Battlefield 6: Plagiatsvorwürfe wegen kopierten Call of Duty-Skins
Electronic Arts sieht sich bei Battlefield 6 mit schweren Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Ein teurer Skin ähnelt verdächtig dem Logo von Call of Duty: Ghosts, wobei identische Textur-Details auf den unkontrollierten Einsatz von KI hindeuten.
Stein des Anstoßes ist der "Objective Ace"-Skin, der Teil des "Battlefield Pro"-Bundles der ersten Saison ist. Spieler bemerkten eine frappierende Ähnlichkeit der Maske zum ikonischen Logo von Call of Duty: Ghosts aus dem Jahr 2013. Das sorgt für Unmut, insbesondere da das Bundle mit einem Preis von 25 Dollar im Premium-Segment angesiedelt ist.
Die Vorwürfe wiegen schwer, denn sie gehen über bloße Inspiration hinaus. Bei genauerer Betrachtung der Texturen fallen spezifische Details auf, die kaum zufällig entstanden sein können. Dazu gehören exakt platzierte Risse im Kieferbereich der Totenkopfmaske, Absplitterungen über dem rechten Auge und die spezifische Form der aufgemalten Zähne.
Links das Logo von Call of Duty: Ghosts, rechts der Skin von Battlefield 6
Einige Branchenkenner merken zwar an, dass Totenkopfmasken ein Genre-Standard seien und etwa durch den Charakter "Ghost" populär wurden, die identische Übernahme von individuellen Abnutzungsspuren jedoch auf eine direkte Kopie der Activision-Vorlage hindeutet.
Das fachte den Verdacht an, dass hier generative Künstliche Intelligenz im Spiel war. Es wird vermutet, dass Designer bei Dice Tools wie Stable Diffusion genutzt haben könnten, um Assets zu erstellen, ohne die Ergebnisse auf Urheberrechtsverletzungen zu prüfen.
Das Problem bei der Nutzung solcher KI-Modelle ist bekannt: Wenn eine KI mit Prompts gefüttert wird, die sich auf existierende popkulturelle Bilder beziehen (etwa "tactical skull mask"), können geschützte Elemente in das Endprodukt einfließen. Das wäre eine plausible Erklärung für die frappierende Detailtreue zur Vorlage von Activision. Solche Artefakte sind typisch für KI-generierte Bilder, die auf einer begrenzten oder sehr spezifischen Datenbasis trainiert wurden. Für einen Publisher von der Größe von Electronic Arts wäre ein solches Versehen in der Qualitätssicherung aber natürlich ein peinlicher Fauxpas.
Was haltet ihr von den Vorwürfen gegen Dice? Seht ihr darin eine klare Kopie oder nur eine zufällige Ähnlichkeit? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren.
Siehe auch:
Plagiatsvorwürfe gegen Battlefield 6
Der Konkurrenzkampf zwischen den Shooter-Giganten Battlefield und Call of Duty geht in eine neue Runde. Aktuell sehen sich Electronic Arts (EA) und das Entwicklerstudio Dice mit Vorwürfen konfrontiert, für Battlefield Designelemente direkt vom Rivalen übernommen zu haben - möglicherweise aber aufgrund von "KI-Schlamperei".Stein des Anstoßes ist der "Objective Ace"-Skin, der Teil des "Battlefield Pro"-Bundles der ersten Saison ist. Spieler bemerkten eine frappierende Ähnlichkeit der Maske zum ikonischen Logo von Call of Duty: Ghosts aus dem Jahr 2013. Das sorgt für Unmut, insbesondere da das Bundle mit einem Preis von 25 Dollar im Premium-Segment angesiedelt ist.
Die Vorwürfe wiegen schwer, denn sie gehen über bloße Inspiration hinaus. Bei genauerer Betrachtung der Texturen fallen spezifische Details auf, die kaum zufällig entstanden sein können. Dazu gehören exakt platzierte Risse im Kieferbereich der Totenkopfmaske, Absplitterungen über dem rechten Auge und die spezifische Form der aufgemalten Zähne.
Links das Logo von Call of Duty: Ghosts, rechts der Skin von Battlefield 6
Einige Branchenkenner merken zwar an, dass Totenkopfmasken ein Genre-Standard seien und etwa durch den Charakter "Ghost" populär wurden, die identische Übernahme von individuellen Abnutzungsspuren jedoch auf eine direkte Kopie der Activision-Vorlage hindeutet.
Nutzer analysieren Details
Wie Diskussionen auf Reddit (via MP1st) nahelegen, handelt es sich bei den Übereinstimmungen wohl kaum um einen Zufall. Nutzer führten dazu umfangreiche Bildvergleiche durch und legten die Texturen dafür auch übereinander. Ein Nutzer wies explizit auf verdächtige Artefakte hin.Das fachte den Verdacht an, dass hier generative Künstliche Intelligenz im Spiel war. Es wird vermutet, dass Designer bei Dice Tools wie Stable Diffusion genutzt haben könnten, um Assets zu erstellen, ohne die Ergebnisse auf Urheberrechtsverletzungen zu prüfen.
Das Problem bei der Nutzung solcher KI-Modelle ist bekannt: Wenn eine KI mit Prompts gefüttert wird, die sich auf existierende popkulturelle Bilder beziehen (etwa "tactical skull mask"), können geschützte Elemente in das Endprodukt einfließen. Das wäre eine plausible Erklärung für die frappierende Detailtreue zur Vorlage von Activision. Solche Artefakte sind typisch für KI-generierte Bilder, die auf einer begrenzten oder sehr spezifischen Datenbasis trainiert wurden. Für einen Publisher von der Größe von Electronic Arts wäre ein solches Versehen in der Qualitätssicherung aber natürlich ein peinlicher Fauxpas.
KI-Pannen und strenge Regeln
Es ist nicht das erste Mal, dass Battlefield 6 wegen fragwürdiger Design-Qualität auffällt, die auf einen unkontrollierten KI-Einsatz hindeutet. Zuvor hatten Spieler bereits Winter-Content kritisiert, der Waffen zeigte, die im Spiel technisch gar nicht existieren. Zudem sorgten Sticker für Belustigung, die anatomisch inkorrekte Bären abbildeten. Diese wiesen eine ungerade und biologisch falsche Anzahl an Krallen auf - ein klassisches Erkennungszeichen für sogenannte KI-Halluzinationen.Was haltet ihr von den Vorwürfen gegen Dice? Seht ihr darin eine klare Kopie oder nur eine zufällige Ähnlichkeit? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Battlefield 6 steht unter Verdacht, ein Logo von Call of Duty kopiert zu haben
- Premium-Skin für 25 Dollar ähnelt auffällig dem Call of Duty: Ghosts-Logo
- Identische Details wie Risse und Absplitterungen deuten auf direkte Kopie hin
- Verdacht auf unreflektierten KI-Einsatz bei der Erstellung des Designs
- Bereits zuvor fiel Battlefield 6 durch KI-generierte Designfehler auf
- Spieler entdeckten anatomisch inkorrekte Bären mit falscher Anzahl an Krallen
Siehe auch:
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