Kommunikations-Pionier geht in Rente:
Microsoft stellt heute Skype ein
Kontakte, Chatverläufe, VoIP-Dienste - all das steht Skype-Nutzern nur noch bis heute zur Verfügung. Microsoft stellt seinen Kommunikationsdienst nach 22 Jahren komplett ein. Der Nachfolger Teams soll die Daten übernehmen, doch einige Funktionen fallen weg.
Die Entscheidung kommt nicht überraschend. Seit der Übernahme durch Microsoft im Jahr 2011 für damals rekordverdächtige 8,5 Milliarden Dollar kämpfte Skype zunehmend mit Konkurrenz durch WhatsApp, FaceTime, Zoom und andere Dienste dieser Art. Besonders während der Pandemie 2020 verpasste Skype die Chance, wieder an Bedeutung zu gewinnen - stattdessen wurde Zoom zum Standard für Videokonferenzen. Microsoft konzentrierte sich hingegen auf Teams und war dabei auch höchst erfolgreich.
Wie Microsoft in seinem Support-Bereich mitteilt, können Nutzer bis heute sowohl Skype als auch Teams parallel verwenden. Die Entscheidung zur Einstellung von Skype begründet der Konzern mit der Notwendigkeit, seine Kommunikationsdienste zu konsolidieren und Ressourcen auf die Weiterentwicklung von Teams zu konzentrieren.
Während der Übergangsphase bleibt die Kommunikation zwischen Skype- und Teams-Nutzern möglich. Wer seine Daten nicht zu Teams übertragen möchte, kann sie auch exportieren. Microsoft hat dafür ein spezielles Tool entwickelt, das Chatverläufe, Kontakte und Mediendateien in gängige Formate umwandelt.
Für Nutzer von kostenpflichtigen Skype-Diensten gibt es wichtige Änderungen. Neue Käufe von Skype-Abonnements, Skype-Nummern und Skype-Guthaben sind bereits seit einer Weile nicht mehr möglich. Besitzer einer Microsoft 365 Personal- oder Family-Lizenz müssen beachten, dass die bisher enthaltenen 60 Minuten Skype-Anrufe ab März 2026 aus dem Leistungsumfang entfernt werden.
Während viele Messenger heute Peer-to-Peer-Anrufe unterstützen, ist die Möglichkeit, reguläre Telefonnummern anzurufen (VoIP), deutlich seltener. Für Nutzer, die diese Funktion benötigen, gibt es einige Alternativen:
Vor Skype war Internettelefonie kompliziert und oft mit schlechter Qualität verbunden. Der Dienst machte es plötzlich einfach, von überall auf der Welt kostengünstig zu telefonieren - sei es auf Reisen oder für internationale Geschäftskontakte. Mit dem Ende von Skype geht ein Stück Internetgeschichte zu Ende, auch wenn die Funktionalität in anderer Form weiterlebt.
Was haltet ihr vom Ende von Skype? Wart ihr langjährige Nutzer oder seid ihr schon längst zu anderen Diensten gewechselt? Teilt eure Erfahrungen und Erinnerungen an den Kommunikationspionier in den Kommentaren! Von Skype zu Microsoft Teams Daten sichern und wechseln - So geht's
Siehe auch:
Das Ende einer Kommunikations-Ära
Am heutigen 5. Mai 2025 geht eine Ära zu Ende: Microsoft stellt Skype nach fast 22 Jahren ein. Der Dienst, der 2003 die Kommunikationswelt revolutionierte und erstmals einfache Internettelefonie für jedermann ermöglichte, wird vollständig durch Microsoft Teams ersetzt. Betroffen sind alle kostenlosen und kostenpflichtigen Skype-Nutzer - lediglich Skype for Business bleibt von der Umstellung unberührt.Die Entscheidung kommt nicht überraschend. Seit der Übernahme durch Microsoft im Jahr 2011 für damals rekordverdächtige 8,5 Milliarden Dollar kämpfte Skype zunehmend mit Konkurrenz durch WhatsApp, FaceTime, Zoom und andere Dienste dieser Art. Besonders während der Pandemie 2020 verpasste Skype die Chance, wieder an Bedeutung zu gewinnen - stattdessen wurde Zoom zum Standard für Videokonferenzen. Microsoft konzentrierte sich hingegen auf Teams und war dabei auch höchst erfolgreich.
The Next Chapter: Von Skype zu Microsoft Teams
Wie Microsoft in seinem Support-Bereich mitteilt, können Nutzer bis heute sowohl Skype als auch Teams parallel verwenden. Die Entscheidung zur Einstellung von Skype begründet der Konzern mit der Notwendigkeit, seine Kommunikationsdienste zu konsolidieren und Ressourcen auf die Weiterentwicklung von Teams zu konzentrieren.
Migration zu Microsoft Teams
Microsoft bietet Nutzern an, zu Microsoft Teams Free zu wechseln, das viele der Kernfunktionen von Skype übernimmt. Der Übergang soll reibungslos verlaufen: Wer sich mit seinen Skype-Zugangsdaten bei Teams anmeldet, findet dort automatisch seine Kontakte und Chatverläufe wieder. Laut Microsoft dauert die Synchronisierung weniger als eine Minute.Während der Übergangsphase bleibt die Kommunikation zwischen Skype- und Teams-Nutzern möglich. Wer seine Daten nicht zu Teams übertragen möchte, kann sie auch exportieren. Microsoft hat dafür ein spezielles Tool entwickelt, das Chatverläufe, Kontakte und Mediendateien in gängige Formate umwandelt.
Für Nutzer von kostenpflichtigen Skype-Diensten gibt es wichtige Änderungen. Neue Käufe von Skype-Abonnements, Skype-Nummern und Skype-Guthaben sind bereits seit einer Weile nicht mehr möglich. Besitzer einer Microsoft 365 Personal- oder Family-Lizenz müssen beachten, dass die bisher enthaltenen 60 Minuten Skype-Anrufe ab März 2026 aus dem Leistungsumfang entfernt werden.
Während viele Messenger heute Peer-to-Peer-Anrufe unterstützen, ist die Möglichkeit, reguläre Telefonnummern anzurufen (VoIP), deutlich seltener. Für Nutzer, die diese Funktion benötigen, gibt es einige Alternativen:
- Google Voice: Bietet VoIP-Anrufe für US- und Kanada-Nutzer
- Viber Out: Kostenpflichtige Erweiterung der Viber-App mit weltweiten Anrufplänen ab 5,99 Dollar (etwa 5,30 Euro) pro Monat
- Zoom Phone: Add-on für Zoom mit verschiedenen Preisoptionen je nach Anrufzielen
Die Geschichte von Skype
Skype wurde 2003 von den Unternehmern Niklas Zennström und Janus Friis gegründet, die zuvor bereits die Filesharing-Plattform Kazaa entwickelt hatten. Der Name "Skype" entstand aus einer Verkürzung des ursprünglichen Projektnamens "Sky Peer-to-Peer". Die Software nutzte eine innovative Peer-to-Peer-Architektur, die es ermöglichte, Gespräche direkt zwischen Nutzern zu vermitteln, ohne teure Serverinfrastruktur.Vor Skype war Internettelefonie kompliziert und oft mit schlechter Qualität verbunden. Der Dienst machte es plötzlich einfach, von überall auf der Welt kostengünstig zu telefonieren - sei es auf Reisen oder für internationale Geschäftskontakte. Mit dem Ende von Skype geht ein Stück Internetgeschichte zu Ende, auch wenn die Funktionalität in anderer Form weiterlebt.
Was haltet ihr vom Ende von Skype? Wart ihr langjährige Nutzer oder seid ihr schon längst zu anderen Diensten gewechselt? Teilt eure Erfahrungen und Erinnerungen an den Kommunikationspionier in den Kommentaren! Von Skype zu Microsoft Teams Daten sichern und wechseln - So geht's
Zusammenfassung
- Microsoft stellt Skype nach 22 Jahren ein und ersetzt es durch Teams
- Skype-Nutzer können ihre Daten zu Microsoft Teams Free übertragen
- Der Übergang soll reibungslos verlaufen, Synchronisierung dauert kurz
- Kostenpflichtige Skype-Dienste werden eingestellt oder angepasst
- VoIP-Alternativen: Google Voice, Viber Out und Zoom Phone verfügbar
- Skype revolutionierte 2003 die Internettelefonie mit Peer-to-Peer-Technik
- Mit dem Ende von Skype geht ein Stück Internetgeschichte zu Ende
Siehe auch:
- Skype: Microsoft verkündet Abschaltung am 5. Mai, empfielt Teams
- Skype vor dem Aus: Microsoft stellt die Plattform wohl bald ein
- Skype-Guthaben ade: Microsoft setzt auf Abo-Modell für Anrufe
- Überraschung für Skype-Nutzer: Microsoft entfernt Werbung komplett
- Skype Messaging 2.0: Microsoft will wieder zurück zu den Wurzeln
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