Highlight
Neues FritzOS-Funktions-Update:
FritzBoxen bekommen finale Version
Fritz rollt eine neue Update-Welle aus, die Nutzer der FritzBox 6690 Cable und der FritzBox 7530 betrifft. Mit Fritz OS 8.21 beziehungsweise 8.20 starten verbesserte Mesh-Funktionen, ein neuer Ausfallschutz und diverse Smart-Home-Features.
Der Rollout bringt viele neue Funktionen mit sich, welche die Stabilität des Heimnetzes und die Bedienbarkeit verbessern sollen. Nutzer der FritzBox 6690 Cable mussten sich gedulden: Seit dem letzten größeren Sprung auf Version 8.0.3 sind rund neuneinhalb Monate vergangen. Nun zieht das Modell mit aktuellen Features nach, die bei anderen Geräten der Serie bereits im Einsatz sind.
Wie Fritz im Rahmen der Veröffentlichung erläutert, ist ein Kernstück der Aktualisierung der neue Ausfallschutz. Sollte die primäre Internetverbindung via Kabel oder DSL ausfallen, schaltet der Router automatisch auf eine definierte Ersatzverbindung um. Dies kann über einen angeschlossenen Mobilfunk-Stick oder ein Tethering-fähiges Smartphone via USB realisiert werden, um die Online-Konnektivität aufrechtzuerhalten.
Zudem wurde der Online-Monitor überarbeitet, und schlüsselt inzwischen präziser auf, welche Geräte im Netzwerk die meiste Bandbreite beanspruchen. Ebenfalls neu ist die Steuerung des Energy Efficient Ethernet (EEE). Dieser Standard soll den Stromverbrauch ungenutzter Datenleitungen senken, führt in der Praxis jedoch oft zu Kompatibilitätsproblemen mit bestimmten Switches. Mit Fritz OS 8.21 lässt sich EEE jetzt granular für einzelne WAN- oder LAN-Anschlüsse deaktivieren, um solche Aushandlungsprobleme zu umgehen.
Folgende Neuerungen stehen im Mittelpunkt des Updates:
Ein wichtiger Hinweis betrifft Nutzer von Mietgeräten. Während Besitzer einer im freien Handel gekauften FritzBox das Update sofort über die Benutzeroberfläche installieren können, sind Kunden von Kabelnetzbetreibern auf die Freigabe durch den Provider angewiesen. Das kann erfahrungsgemäß dauern.
Habt ihr das Update schon auf eurer FritzBox installiert und erste Veränderungen bemerkt? Schreibt uns eure Erfahrungen gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
Fritz OS 8.21 für FritzBox verfügbar
Ab sofort stehen für die FritzBox 6690 Cable sowie für die weitverbreitete FritzBox 7530 neue Software-Versionen bereit. Beide Modelle erhalten die Aktualisierung auf Fritz OS 8.21 / 8.20. Mit diesem Schritt verlassen die Updates den Labor-Status und werden als finale Versionen an die Endkunden verteilt.Der Rollout bringt viele neue Funktionen mit sich, welche die Stabilität des Heimnetzes und die Bedienbarkeit verbessern sollen. Nutzer der FritzBox 6690 Cable mussten sich gedulden: Seit dem letzten größeren Sprung auf Version 8.0.3 sind rund neuneinhalb Monate vergangen. Nun zieht das Modell mit aktuellen Features nach, die bei anderen Geräten der Serie bereits im Einsatz sind.
Funktionen für Netzwerk und Smart Home
Die FritzBox 7530, als beliebter Mittelklasse-Router für DSL-Anschlüsse, erhält mit FritzOS 8.20 ebenfalls den vollen Funktionsumfang der neuesten FritzOS-Generation. Ein Fokus der Entwicklung lag auf einer transparenteren Netzwerkverwaltung und erhöhter Ausfallsicherheit.Wie Fritz im Rahmen der Veröffentlichung erläutert, ist ein Kernstück der Aktualisierung der neue Ausfallschutz. Sollte die primäre Internetverbindung via Kabel oder DSL ausfallen, schaltet der Router automatisch auf eine definierte Ersatzverbindung um. Dies kann über einen angeschlossenen Mobilfunk-Stick oder ein Tethering-fähiges Smartphone via USB realisiert werden, um die Online-Konnektivität aufrechtzuerhalten.
Zudem wurde der Online-Monitor überarbeitet, und schlüsselt inzwischen präziser auf, welche Geräte im Netzwerk die meiste Bandbreite beanspruchen. Ebenfalls neu ist die Steuerung des Energy Efficient Ethernet (EEE). Dieser Standard soll den Stromverbrauch ungenutzter Datenleitungen senken, führt in der Praxis jedoch oft zu Kompatibilitätsproblemen mit bestimmten Switches. Mit Fritz OS 8.21 lässt sich EEE jetzt granular für einzelne WAN- oder LAN-Anschlüsse deaktivieren, um solche Aushandlungsprobleme zu umgehen.
Folgende Neuerungen stehen im Mittelpunkt des Updates:
- Mesh-Optimierung: Repeater wählen selbstständig dynamischere Routen für besseren Datendurchsatz.
- Smart Home: Routinen können verzögert ausgelöst werden und Heizkörperregler erhalten Zugriff auf Boost- und Frostschutz-Funktionen.
- NAS-Funktion: Vereinfachte Freigabe von Ordnern über Links, um Dateien mit Dritten zu teilen.
- Telefonie: Der Anrufbeantworter beherrscht Text-to-Speech, sodass Ansagen als Text eingetippt werden können.
Diagnose für Kabel und Providergeräte
Spezifische Anpassungen gibt es für die Kabel-Variante 6690. Da Kabelinternet ein sogenanntes "Shared Medium" ist, teilen sich Nutzer eines Clusters die Bandbreite. Die neue Firmware zeigt nun die Auslastung des Netzsegments an. Dies hilft Anwendern bei der Fehlersuche zu erkennen, ob Geschwindigkeitseinbußen im eigenen Heimnetzwerk oder durch eine Überlastung des Provider-Knotens verursacht werden.Ein wichtiger Hinweis betrifft Nutzer von Mietgeräten. Während Besitzer einer im freien Handel gekauften FritzBox das Update sofort über die Benutzeroberfläche installieren können, sind Kunden von Kabelnetzbetreibern auf die Freigabe durch den Provider angewiesen. Das kann erfahrungsgemäß dauern.
Habt ihr das Update schon auf eurer FritzBox installiert und erste Veränderungen bemerkt? Schreibt uns eure Erfahrungen gerne in die Kommentare.
Wie installiere ich ein FritzOS-Update?
Das Update kann direkt über die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box installiert werden. Navigieren Sie dazu zu System / Update und folgen Sie den Anweisungen. Eine aktive Internetverbindung ist für die automatische Installation erforderlich.
Alternativ lässt sich die Firmware auch manuell über den AVM-FTP-Server herunterladen und installieren. Dies ist besonders nützlich, wenn das Gerät über einen Anbieter verwaltet wird oder kein automatisches Update erfolgt.
Alternativ lässt sich die Firmware auch manuell über den AVM-FTP-Server herunterladen und installieren. Dies ist besonders nützlich, wenn das Gerät über einen Anbieter verwaltet wird oder kein automatisches Update erfolgt.
Welche Fehler wurden behoben?
FRITZ!OS 8.21 korrigiert unter anderem die unvollständige Anzeige von IPv6-Adressen bei WireGuard-Verbindungen. Auch die Kindersicherung zeigt nun wieder korrekte Werte für das Online-Budget an.
Weitere Fixes betreffen die doppelte Anzeige von Repeater-Verbindungen, fehlerhafte Diagnosen trotz bestehender Internetverbindung sowie Probleme bei der Freigabe gesperrter Geräte über die MyFRITZ!App (nur FRITZ!Box 6591).
Weitere Fixes betreffen die doppelte Anzeige von Repeater-Verbindungen, fehlerhafte Diagnosen trotz bestehender Internetverbindung sowie Probleme bei der Freigabe gesperrter Geräte über die MyFRITZ!App (nur FRITZ!Box 6591).
Gibt es neue Funktionen?
Nein, FRITZ!OS 8.21 enthält laut AVM keine neuen Features. Es handelt sich um ein reines Wartungsupdate mit Fokus auf Stabilität und Fehlerbehebung.
Nutzer, die auf neue Funktionen hoffen, müssen sich auf zukünftige Versionen oder Labor-Updates verlassen. Aktuell liegt der Schwerpunkt auf der Optimierung bestehender Funktionen.
Nutzer, die auf neue Funktionen hoffen, müssen sich auf zukünftige Versionen oder Labor-Updates verlassen. Aktuell liegt der Schwerpunkt auf der Optimierung bestehender Funktionen.
Welche Modelle erhalten das Update?
Das Update auf FRITZ!OS 8.21 steht aktuell für die FRITZ!Box 6660 und 6591 Cable zur Verfügung. Andere Modelle wie die 6690 oder 6670 Cable befinden sich laut Deskmodder.de noch im Laborstatus.
Wichtig: Bei Geräten, die über Kabelanbieter bereitgestellt werden, erfolgt das Update abhängig vom Anbieter. In solchen Fällen kann es zu Verzögerungen kommen.
Wichtig: Bei Geräten, die über Kabelanbieter bereitgestellt werden, erfolgt das Update abhängig vom Anbieter. In solchen Fällen kann es zu Verzögerungen kommen.
Zusammenfassung
- AVM veröffentlicht Fritz OS 8.21 für FritzBox 6690 Cable und 7530
- Ausfallschutz schaltet automatisch auf Mobilfunkverbindungen um
- Mesh-Funktion optimiert selbstständig Datenrouten für besseren Durchsatz
- Online-Monitor zeigt präziser an, welche Geräte Bandbreite beanspruchen
- Smart-Home-Routinen können verzögert ausgelöst werden
- Anrufbeantworter unterstützt Text-to-Speech für eingetippte Ansagen
- Kabelnutzer können jetzt die Auslastung ihres Netzsegments einsehen
Siehe auch:
- Ausfall droht: FritzBox-Modell besitzt ab Werk fatalen Hardware-Fehler
- Frisches Labor-Update: Stabilitäts-Boost + Bugfixes für 3 FritzBoxen
- FritzBox 6860 5G-Update: Fritz macht weiter mit Funktionsfreigabe
- FritzApp Smart Home: Neue Funktionen für die Haussteuerung starten
- Fritz versorgt 7 Router und Repeater mit Mini-Update aus dem Labor
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