Cryptomixer: Geld-Waschmaschine der Kryptobranche abgeschaltet
Europäische und schweizerische Ermittlungsbehörden haben in Zürich eine großangelegte Aktion gegen den mutmaßlich illegalen Kryptowährungsdienst "Cryptomixer" durchgeführt. Grundlage hierfür waren die Gesetze gegen Geldwäsche.
Im Rahmen des Einsatzes beschlagnahmten Ermittler drei Server in der Schweiz sowie die Domain cryptomixer.io. Insgesamt wurden mehr als zwölf Terabyte Daten und Bitcoin im Wert von rund 25 Millionen Euro sichergestellt. Nach der Übernahme des Dienstes wurde die Website abgeschaltet und mit einem entsprechenden Hinweisbanner der Behörden versehen.
Der betroffene Dienst soll über Jahre hinweg dafür genutzt worden sein, Herkunftsspuren von Kryptowährungen zu verschleiern. Cryptomixer war sowohl über das öffentliche Internet als auch über das Darknet erreichbar und bot nach Erkenntnissen der Ermittler eine Infrastruktur, die insbesondere von Ransomware-Gruppen, Anbietern illegaler Online-Marktplätze und weiteren Akteuren der digitalen Untergrundökonomie genutzt wurde.
Die Plattform mischte eingezahlte Gelder verschiedener Nutzer über längere Zeiträume und zahlte sie anschließend zufällig an neue Adressen aus. Dadurch sollten Transaktionen auf der Blockchain schwerer nachvollziehbar werden. Seit der Gründung im Jahr 2016 sollen über den Dienst Bitcoin im Wert von mehr als 1,3 Milliarden Euro verschleiert worden sein.
Europol unterstützte die Operation durch den Austausch von Informationen innerhalb der europäischen Taskforce J-CAT sowie durch die Koordinierung der beteiligten Behörden. Zudem stellten Experten der europäischen Polizeibehörde am Einsatztag forensische Unterstützung vor Ort bereit. Bereits 2023 hatte Europol die Abschaltung eines anderen großen Mixing-Dienstes, Chipmixer, begleitet. An der aktuellen Aktion beteiligt waren unter anderem das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main auf deutscher Seite sowie die Stadt- und Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Zürich. Auch Eurojust war in die Maßnahmen eingebunden.
Siehe auch:
Geldwäsche im großen Stil
Wie aus Behördenangaben hervorgeht, fand der Einsatz vom 24. bis 28. November 2025 statt und wurde von Europol koordiniert. Ziel der Operation war es, einen Dienst auszuschalten, der im Verdacht steht, Cyberkriminellen bei Geldwäsche und der Verschleierung illegaler Finanzströme geholfen zu haben.Im Rahmen des Einsatzes beschlagnahmten Ermittler drei Server in der Schweiz sowie die Domain cryptomixer.io. Insgesamt wurden mehr als zwölf Terabyte Daten und Bitcoin im Wert von rund 25 Millionen Euro sichergestellt. Nach der Übernahme des Dienstes wurde die Website abgeschaltet und mit einem entsprechenden Hinweisbanner der Behörden versehen.
Der betroffene Dienst soll über Jahre hinweg dafür genutzt worden sein, Herkunftsspuren von Kryptowährungen zu verschleiern. Cryptomixer war sowohl über das öffentliche Internet als auch über das Darknet erreichbar und bot nach Erkenntnissen der Ermittler eine Infrastruktur, die insbesondere von Ransomware-Gruppen, Anbietern illegaler Online-Marktplätze und weiteren Akteuren der digitalen Untergrundökonomie genutzt wurde.
Die Plattform mischte eingezahlte Gelder verschiedener Nutzer über längere Zeiträume und zahlte sie anschließend zufällig an neue Adressen aus. Dadurch sollten Transaktionen auf der Blockchain schwerer nachvollziehbar werden. Seit der Gründung im Jahr 2016 sollen über den Dienst Bitcoin im Wert von mehr als 1,3 Milliarden Euro verschleiert worden sein.
Deutsche Behörden beteiligt
Solche Mixing-Dienste gelten den Ermittlern zufolge als zentrale Werkzeuge für Kriminelle, um Kryptowährungen "zu waschen", bevor sie diese in Währungen wie Euro oder Dollar umtauschen. Dadurch werde es möglich, illegale Gewinne aus Straftaten wie Drogen- und Waffenhandel, Erpressung durch Schadsoftware oder Betrug zu verschleiern.Europol unterstützte die Operation durch den Austausch von Informationen innerhalb der europäischen Taskforce J-CAT sowie durch die Koordinierung der beteiligten Behörden. Zudem stellten Experten der europäischen Polizeibehörde am Einsatztag forensische Unterstützung vor Ort bereit. Bereits 2023 hatte Europol die Abschaltung eines anderen großen Mixing-Dienstes, Chipmixer, begleitet. An der aktuellen Aktion beteiligt waren unter anderem das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main auf deutscher Seite sowie die Stadt- und Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Zürich. Auch Eurojust war in die Maßnahmen eingebunden.
Zusammenfassung
- Europäische und schweizerische Behörden haben Krypto-Dienst 'Cryptomixer' stillgelegt
- Bei Aktion zwischen dem 24. und 28. November 2025 wurden Server und Domain beschlagnahmt
- Bitcoin im Wert von 25 Millionen Euro und zwölf Terabyte Daten wurden sichergestellt
- Cryptomixer verschleierte seit 2016 Transaktionen im Wert von 1,3 Milliarden Euro
- Der Dienst wurde von Kriminellen zur Verschleierung illegaler Geldströme genutzt
- Das Vermischen verschiedener Zahlungen machte Nachverfolgung auf der Blockchain schwerer
- BKA, Europol und Schweizer Behörden waren an der Aktion beteiligt
Siehe auch:
Thema:
BitCoin-Kurs
Videos zum Thema Bitcoin
Bitcoin Münze (24-Karat Gold-Überzug)
Beiträge aus dem Forum
-
Abfrage meiner Bitcoinadressen per Batsch Schleife
thielemann03 -
Ratenzahlung für Handy, bis heute keine Rate vom Konto abgezogen
Rionaa -
[erledigt] [V] ASRock H81 Pro BTC R2.0, CPU, Graka & DDR3
ephemunch -
Zahlungsoptionen im Xbox Store
DON666 -
EXCEL - Webseite für historische und aktuelle Währungsumrechnung
LutzM
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- PC-Gaming: Steam scheffelt mehr Geld als je zuvor - aus zwei Gründen
- Zen 6: AMD verkündet Start erster CPUs - Endanwender müssen warten
- Klage gegen Microsoft: Xbox-Nutzer gewinnt seinen Account zurück
- Apple verklagt OpenAI: Streit um geheime Hardware-Pläne eskaliert
- GeForce RTX 5090 SE: Nvidia plant angeblich günstigere Premium-GPU
- Windows 11: Microsoft zieht Secure-Boot-Notbremse bei einigen PCs
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen