Die Uhr tickt: Bei diesen Microsoft-Produkten endet 2026 der Support
Nach dem Aus für Windows 10 im letzten Jahr geht das große Aufräumen bei Microsoft weiter. Auch 2026 stehen wichtige End-of-Support-Termine für Windows, Office und Server-Dienste an. Nutzer sollten ihre Software prüfen, um Sicherheitslücken zu vermeiden.
Neben dem Betriebssystem trifft es im Herbst 2026 auch Microsofts klassische Bürosoftware ohne Abonnement. Wie der Konzern in seinen offiziellen Support-Dokumenten und Lifecycle-Richtlinien darlegt, endet der Lebenszyklus für Office 2021 (LTSC) am 13. Oktober 2026. Das geschieht exakt fünf Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung. Damit bestätigt sich der Trend, dass der Softwaregigant die Support-Zeiträume für Kauflizenzen im Vergleich zu früheren Versionen, die oft zehn Jahre unterstützt wurden, deutlich verkürzt hat. Anwender stehen vor der Wahl entweder auf das Mietmodell Microsoft 365 zu wechseln, oder eine Lizenz für Office 2024 zu erwerben. Hier gibt es noch Support bis Oktober 2029.
Für Administratoren im Server-Umfeld ist die Liste der ablaufenden Produkte noch länger und potenziell kritischer. So erreicht etwa der SQL Server 2016 bereits im Juli 2026 das Ende seines erweiterten Supports. Wer entsprechende Datenbanken betreibt, muss zeitnah handeln, um Compliance-Verstöße zu vermeiden. Ein noch härterer Schnitt erfolgt im Oktober 2026. Dann laufen die allerletzten Extended Security Updates für Windows Server 2012 und 2012 R2 aus. Diese Betriebssysteme, die über viele Jahre das Rückgrat vieler Rechenzentren bildeten, sind danach endgültig Geschichte. Ein Weiterbetrieb am Internet wäre grob fahrlässig.
Die Liste der auslaufenden Services und Programme ist noch deutlich länger und umfasst weitere Einträge wie etwa Project Server 2019 und 2019, SharePoint Server 2016 und 2019 oder Azure IoT Edge, Version 1.5. Die komplette Aufzählung findet sich auf der entsprechenden Learn-Webseite von Microsoft.
2026 endet der Support für etliche Microsoft-Produkte. Welche davon habt ihr momentan noch in Gebrauch? Und für welche werdet ihr euch nach neueren Lösungen umsehen? Schreibt uns eure Strategie gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Support-Aus für etliche Dienste
Im Jahr 2025 zog Microsoft bei mehreren seiner Produkte den Stecker. Die prominentesten 'Opfer' waren zweifelsohne Skype und allen voran Windows 10. Und auch 2026 schickt der Konzern aus Redmond zahlreiche Software-Versionen und Dienste endgültig in den Ruhestand. Im Fokus stehen dabei nicht nur Privatanwender, sondern auch Unternehmen. Für Administratoren bedeutet das, dass Migrationspläne frühzeitig finalisiert werden müssen, um Sicherheitsrisiken durch fehlende Patches zu vermeiden.Das Ende für Windows 11 24H2 und Office 2021
Besonders drängend ist der Termin für Nutzer der Home- und Pro-Editionen von Windows 11 Version 24H2. Der Support für diese erst Ende 2024 breit verteilte Version läuft am 13. Oktober 2026 aus. Nach diesem Stichtag erhalten Systeme auf diesem Stand keine Sicherheitsaktualisierungen und Bugfixes mehr. Ein technischer Lichtblick ist jedoch die Umsetzung des Nachfolgers. Da Windows 11 25H2 auf einer fast identischen Codebasis beruht, erfolgt das Upgrade lediglich über ein kleines Aktivierungspaket.Neben dem Betriebssystem trifft es im Herbst 2026 auch Microsofts klassische Bürosoftware ohne Abonnement. Wie der Konzern in seinen offiziellen Support-Dokumenten und Lifecycle-Richtlinien darlegt, endet der Lebenszyklus für Office 2021 (LTSC) am 13. Oktober 2026. Das geschieht exakt fünf Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung. Damit bestätigt sich der Trend, dass der Softwaregigant die Support-Zeiträume für Kauflizenzen im Vergleich zu früheren Versionen, die oft zehn Jahre unterstützt wurden, deutlich verkürzt hat. Anwender stehen vor der Wahl entweder auf das Mietmodell Microsoft 365 zu wechseln, oder eine Lizenz für Office 2024 zu erwerben. Hier gibt es noch Support bis Oktober 2029.
Für Administratoren im Server-Umfeld ist die Liste der ablaufenden Produkte noch länger und potenziell kritischer. So erreicht etwa der SQL Server 2016 bereits im Juli 2026 das Ende seines erweiterten Supports. Wer entsprechende Datenbanken betreibt, muss zeitnah handeln, um Compliance-Verstöße zu vermeiden. Ein noch härterer Schnitt erfolgt im Oktober 2026. Dann laufen die allerletzten Extended Security Updates für Windows Server 2012 und 2012 R2 aus. Diese Betriebssysteme, die über viele Jahre das Rückgrat vieler Rechenzentren bildeten, sind danach endgültig Geschichte. Ein Weiterbetrieb am Internet wäre grob fahrlässig.
Laufzeiten für Server und Entwickler
Auch für Entwickler hält das Jahr 2026 wichtige Fristen bereit. Im November endet der Support für .NET 9. Da es sich hierbei um ein "Standard Term Support"-Release handelt, ist die Laufzeit auf 18 Monate begrenzt, im Gegensatz zu den langlebigen LTS-Versionen. Ebenso läuft die Unterstützung für PowerShell 7.4 aus. Entwicklerteams müssen sicherstellen, dass ihre Laufzeitumgebungen und Skripte rechtzeitig auf neuere Frameworks aktualisiert werden, um Kompatibilitätsprobleme zu verhindern.Die Liste der auslaufenden Services und Programme ist noch deutlich länger und umfasst weitere Einträge wie etwa Project Server 2019 und 2019, SharePoint Server 2016 und 2019 oder Azure IoT Edge, Version 1.5. Die komplette Aufzählung findet sich auf der entsprechenden Learn-Webseite von Microsoft.
2026 endet der Support für etliche Microsoft-Produkte. Welche davon habt ihr momentan noch in Gebrauch? Und für welche werdet ihr euch nach neueren Lösungen umsehen? Schreibt uns eure Strategie gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Microsoft beendet 2026 Support für diverse Windows- und Office-Produkte
- Windows 11 Version 24H2 erhält nach dem 13. Oktober keine Sicherheitsupdates
- Office 2021 erreicht am 13. Oktober 2026 das Ende seines Lebenszyklus
- SQL Server 2016 und Windows Server 2012/R2 verlieren erweiterten Support
- Entwickler müssen bis November 2026 von .NET 9 und PowerShell 7.4 migrieren
- Support-Ende betrifft zusätzlich Project Server und SharePoint Server 2016/19
- Nutzer sollten frühzeitig Umstiege planen, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden
Siehe auch:
- Andromeda OS: Microsofts tote Windows-Vision auf Surface Duo testen
- Windows 11: Microsoft behebt Ressourcen-Hunger des Datei-Explorers
- Windows 11-Neucodierung mit Rust? Microsoft stoppt wilde KI-Gerüchte
- Microsoft 365 startet Tool für Mandanten-zu-Mandanten-Migration
- Windows 11: Microsoft steigert mit Hardware-BitLocker die Leistung
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