Battlefield-Boss verrät: CoD existiert nur, weil EA "A****löcher" waren
Dass Call of Duty überhaupt existiert, verdanken wir laut dem heutigen Battlefield-Boss Vince Zampella seinem Streit mit EA, für die er eindeutige Worte findet. Heute arbeitet der Entwickler allerdings wieder für Electronic Arts - mit großem Erfolg.
Denn kurz nachdem er sein eigenes Studio Infinity Ward gegründet hatte, um mit der Arbeit an weiteren Medal-of-Honor-Teilen fortzufahren, entschied EA, die Entwicklung der Serie intern weiterzuführen. Laut Mitarbeitern des Studios bezahlte EA trotz eingehaltener Fristen nicht für abgelieferte Arbeit der Programmierer. Das führte dazu, dass Infinity Ward einen Deal mit Activision abschloss, um ein neues Spiel mit dem Codenamen "MOH Killer" zu entwickeln - dem späteren Call of Duty. Der Rest ist Gaming-Geschichte.
Spielberg fungierte als Schreiber für Medal of Honor: Allied Assault und war tief in die Entwicklung involviert. Die Level des ersten Call of Duty werden daher oft mit Spielbergs Film von 1998 verglichen. Viele der Level sind direkte Kopien der Szenerie aus dem Film, wie etwa die berühmte Omaha Beach-Mission.
Die Ironie der Geschichte besteht allerdings darin, dass Zampella mittlerweile wieder mit EA arbeitet. Nach Jahren des Rechtsstreits kehrte er zurück und leitet heute das Entwicklerstudio Ripple Effect. Mit der Battlefield-Serie verantwortet die Spieleschmiede ausgerechnet den direkten Konkurrenten von Call of Duty .
Diese Zahlen zeigen, dass Zampellas Rückkehr zu Electronic Arts und seine Übernahme der Battlefield-Serie durchaus erfolgreich verlaufen. Der Mann, der einst Call of Duty miterschuf, könnte nun mit Battlefield erneut eine ernsthafte Konkurrenz zu seiner eigenen Schöpfung aufbauen, die schon seit Jahren den Platz des Genre-Primus besetzt - dank der "A****löcher" bei EA.
Was haltet ihr von Zampellas drastischen Worten über EA? Glaubt ihr, dass Battlefield unter seiner Führung Call of Duty dauerhaft Konkurrenz machen kann? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns.
Siehe auch:
EA-Streit machte Call of Duty erst möglich
Vince Zampella, der aktuelle Leiter der Battlefield-Serie, war im Verlauf seiner Karriere schon an der Entstehung mehrerer bekannter Shooter-Reihen beteiligt. So war er etwa als Lead Designer für das gefeierte Medal of Honor: Allied Assault verantwortlich. Jetzt plauderte er in einem Interview mit GQ aus, dass Gamer die Existenz der heute milliardenschweren Call-of-Duty-Reihe nur einem handfesten Konflikt zwischen ihm und Publisher Electronic Arts zu verdanken haben.Denn kurz nachdem er sein eigenes Studio Infinity Ward gegründet hatte, um mit der Arbeit an weiteren Medal-of-Honor-Teilen fortzufahren, entschied EA, die Entwicklung der Serie intern weiterzuführen. Laut Mitarbeitern des Studios bezahlte EA trotz eingehaltener Fristen nicht für abgelieferte Arbeit der Programmierer. Das führte dazu, dass Infinity Ward einen Deal mit Activision abschloss, um ein neues Spiel mit dem Codenamen "MOH Killer" zu entwickeln - dem späteren Call of Duty. Der Rest ist Gaming-Geschichte.
Der einzige Grund, warum Call of Duty existiert, ist, dass EA sich wie A****löcher verhalten haben.
Von Medal of Honor zu Call of Duty
Das erste Call of Duty wurde von einem Team aus nur 22 Entwicklern erstellt. Die Entwicklung erstreckte sich von 2000 bis Ende 2001 und verwendete die id Tech 3 Engine von id Software. Eine Zusammenarbeit mit Steven Spielberg war dabei entscheidend für Zampellas Karriere. Der Regisseur hatte nach seinem eigenen Weltkriegs-Epos "Der Soldat James Ryan" eine Obsession entwickelt, den Konflikt in einem Videospiel zu verewigen.Spielberg fungierte als Schreiber für Medal of Honor: Allied Assault und war tief in die Entwicklung involviert. Die Level des ersten Call of Duty werden daher oft mit Spielbergs Film von 1998 verglichen. Viele der Level sind direkte Kopien der Szenerie aus dem Film, wie etwa die berühmte Omaha Beach-Mission.
Die Ironie der Geschichte besteht allerdings darin, dass Zampella mittlerweile wieder mit EA arbeitet. Nach Jahren des Rechtsstreits kehrte er zurück und leitet heute das Entwicklerstudio Ripple Effect. Mit der Battlefield-Serie verantwortet die Spieleschmiede ausgerechnet den direkten Konkurrenten von Call of Duty .
Battlefield 6 bricht alle Rekorde
Der Erfolg gibt Zampella allerdings recht. Nur wenige Stunden nach seiner Veröffentlichung am 10. Oktober 2025 erreichte der neueste Teil der Battlefield-Serie den dritten Platz in Steams meist gespielten Games mit einer Spitzenanzahl von 747.000 gleichzeitigen Spielern. Damit übertrifft Battlefield 6 seine Vorgänger bei weitem. Battlefield 2042 erreichte vor zwei Jahren einen Höchststand von 107.376 Spielern, während Battlefield V und Battlefield 1 an ihren höchsten aufgezeichneten Punkten nur 116.104 beziehungsweise 53.714 Spieler erreichten.Diese Zahlen zeigen, dass Zampellas Rückkehr zu Electronic Arts und seine Übernahme der Battlefield-Serie durchaus erfolgreich verlaufen. Der Mann, der einst Call of Duty miterschuf, könnte nun mit Battlefield erneut eine ernsthafte Konkurrenz zu seiner eigenen Schöpfung aufbauen, die schon seit Jahren den Platz des Genre-Primus besetzt - dank der "A****löcher" bei EA.
Was haltet ihr von Zampellas drastischen Worten über EA? Glaubt ihr, dass Battlefield unter seiner Führung Call of Duty dauerhaft Konkurrenz machen kann? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns.
Zusammenfassung
- Battlefield-Chef Zampella enthüllt: Call of Duty entstand aus Streit mit EA
- Entwickler bezeichnet Electronic Arts wegen früherem Verhalten als 'A****löcher'
- Nach 'Medal of Honor: Allied Assault' wechselte Zampella zu Activision
- Zusammen mit Activision entwickelte er die Call-of-Duty-Reihe
- Zampella arbeitet heute ironischerweise wieder für EA und leitet Battlefield
- Battlefield 6 erreichte am 10. Oktober 2025 beeindruckende 747.000 Spieler
- Unter Zampellas Leitung könnte Battlefield wieder ein ernster CoD-Konkurrent werden
Siehe auch:
- EA zeigt Battlefield 6 Battle Royale: 100 Spieler, sofort tödlicher Ring
- Battlefield 6: das sind die offiziellen Hardware-Anforderungen
- EA kopiert Call of Duty: Battlefield soll bald jährlich erscheinen
- Battlefield 6 Beta: EA blockiert 330.000 Cheater in nur zwei Tagen
- Ex-Blizzard-Chef: Battlefield 6 wird "faules" Call of Duty "plattmachen"
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