Artemis-Mondmission: Deutsches Design im Maskottchen-Finale
Geht alles glatt, werden 2026 wieder Menschen in Richtung Mond fliegen. Mit an Bord der Artemis-2-Mission könnte ein besonderer Passagier aus Berlin sein: Ein Design aus Deutschland hat es ins Finale des NASA-Maskottchen-Wettbewerbs geschafft.
Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat die 25 Finalisten für den sogenannten "Zero Gravity Indicator" bekannt gegeben. Unter ihnen ist die in Berlin lebende Designerin Giulia Bona. Sollte ihr Entwurf ausgewählt werden, begleitet er die Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen auf ihrer rund zehntägigen Mission um den Mond.
Bonas Entwurf zeigt einen kleinen Astronauten auf der Schulter eines Giganten.
Der Name des Riesen, Orion, knüpft sowohl an die Raumkapsel der Mission als auch an die Mythologie an, in der Orion mit der Göttin Artemis verbunden ist. Wie die NASA erklärt, dienen die Maskottchen als visuelles Signal. Während des Starts fixiert, beginnen sie nach dem Abschalten der Triebwerke frei durch die Kabine zu schweben und zeigen so das Erreichen der Mikrogravitation an.
Solche Indikatoren haben Tradition. Bereits bei frühen Raumflügen wurden kleine Figuren mitgeführt. Bei Artemis 1 kam ein Snoopy-Plüschtier zum Einsatz, andere Missionen setzten auf bekannte Spielfiguren wie Shaun das Schaf.
Was haltet ihr von dem Design-Konzept und der Tradition der Zero-G-Indikatoren? Würdet ihr dem deutschen Entwurf den Vorzug geben oder habt ihr andere Favoriten? Schreibt es uns in die Kommentare.
Artemis-Programm So kehrt die Menschheit zum Mond zurück
Siehe auch:
Deutsches Design für Artemis 2
Geht alles nach Plan, startet 2026 erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder eine bemannte Mondmission. Mit an Bord von Artemis 2 könnte auch ein Entwurf aus Deutschland sein.Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat die 25 Finalisten für den sogenannten "Zero Gravity Indicator" bekannt gegeben. Unter ihnen ist die in Berlin lebende Designerin Giulia Bona. Sollte ihr Entwurf ausgewählt werden, begleitet er die Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen auf ihrer rund zehntägigen Mission um den Mond.
Bonas Entwurf zeigt einen kleinen Astronauten auf der Schulter eines Giganten.
Orion und Artemis
Der Wettbewerb suchte nach einem Objekt, das den Übergang in die Schwerelosigkeit sichtbar macht. Bonas Design zeigt einen kleinen Astronauten auf der Schulter eines Giganten. Das Motiv verweist auf den wissenschaftlichen Fortschritt früherer Generationen.Der Name des Riesen, Orion, knüpft sowohl an die Raumkapsel der Mission als auch an die Mythologie an, in der Orion mit der Göttin Artemis verbunden ist. Wie die NASA erklärt, dienen die Maskottchen als visuelles Signal. Während des Starts fixiert, beginnen sie nach dem Abschalten der Triebwerke frei durch die Kabine zu schweben und zeigen so das Erreichen der Mikrogravitation an.
Solche Indikatoren haben Tradition. Bereits bei frühen Raumflügen wurden kleine Figuren mitgeführt. Bei Artemis 1 kam ein Snoopy-Plüschtier zum Einsatz, andere Missionen setzten auf bekannte Spielfiguren wie Shaun das Schaf.
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Tradition der Zero-G-Indikatoren
Die Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch von der NASA sowie Jeremy Hansen von der CSA (Canadian Space Agency) werden in Kürze eines der Finalisten-Designs auswählen, das sie als Mond-Maskottchen in das Orion-Raumschiff mitnehmen werden.Der Artemis II-Schwerelosigkeitsanzeiger wird für die Besatzung etwas Besonderes sein ... Unsere Besatzung ist begeistert von diesen Entwürfen aus aller Welt und wir freuen uns darauf, den Gewinner mit auf die Reise zu nehmen.
Die Crew entscheidet
Die Auswahl des finalen Begleiters trifft die Crew von Artemis 2 selbst. Die Entwürfe stammen aus zehn Ländern, darunter die USA, Kanada, Japan und Frankreich. Die Mission dient der Erprobung zentraler Systeme für spätere Mondlandungen.Was haltet ihr von dem Design-Konzept und der Tradition der Zero-G-Indikatoren? Würdet ihr dem deutschen Entwurf den Vorzug geben oder habt ihr andere Favoriten? Schreibt es uns in die Kommentare.
Artemis-Programm So kehrt die Menschheit zum Mond zurück
Wozu dient das NASA-Maskottchen?
Es handelt sich technisch gesehen um einen sogenannten Zero-G-Indikator. Dieses kleine Plüschobjekt dient der Crew als visueller Beweis dafür, dass die Schwerelosigkeit eingetreten ist. Sobald die Haupttriebwerke abschalten, beginnt es im Cockpit zu schweben.
Neben der physikalischen Anzeige hat das Maskottchen eine wichtige psychologische Funktion. In einem Raumschiff voller komplexer Hardware soll es laut Missionskommandant Reid Wiseman das "menschliche Element" hervorheben, das für die Erforschung des Universums entscheidend ist.
Neben der physikalischen Anzeige hat das Maskottchen eine wichtige psychologische Funktion. In einem Raumschiff voller komplexer Hardware soll es laut Missionskommandant Reid Wiseman das "menschliche Element" hervorheben, das für die Erforschung des Universums entscheidend ist.
Kommt das Maskottchen aus Deutschland?
Das ist durchaus möglich. Unter den finalen 25 Entwürfen befindet sich ein Design der in Berlin lebenden Italienerin Giulia Bona. Sie setzte sich mit ihrer Idee gegen mehr als 2.600 Einreichungen aus über 50 Ländern durch.
Ob ihr Entwurf tatsächlich mitfliegt, ist noch nicht entschieden. Sollte sie gewinnen, wäre dies ein starkes Symbol für die internationale Zusammenarbeit und den deutschen Beitrag zur Artemis-Mission.
Ob ihr Entwurf tatsächlich mitfliegt, ist noch nicht entschieden. Sollte sie gewinnen, wäre dies ein starkes Symbol für die internationale Zusammenarbeit und den deutschen Beitrag zur Artemis-Mission.
Was stellt der deutsche Entwurf dar?
Der Entwurf von Giulia Bona zeigt einen kleinen Astronauten, der auf der Schulter eines Giganten sitzt. Dies visualisiert das Sprichwort "Auf den Schultern von Riesen stehen" und symbolisiert den wissenschaftlichen Fortschritt, der auf vergangenen Errungenschaften aufbaut.
Der Gigant trägt den Namen "Orion". Dies ist eine doppelte Anspielung: Einerseits auf die gleichnamige NASA-Raumkapsel, in der die Crew reist, andererseits auf die griechische Mythologie, in der Orion ein Partner der Göttin Artemis ist.
Der Gigant trägt den Namen "Orion". Dies ist eine doppelte Anspielung: Einerseits auf die gleichnamige NASA-Raumkapsel, in der die Crew reist, andererseits auf die griechische Mythologie, in der Orion ein Partner der Göttin Artemis ist.
Wann startet die Artemis-2-Mission?
Der Start der Artemis-2-Mission ist derzeit für die erste Jahreshälfte 2026 geplant. Es wäre der erste bemannte Flug in die Nähe des Mondes seit der Apollo-17-Mission im Jahr 1972.
Die Mission ist auf etwa zehn Tage ausgelegt. Dabei wird der Mond lediglich umrundet, um die Systeme der Orion-Kapsel für zukünftige Landungen zu testen. Eine Mondlandung ist erst für spätere Missionen vorgesehen.
Die Mission ist auf etwa zehn Tage ausgelegt. Dabei wird der Mond lediglich umrundet, um die Systeme der Orion-Kapsel für zukünftige Landungen zu testen. Eine Mondlandung ist erst für spätere Missionen vorgesehen.
Wer wählt das finale Design aus?
Die Entscheidung liegt allein bei der vierköpfigen Crew der Artemis 2. Die Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen werden ihren persönlichen Favoriten aus den verbliebenen Finalisten wählen.
Dies ist das erste Mal bei einer solchen Mission, dass die Öffentlichkeit durch einen Wettbewerb direkt an der Gestaltung des Maskottchens beteiligt wurde. Zuvor waren es meist private Gegenstände der Astronauten.
Dies ist das erste Mal bei einer solchen Mission, dass die Öffentlichkeit durch einen Wettbewerb direkt an der Gestaltung des Maskottchens beteiligt wurde. Zuvor waren es meist private Gegenstände der Astronauten.
Seit wann gibt es diese Tradition?
Die Tradition reicht angeblich bis zum ersten Menschen im All zurück. Es heißt, dass der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin bereits 1961 bei seinem historischen Flug eine kleine Puppe dabei hatte, um den Eintritt der Schwerelosigkeit zu erkennen.
Seitdem haben zahlreiche Raumfahrer persönliche Gegenstände oder Stofftiere als Indikatoren genutzt. Diese Tradition verbindet technische Notwendigkeit mit einer persönlichen Note der Besatzung.
Seitdem haben zahlreiche Raumfahrer persönliche Gegenstände oder Stofftiere als Indikatoren genutzt. Diese Tradition verbindet technische Notwendigkeit mit einer persönlichen Note der Besatzung.
Zusammenfassung
- NASA sucht Maskottchen für Artemis-2-Mission zum Mond im Jahr 2026
- Berliner Designerin Giulia Bona unter 25 Finalisten mit ihrem Konzept
- Ihr Entwurf zeigt einen kleinen Astronauten auf der Schulter eines Giganten
- Zero-Gravity-Indikatoren visualisieren durch freies Schweben die Schwerelosigkeit
- Maskottchen haben lange Tradition bei Raumfahrtmissionen verschiedener Nationen
- Die vierköpfige Crew von Artemis 2 trifft die endgültige Auswahl
- Die Mission dient der Erprobung wichtiger Systeme für spätere Mondlandungen
Siehe auch:
Thema:
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