Galaxy S26 Ultra: One-UI-Leak enthüllt neue Profi-Video-Funktionen

Das Samsung Galaxy S26 Ultra könnte bekannte Kamera-Schwä­chen der Vorgänger beseitigen. Aktuelle Berichte stellen neue Soft­ware-Tools und fortschrittliche Linsen-Beschichtungen in Aussicht, die die Foto- und Videoqualität verbessern sollen.
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Neue Werkzeuge im Code entdeckt

Samsung wird sein kommendes Galaxy S26 Ultra voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres vorstellen. Das Flaggschiff soll sich nicht nur endgültig von seinem ikonischen Design verabschieden, sondern auch endlich eine maximale Ladengeschwindigkeit von 60 Watt unterstützen. Kaum Neuerungen soll es aufgrund von Sparmaßnahmen hingegen bei der Kamera-Hardware geben. Doch auf Softwareseite bastelt Samsung wohl an einigen Verbesserungen.

Analysen von Code-Fragmenten in Testversionen der Benutzeroberfläche One UI deuten jetzt auf erweiterte Steuerungsoptionen hin. Ein Highlight dürfte die "Video Softening"-Funktion sein. Da Smartphone-Videos oft unter einer aggressiven digitalen Nachschärfung leiden, die Aufnahmen künstlich wirken lässt, soll dieses Feature Nutzern erlauben, die Schärfe manuell zu reduzieren. Das würde einen organischeren, filmischeren Look ermöglichen, der bislang oft nur durch Drittanbieter-Apps wie Blackmagic Camera erreichbar war.


Zusätzlich sind laut Android Authority granulare Einstellungen für das Autofokus-Verhalten geplant. So sollen Nutzer in Zukunft festlegen können, wie schnell der Fokus von einem Objekt zum anderen wechselt. Auch soll es eine verbesserte Kontrolle geben, mit deren Hilfe sich justieren lässt, wie schnell die Kamera auf Bewegungen im Bildausschnitt reagieren soll. Diese Optionen ermöglichen sogenannte "Rack Focus"-Effekte, bei denen die Schärfeebene sanft und kontrolliert verlagert wird, statt abrupt zu springen.

Weitere Gerüchte aus Leaks

Daneben berichtet der Leaker Ice Universe auf Weibo, dass Samsung an weiteren Elementen arbeitet. Im Fokus der Entwicklung stehen dabei angeblich die Lichtbrechung innerhalb der Linsenelemente sowie die natürliche Farbdarstellung, um die Lücke zu chinesischen Mitbewerbern, die oft auf Kooperationen mit traditionellen Kameraherstellern wie Leica oder Zeiss setzen, zu schließen.

Besonders häufig diskutierte Phänomene sind sogenanntes Lens Flare sowie Ghosting. Diese Effekte entstehen, wenn helles Licht im Inneren der Kamera zwischen den einzelnen Linsenelementen reflektiert wird. Um diese Effekte abzuschwächen, plant Samsung angeblich den Einsatz einer neuen Beschichtung für die verbauten Komponenten.

Auch andere Hersteller wie Apple haben oft mit starken Lichtreflexionen zu kämpfen. Samsung könnte sich hier durch verbesserte Fertigungsverfahren einen Vorteil verschaffen. Da die Sensortechnik weitgehend auf dem Stand des Galaxy S25 Ultra verbleiben soll, gewinnt die optische Güte der vorgelagerten Linsen massiv an Bedeutung für das Endergebnis.

Gleichzeitig soll ein seit Generationen bestehendes Problem angegangen werden. So kritisierten Nutzer in der Vergangenheit eine bei Samsung-Algorithmen bestehende Tendenz zu einem leichten Gelbstich bei der Darstellung menschlicher Hauttöne. Das soll durch die Kombination aus der neuen Hardwarebeschichtung und angepasster Bildverarbeitung korrigiert werden.

Wie wichtig sind euch manuelle Einstellmöglichkeiten und natürliche Farben im Vergleich zu reiner Auflösung? Legt ihr Wert auf einen filmischen Look oder bevorzugt ihr die maximale Schärfe? Wir freuen uns auf eure Meinung in den Kommentaren.
Zusammenfassung
  • S26 Ultra könnte neue 'Video Softening'-Funktion für natürlicheren Look erhalten
  • Erweiterte Autofokus-Einstellungen für kontrollierte Schärfeverlagerung
  • Spezielle Linsenbeschichtung soll Lens-Flare- und Ghosting-Effekte reduzieren
  • Samsung will typischen Gelbstich bei Hauttönen durch neue Technologie beheben
  • Kamera-Hardware bleibt ähnlich wie beim S25 Ultra, Fokus liegt auf Software
  • Präsentation des neuen Flaggschiff-Modells Anfang des nächsten Jahres erwartet

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