Google" auf Drittanbieter-Webseiten kann es erforderlich sein, die neue Adresse zu hinterlegen.
Heute war die Änderung für mich noch nicht verfügbar.
Auf Android-Geräten können App-Einstellungen unter Umständen zurückgesetzt werden. Google empfiehlt daher, vor der Änderung ein vollständiges Backup wichtiger Daten anzulegen. Die Umstellung wirkt sich nicht rückwirkend aus: Bereits erstellte Kalendereinträge zeigen weiterhin die ursprünglich verwendete E-Mail-Adresse an.
Nutzt ihr die Chance, eure alte Adresse endlich loszuwerden, oder ist euch das Risiko bei verknüpften Diensten zu groß? Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare!
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Siehe auch:
Startschuss für neue Gmail-Adressen
Nach der Ankündigung im Dezember ermöglicht Google ab sofort die nachträgliche Änderung der primären Gmail-Adresse. Nutzer können ihre bisherige @gmail.com-Adresse ersetzen, ohne ein neues Google-Konto anlegen zu müssen. Wer sein Google-Konto vor Jahren also mit einem fragwürdigen Namen wie "partyboy1987@gmail.com" oder "pussycat69@gmail.com" angelegt hat, kann das heute bereinigen.Die ursprüngliche Adresse wird dabei in einen Alias umgewandelt, sodass eingehende E-Mails weiterhin zugestellt werden. Eine manuelle Übertragung von Kontakten oder Kalendereinträgen ist nicht erforderlich.
Technische Details
Die neue Funktion wird schrittweise freigeschaltet. In einem aktualisierten Support-Dokument weist Google darauf hin, dass die Option möglicherweise noch nicht für alle Nutzer verfügbar ist. Ob die Änderung bereits möglich ist, lässt sich unter myaccount.google.com im Bereich "Persönliche Daten" unter "E-Mail" prüfen.Wie Google erläutert, bleiben beim Wechsel alle im Konto gespeicherten Inhalte erhalten. Dazu zählen E-Mails, Fotos, Chatverläufe und Dateien in Google Drive. Die bisherige Adresse fungiert automatisch als Alias, sodass Nachrichten an beide Adressen im selben Posteingang ankommen. Wichtig: Google begrenzt die Häufigkeit der Änderungen.
Nach einem Wechsel ist für zwölf Monate keine weitere neue Gmail-Adresse möglich. Insgesamt lassen sich bis zu drei neue Adressen erstellen, zusätzlich zur ursprünglichen Adresse. Eine Rückkehr zur vorherigen Adresse ist möglich, solange sie als Alias gespeichert ist.
Die Unterseite zum Ändern findet man eingeloggt auf dem Profil unter dem Punkt E-Mail.
Achtung Risiken für Hardware und Dienste
Google weist aber auch gleich auf mögliche Einschränkungen hin. Auf Chromebooks kann sich die Änderung der primären Anmeldeadresse auf lokal gespeicherte Daten auswirken, da diese an den Benutzernamen gebunden sein können.Auch bei der Nutzung von "Anmelden mit Google" auf Drittanbieter-Webseiten kann es erforderlich sein, die neue Adresse zu hinterlegen.
Heute war die Änderung für mich noch nicht verfügbar.
Auf Android-Geräten können App-Einstellungen unter Umständen zurückgesetzt werden. Google empfiehlt daher, vor der Änderung ein vollständiges Backup wichtiger Daten anzulegen. Die Umstellung wirkt sich nicht rückwirkend aus: Bereits erstellte Kalendereinträge zeigen weiterhin die ursprünglich verwendete E-Mail-Adresse an.
Nutzt ihr die Chance, eure alte Adresse endlich loszuwerden, oder ist euch das Risiko bei verknüpften Diensten zu groß? Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare!
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Wie ändere ich meine Gmail-Adresse?
Um den Wechsel zu initiieren, besuchen Sie myaccount.google.com auf Ihrem Computer. Navigieren Sie dort zum Bereich "Persönliche Daten" und wählen Sie unter "Kontaktdaten" den Punkt "E-Mail" aus.
Sofern die Funktion für Ihr Konto bereits freigeschaltet ist, finden Sie neben Ihrer Google-Konto-E-Mail die Option "E-Mail-Adresse des Google-Kontos ändern". Folgen Sie den Bildschirmanweisungen, um eine neue Adresse zu wählen. Die alte Adresse wird dabei automatisch als Alias beibehalten.
Sofern die Funktion für Ihr Konto bereits freigeschaltet ist, finden Sie neben Ihrer Google-Konto-E-Mail die Option "E-Mail-Adresse des Google-Kontos ändern". Folgen Sie den Bildschirmanweisungen, um eine neue Adresse zu wählen. Die alte Adresse wird dabei automatisch als Alias beibehalten.
Ist die Funktion für alle verfügbar?
Google führt diese Funktion schrittweise ("Rolling Out") für alle Nutzer ein. Es ist daher gut möglich, dass die Option in Ihrem Konto aktuell noch nicht sichtbar ist, während andere Nutzer bereits Zugriff darauf haben.
Sollte die Schaltfläche zum Ändern fehlen, lässt sich dies laut aktuellen Informationen nicht erzwingen. In diesem Fall müssen Sie abwarten und die Einstellungen zu einem späteren Zeitpunkt erneut prüfen.
Sollte die Schaltfläche zum Ändern fehlen, lässt sich dies laut aktuellen Informationen nicht erzwingen. In diesem Fall müssen Sie abwarten und die Einstellungen zu einem späteren Zeitpunkt erneut prüfen.
Was passiert mit meiner alten Adresse?
Ihre bisherige Adresse wird nicht gelöscht. Sie wird stattdessen automatisch zu einer alternativen E-Mail-Adresse (Alias) Ihres Kontos umgewandelt. Das bedeutet, dass Nachrichten an die alte Adresse weiterhin in Ihrem Posteingang landen.
Zudem bleibt die alte Adresse für Sie reserviert; niemand sonst kann sie nutzen. Auch der Login bei Google-Diensten wie Drive, Maps oder YouTube funktioniert weiterhin sowohl mit der alten als auch mit der neuen Adresse.
Zudem bleibt die alte Adresse für Sie reserviert; niemand sonst kann sie nutzen. Auch der Login bei Google-Diensten wie Drive, Maps oder YouTube funktioniert weiterhin sowohl mit der alten als auch mit der neuen Adresse.
Gehen meine Daten dabei verloren?
Nein, Ihre gespeicherten Daten bleiben vollständig erhalten. Dies betrifft E-Mails, Fotos, Drive-Dateien und Kontakte. Technisch gesehen nutzen Sie weiterhin dasselbe Konto, lediglich der primäre Identifikator ändert sich.
Dennoch empfiehlt Google als Vorsichtsmaßnahme für IT-Profis und Anwender, vor der Änderung ein Backup wichtiger Daten zu erstellen. In seltenen Fällen müssen App-Einstellungen neu konfiguriert werden, ähnlich wie bei einer Neuanmeldung auf einem Gerät.
Dennoch empfiehlt Google als Vorsichtsmaßnahme für IT-Profis und Anwender, vor der Änderung ein Backup wichtiger Daten zu erstellen. In seltenen Fällen müssen App-Einstellungen neu konfiguriert werden, ähnlich wie bei einer Neuanmeldung auf einem Gerät.
Wie oft darf ich die Adresse ändern?
Google setzt hier klare Grenzen, um Missbrauch zu verhindern. Sie können nur einmal alle 12 Monate eine neue @gmail.com-Adresse erstellen. Insgesamt sind maximal drei neue Adressen für ein Konto zulässig.
Zusammen mit der ursprünglichen Adresse können Sie über die Lebensdauer des Kontos also maximal vier verschiedene Gmail-Adressen als primäre Kennung nutzen. Ein Wechsel zurück zur alten Adresse ist jedoch jederzeit möglich und zählt nicht gegen dieses Limit.
Zusammen mit der ursprünglichen Adresse können Sie über die Lebensdauer des Kontos also maximal vier verschiedene Gmail-Adressen als primäre Kennung nutzen. Ein Wechsel zurück zur alten Adresse ist jedoch jederzeit möglich und zählt nicht gegen dieses Limit.
Kann ich zur alten Adresse zurück?
Ja, eine Rückkehr zur vorherigen Adresse ist jederzeit möglich. Da die alte Adresse als Alias in Ihrem Konto verbleibt, ist sie permanent für andere Nutzer gesperrt und kann nicht von Dritten registriert werden.
Um dies rückgängig zu machen, navigieren Sie erneut in die E-Mail-Einstellungen Ihres Google-Kontos. Dort können Sie die alte Adresse auswählen und diese wieder als Ihre primäre Google-Konto-E-Mail-Adresse definieren.
Um dies rückgängig zu machen, navigieren Sie erneut in die E-Mail-Einstellungen Ihres Google-Kontos. Dort können Sie die alte Adresse auswählen und diese wieder als Ihre primäre Google-Konto-E-Mail-Adresse definieren.
Geht es auch ohne Adressänderung?
Wenn Sie lediglich Ihren Namen korrigieren möchten (z. B. nach einer Heirat), müssen Sie nicht zwingend die E-Mail-Adresse ändern. Oft reicht es, den Anzeigenamen in den Gmail-Einstellungen unter "Konten & Import" > "Senden als" anzupassen.
Möchten Sie hingegen eine seriösere Adresse für Bewerbungen nutzen, können Sie auch eine Nicht-Gmail-Adresse als alternative E-Mail hinzufügen oder die alte Adresse als Alias behalten, um weiterhin erreichbar zu sein.
Möchten Sie hingegen eine seriösere Adresse für Bewerbungen nutzen, können Sie auch eine Nicht-Gmail-Adresse als alternative E-Mail hinzufügen oder die alte Adresse als Alias behalten, um weiterhin erreichbar zu sein.
Zusammenfassung
- Google erlaubt nun das Ändern bestehender Gmail-Adressen ohne Datenverlust
- Die bisherige E-Mail-Adresse wird automatisch in einen Alias umgewandelt
- Alle Inhalte wie E-Mails, Fotos und Google-Drive-Dateien bleiben erhalten
- Die Funktion wird schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet
- Nach einem Wechsel ist 12 Monate lang keine weitere Änderung möglich
- Bei Chromebooks und Drittanbieter-Diensten kann es zu Einschränkungen kommen
- Insgesamt können bis zu drei neue Adressen zusätzlich zur ursprünglichen erstellt werden
Siehe auch:
- Gmail & Co: Google liest Mails & Nutzerdaten jetzt für KI-Training aus
- Copilot auf Windows 11 beherrscht endlich Office und Gmail-Dienste
- Gmail streicht Features: Gmailify und POP-Anbindung fallen weg
- Gmail öffnet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung jetzt für alle Empfänger
- Google: Berichte über Gmail-Sicherheitsproblem sind eine Ente
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