FritzBox 6860 5G-Update: Fritz macht weiter mit Funktionsfreigabe
Nachdem in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche DSL- und Glasfaser-Modelle von Fritz mit Updates versorgt wurden, erhält nun auch die FritzBox 6860 5G ein umfangreiches Funktionsupdate auf Fritz OS 8.20. Das ist neu.
Das Update ist ab sofort über die Benutzeroberfläche des Routers verfügbar. Die Aktualisierung bringt vor allem Werkzeuge zur besseren Analyse und Steuerung des Datenverkehrs. So schlüsselt der überarbeitete Online-Monitor jetzt grafisch detailliert auf, welche Netzwerkgeräte oder Anwendungen die meiste Bandbreite beanspruchen. Dies ist besonders bei Mobilfunk-Tarifen mit begrenztem Datenvolumen oder bei der Fehlersuche in ausgelasteten Netzwerken eine hilfreiche Ergänzung.
Zudem lässt sich die Energieeffizienz durch das Feature "Energy Efficient Ethernet" (EEE) jetzt granularer steuern, indem Einstellungen separat für die vorhandenen LAN-Ports vorgenommen werden können.
Verbesserungen gibt es für die FritzBox 6860 5G, die sich als Ausfallschutz für andere Router im Netzwerk eignet, um im Notfall die Konnektivität nahtlos über das 5G-Mobilfunknetz aufrechtzuerhalten. Neben der reinen Konnektivität baut das Update die Smart-Home-Fähigkeiten deutlich aus. Nutzer können jetzt die Anmeldung von Smart-Home-Geräten auch an anderen FritzBox-Modellen im Mesh initiieren, was die Einrichtung in großen Wohnungen erleichtert.
Neue Auslöser für Routinen, etwa durch Temperaturveränderungen oder Telefonanrufe, erlauben zudem komplexere Automatisierungsszenarien. Ein praktisches Detail für den Alltag ist die vereinfachte NAS-Funktion: Über einen generierten Link lassen sich Ordner zum Up- und Download freigeben, ohne dass für jeden externen Nutzer separate Konten angelegt werden müssen.
Für größere Heimnetzwerke bringt die neue Softwareversion Verbesserungen in der Mesh-Kommunikation mit sich. Repeater wählen im Verbund jetzt selbstständig die optimale Verbindung zur Basis, was den Datendurchsatz und die Stabilität im WLAN erhöhen soll. In der Mesh-Übersicht werden Gerätetypen wie Smartphones, Drucker oder Tablets zudem besser erkannt und klassifiziert.
Mit der Aktualisierung der 6860 5G verkleinert sich die Liste der Geräte, die noch auf Laborversionen laufen, weiter.
Habt ihr das Update auf der FritzBox 6860 5G bereits installiert? Teilt uns gerne in den Kommentaren mit, wie sich die neue Version im Alltag schlägt. Wir sind gespannt auf eure Berichte zur Stabilität und den neuen Funktionen.
Siehe auch:
Mehr als 40 Neuerungen starten
Der Hersteller bringt seinen 5G-Router damit auf den neuesten Stand und integriert über 40 Neuerungen sowie diverse Detailverbesserungen. Im Fokus der Entwicklung standen dabei eine transparentere Darstellung der aktuellen Netzauslastung, erweiterte Smart-Home-Funktionen sowie technische Optimierungen im Mesh-Verbund für stabilere Verbindungen.Das Update ist ab sofort über die Benutzeroberfläche des Routers verfügbar. Die Aktualisierung bringt vor allem Werkzeuge zur besseren Analyse und Steuerung des Datenverkehrs. So schlüsselt der überarbeitete Online-Monitor jetzt grafisch detailliert auf, welche Netzwerkgeräte oder Anwendungen die meiste Bandbreite beanspruchen. Dies ist besonders bei Mobilfunk-Tarifen mit begrenztem Datenvolumen oder bei der Fehlersuche in ausgelasteten Netzwerken eine hilfreiche Ergänzung.
Zudem lässt sich die Energieeffizienz durch das Feature "Energy Efficient Ethernet" (EEE) jetzt granularer steuern, indem Einstellungen separat für die vorhandenen LAN-Ports vorgenommen werden können.
Folgende Funktionen wurden zudem überarbeitet:
- Telefonie: Anruferansagen für den integrierten Anrufbeantworter können inzwischen via Text-zu-Sprache eingegeben werden, was personalisierte Ansagen ohne eigene Aufnahme ermöglicht.
- VPN: Die WireGuard-Anbindung wurde weiter verfeinert. Die Einrichtung von WireGuard-Verbindungen zur sicheren Einwahl ins Heimnetz ist jetzt intuitiver gestaltet.
- Kindersicherung: Die Zuweisung von Zugangsprofilen und die grafische Darstellung der zugehörigen Geräte wurden für eine bessere Übersicht vereinfacht.
Verbesserungen gibt es für die FritzBox 6860 5G, die sich als Ausfallschutz für andere Router im Netzwerk eignet, um im Notfall die Konnektivität nahtlos über das 5G-Mobilfunknetz aufrechtzuerhalten. Neben der reinen Konnektivität baut das Update die Smart-Home-Fähigkeiten deutlich aus. Nutzer können jetzt die Anmeldung von Smart-Home-Geräten auch an anderen FritzBox-Modellen im Mesh initiieren, was die Einrichtung in großen Wohnungen erleichtert.
Neue Auslöser für Routinen, etwa durch Temperaturveränderungen oder Telefonanrufe, erlauben zudem komplexere Automatisierungsszenarien. Ein praktisches Detail für den Alltag ist die vereinfachte NAS-Funktion: Über einen generierten Link lassen sich Ordner zum Up- und Download freigeben, ohne dass für jeden externen Nutzer separate Konten angelegt werden müssen.
Für größere Heimnetzwerke bringt die neue Softwareversion Verbesserungen in der Mesh-Kommunikation mit sich. Repeater wählen im Verbund jetzt selbstständig die optimale Verbindung zur Basis, was den Datendurchsatz und die Stabilität im WLAN erhöhen soll. In der Mesh-Übersicht werden Gerätetypen wie Smartphones, Drucker oder Tablets zudem besser erkannt und klassifiziert.
Mit der Aktualisierung der 6860 5G verkleinert sich die Liste der Geräte, die noch auf Laborversionen laufen, weiter.
Habt ihr das Update auf der FritzBox 6860 5G bereits installiert? Teilt uns gerne in den Kommentaren mit, wie sich die neue Version im Alltag schlägt. Wir sind gespannt auf eure Berichte zur Stabilität und den neuen Funktionen.
Ist FritzOS 8.20 für die 6860 5G da?
Ja, das Update auf FritzOS 8.20 ist jetzt final für die FritzBox 6860 5G verfügbar. Nachdem bereits andere Modelle wie die 7590 AX bedient wurden, rollt der Hersteller AVM die Software jetzt auch für diesen 5G-Router aus.
Die Installation erfolgt wie gewohnt über die Benutzeroberfläche der Box. Navigieren Sie dazu im Menü auf "System" und anschließend auf "Update". Es wird empfohlen, vor dem Update eine Sicherung der Einstellungen vorzunehmen.
Die Installation erfolgt wie gewohnt über die Benutzeroberfläche der Box. Navigieren Sie dazu im Menü auf "System" und anschließend auf "Update". Es wird empfohlen, vor dem Update eine Sicherung der Einstellungen vorzunehmen.
Gibt es einen besseren Ausfallschutz?
Für IT-Profis im Homeoffice ist das neue Feature "Fritz Failsafe" besonders interessant. Sollte die primäre 5G-Verbindung instabil sein oder ausfallen, kann die Box automatisch auf eine alternative Internetverbindung umschalten.
Dies funktioniert über ein vorgeschaltetes Gerät am WAN- oder LAN-Port oder sogar über ein Smartphone im USB-Tethering-Modus. Diese Redundanz sorgt dafür, dass kritische Anwendungen und VPN-Verbindungen auch bei Störungen des Hauptproviders weiterlaufen können.
Dies funktioniert über ein vorgeschaltetes Gerät am WAN- oder LAN-Port oder sogar über ein Smartphone im USB-Tethering-Modus. Diese Redundanz sorgt dafür, dass kritische Anwendungen und VPN-Verbindungen auch bei Störungen des Hauptproviders weiterlaufen können.
Was bringt der neue Online-Monitor?
Der überarbeitete Online-Monitor bietet jetzt eine detaillierte Analyse der Bandbreitennutzung. IT-Anwender können auf einen Blick erkennen, welche Geräte im Netzwerk die "Top-Verbraucher" sind und die Internetverbindung am stärksten auslasten.
Zusätzlich lassen sich die Daten für verschiedene Zeiträume anzeigen, darunter auch eine Rückschau auf die letzten zwei Wochen. Dies erleichtert das Troubleshooting erheblich, wenn es im Netzwerk zu unerklärlichen Engpässen kommt.
Zusätzlich lassen sich die Daten für verschiedene Zeiträume anzeigen, darunter auch eine Rückschau auf die letzten zwei Wochen. Dies erleichtert das Troubleshooting erheblich, wenn es im Netzwerk zu unerklärlichen Engpässen kommt.
Wie wird das WLAN-Mesh verbessert?
Mit dem Update auf Version 8.20 wird die "Intelligente Vernetzung" eingeführt. Fritz-Produkte im Mesh bewerten und optimieren ihre Verbindung untereinander jetzt selbstständig, was den Datendurchsatz und die Stabilität im gesamten Heimnetz erhöhen soll.
Zudem erkennt das System Gerätetypen wie Smartphones oder Drucker in der Mesh-Übersicht automatisch besser. Auch die Einrichtung neuer Repeater wurde vereinfacht, da die Anmeldung jetzt direkt über die Mesh-Übersicht des Masters angestoßen werden kann.
Zudem erkennt das System Gerätetypen wie Smartphones oder Drucker in der Mesh-Übersicht automatisch besser. Auch die Einrichtung neuer Repeater wurde vereinfacht, da die Anmeldung jetzt direkt über die Mesh-Übersicht des Masters angestoßen werden kann.
Kann ich Energie am LAN-Port sparen?
Ja, das Energiemanagement wurde verfeinert. Die Funktion EEE (Energy Efficient Ethernet) lässt sich jetzt separat für jeden einzelnen LAN-Anschluss sowie den WAN-Anschluss konfigurieren.
Für Administratoren bedeutet dies mehr Kontrolle: Ungenutzte oder weniger frequentierte Ports können in einen stromsparenden Modus versetzt werden, ohne dass die Leistung an den Ports gedrosselt wird, an denen volle Performance benötigt wird.
Für Administratoren bedeutet dies mehr Kontrolle: Ungenutzte oder weniger frequentierte Ports können in einen stromsparenden Modus versetzt werden, ohne dass die Leistung an den Ports gedrosselt wird, an denen volle Performance benötigt wird.
Wie funktioniert die neue NAS-Freigabe?
Die Nutzung der FritzBox als kleiner Fileserver wurde vereinfacht. Über fritz.nas können Nutzer jetzt Ordner erstellen und diese per Link freigeben. Dies ähnelt der Funktionsweise bekannter Cloud-Dienste, jedoch bleiben die Daten lokal.
Besonders praktisch für den Datenaustausch: Über den Freigabe-Link können Externe nicht nur Dateien herunterladen, sondern - je nach Berechtigung - auch Inhalte hochladen. Das erleichtert das schnelle Teilen von großen Dateien ohne Drittanbieter-Cloud.
Besonders praktisch für den Datenaustausch: Über den Freigabe-Link können Externe nicht nur Dateien herunterladen, sondern - je nach Berechtigung - auch Inhalte hochladen. Das erleichtert das schnelle Teilen von großen Dateien ohne Drittanbieter-Cloud.
Was ist neu im Smart-Home-Bereich?
Die Automatisierungsmöglichkeiten wurden deutlich erweitert. Routinen können jetzt durch vielfältigere Auslöser gestartet werden, etwa durch das Erreichen einer bestimmten Soll-Temperatur, einen Telefonanruf oder vordefinierte Zustände der Box.
Zudem lassen sich Aktionen jetzt verzögert ausführen. Auch die Visualisierung von Energiedaten wurde verbessert: Daten von Einspeisezählwerken (z. B. Balkonkraftwerke), die über kompatible Steckdosen gemessen werden, sind jetzt direkt in der Oberfläche einsehbar.
Zudem lassen sich Aktionen jetzt verzögert ausführen. Auch die Visualisierung von Energiedaten wurde verbessert: Daten von Einspeisezählwerken (z. B. Balkonkraftwerke), die über kompatible Steckdosen gemessen werden, sind jetzt direkt in der Oberfläche einsehbar.
Was ändert sich bei der Telefonie?
Eine kleine, aber nützliche Neuerung betrifft den integrierten Anrufbeantworter. Anstatt eine Ansage selbst aufsprechen zu müssen, können Nutzer jetzt die "Text-zu-Sprache"-Funktion nutzen.
Sie tippen einfach den gewünschten Ansagetext ein, und die FritzBox generiert daraus eine gesprochene Nachricht für Anrufer. Dies sorgt für professionell klingende Ansagen ohne Hintergrundgeräusche oder Versprecher.
Sie tippen einfach den gewünschten Ansagetext ein, und die FritzBox generiert daraus eine gesprochene Nachricht für Anrufer. Dies sorgt für professionell klingende Ansagen ohne Hintergrundgeräusche oder Versprecher.
Zusammenfassung
- Transparentere Darstellung der Netzauslastung durch überarbeiteten Online-Monitor
- Erweiterung der Smart-Home-Funktionen und bessere Geräteeinrichtung im Mesh
- Verbesserte Ausfallsicherheit durch nahtlosen Wechsel zum 5G-Mobilfunknetz
- Optimierte Mesh-Kommunikation für höheren Datendurchsatz und stabileres WLAN
- Neue Text-zu-Sprache-Funktion für personalisierte Anrufbeantworter-Ansagen
- Vereinfachte NAS-Funktion erlaubt Dateifreigabe über generierte Links
- FritzBox 6860 5G erhält umfangreiches Update auf Fritz OS 8.20 mit über 40 Neuerungen
Siehe auch:
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