Call of Duty lässt nach rund einem Jahrzehnt PS4 und Xbox One aus

Activision entwickelt das nächste Call of Duty nicht mehr für die PlayStation 4 und Xbox One. Der Publisher beendet nach zwölf Jahren den Support für alte Konsolen. Die Entwickler sollen sich nun auf die Technik aktueller Systeme konzentrieren.
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Support für alte Konsolen endet

Activision hat offiziell bestätigt, dass der nächste Ableger der Shooter-Reihe Call of Duty nicht mehr für die PlayStation 4 entwickelt wird. Nach rund zwölf Jahren endet damit die Unterstützung für die achte Konsolengeneration. Das Unternehmen reagierte auf X auf Gerüchte, laut denen der Titel Modern Warfare 4 auf der alten Hardware getestet werde. Das wies der Publisher damit konsequent zurück.

Obwohl die Stellungnahme explizit nur die Sony-Konsole erwähnt, betrifft das auch die Xbox One. Im vergangenen Jahr erschien mit Black Ops 7 noch ein Teil für die älteren Systeme. Der Schritt ist längst überfällig, denn die über zehn Jahre alte Technik limitiert zunehmend die Weiterentwicklung. Die Entwickler können sich nun auf Features konzentrieren, die auch von schnellen SSD-Festplatten profitieren. Zuvor mussten alle Mechaniken auf langsamen Speichermedien funktionieren.

Technische Gründe und Folgen

Wie Insider Gaming berichtet, beendet das Studio damit eine lange Übergangsphase. Der Verzicht auf die alten Geräte bietet klare technische Vorteile, bringt für Endanwender aber auch Nachteile mit sich. Folgende Aspekte sind für Spieler nun relevant:

  • Bessere Grafik und flüssigere Bildraten durch den exklusiven Fokus auf aktuelle Konsolen
  • Keine Kompromisse mehr bei der Spielmechanik durch veraltete Prozessorarchitekturen
  • Millionen aktive Spieler müssen womöglich auf neue Hardware umsteigen
  • Möglicherweise hohe Kosten für PC-Spieler aufgrund teurer Bauteile wie Arbeitsspeicher oder Grafikkarten

Eine offizielle Enthüllung des neuen Spiels ist für den Sommer geplant, voraussichtlich während des Xbox Games Showcase im Juni. Fest steht bereits, dass der neue Titel nicht direkt zum Verkaufsstart im Abo-Dienst Game Pass Ultimate verfügbar sein wird. Spieler müssen das Spiel zum Release zum vollen Preis erwerben. Microsoft plant die Integration neuer CoD-Serienteile in den Service erst mit einer Verzögerung von etwa einem Jahr.

Ob die Serie künftig auf der Nintendo Switch 2 spielbar sein wird, bleibt offen. Microsoft versprach in der Vergangenheit, die Marke wieder auf Nintendo-Plattformen zu bringen. Der Vorgang nimmt jedoch mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich angenommen. Die Anpassung der hauseigenen Grafik-Engine erfordert zusätzliche Entwicklungszeit. Bis dahin bleiben der PC sowie die PlayStation 5 und Xbox Series X|S die einzige Option.

Der Hardware-Wechsel ist nun vollzogen. Werdet ihr für das neue Call of Duty aufrüsten oder setzt ihr bei diesem Teil aus? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
  • Activision beendet den Support für die PlayStation 4 beim nächsten Call of Duty
  • Die Unterstützung der achten Konsolengeneration endet damit nach zwölf Jahren
  • Dank neuer Technik sind bessere Grafiken und schnellere Ladezeiten möglich
  • Voraussichtlich im Juni erfolgt die offizielle Enthüllung des neuen Spiels
  • Neue Serienteile werden erst mit Verzögerung in den Game Pass aufgenommen
  • Millionen Spieler müssen nun für das neue Call of Duty finanziell aufrüsten

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