Nvidia tritt Gerüchten über platzende KI-Blase eindrucksvoll entgegen
Nachdem Nvidia in den letzten Tagen einige prominente Anleger verloren hat, die wohl befürchteten, dass der Höhenflug des Chipherstellers bald endet, konnte das Unternehmen nun ziemlich eindrucksvoll ein anderes Bild zeichnen.
Der Chipentwickler meldete einen Umsatzrekord von 57 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 31,9 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal legten die Erlöse damit um 22 Prozent zu, im Jahresvergleich sogar um 62 Prozent. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,30 Dollar und damit über den von Analysten prognostizierten 1,26 Dollar bei einem Umsatz von rund 55 Milliarden Dollar.
Konzernchef Jensen Huang sprach von einer ungebrochen starken Nachfrage. Sowohl die neuen Blackwell-Chips als auch die Cloud-GPUs seien praktisch ständig ausverkauft. Die Rechenleistung, die für das Training und den Einsatz großer Sprachmodelle benötigt werde, wachse exponentiell, sagte Huang. Die Branche befinde sich in einem "positiven Kreislauf", in dem immer neue Start-ups, Branchen und Länder auf KI-Technologie setzen.
Für das laufende vierte Quartal stellt Nvidia einen Umsatzsprung auf 65 Milliarden Dollar in Aussicht. An der Börse sorgten die Zahlen sofort für Optimismus: Die Aktie, die seit Jahresbeginn bereits stark zugelegt hat, stieg nachbörslich erneut um knapp vier Prozent. Branchenbeobachter wie Dan Ives von Wedbush Securities sehen in den Ergebnissen ein Signal, dass die zuletzt eingetrübte Stimmung am Technologiemarkt drehen könnte. Befürchtungen vor einer KI-Blase seien übertrieben, so Ives. Nvidia war im Oktober als erstes börsennotiertes Unternehmen überhaupt auf einen Börsenwert von fünf Billionen Dollar gestiegen, getragen von der Erwartung, dass KI-Investitionen weltweit weiter steigen.
Herausfordernd bleibt für Nvidia der chinesische Markt, zu dem das Unternehmen wegen US-Exportbeschränkungen kaum Zugang hat. Finanzchefin Colette Kress zeigte sich enttäuscht über die Blockade und betonte, dass langfristige Führungsansprüche im KI-Bereich nur mit globaler Entwickler-Unterstützung möglich seien. Analysten rechnen damit, dass die Beschränkungen frühestens 2026 gelockert werden könnten.
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Umsätze steigen massiv
Nvidia hat für das dritte Quartal eindrucksvolle Geschäftszahlen vorgelegt. Diese haben die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Der US-Konzern profitiert weiter vom anhaltenden Boom rund um Künstliche Intelligenz, trotz zunehmender Debatten darüber, ob sich hier nicht nur eine spekulative Blase bildet, die bald platzen könnte.Der Chipentwickler meldete einen Umsatzrekord von 57 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 31,9 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal legten die Erlöse damit um 22 Prozent zu, im Jahresvergleich sogar um 62 Prozent. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,30 Dollar und damit über den von Analysten prognostizierten 1,26 Dollar bei einem Umsatz von rund 55 Milliarden Dollar.
Konzernchef Jensen Huang sprach von einer ungebrochen starken Nachfrage. Sowohl die neuen Blackwell-Chips als auch die Cloud-GPUs seien praktisch ständig ausverkauft. Die Rechenleistung, die für das Training und den Einsatz großer Sprachmodelle benötigt werde, wachse exponentiell, sagte Huang. Die Branche befinde sich in einem "positiven Kreislauf", in dem immer neue Start-ups, Branchen und Länder auf KI-Technologie setzen.
Für das laufende vierte Quartal stellt Nvidia einen Umsatzsprung auf 65 Milliarden Dollar in Aussicht. An der Börse sorgten die Zahlen sofort für Optimismus: Die Aktie, die seit Jahresbeginn bereits stark zugelegt hat, stieg nachbörslich erneut um knapp vier Prozent. Branchenbeobachter wie Dan Ives von Wedbush Securities sehen in den Ergebnissen ein Signal, dass die zuletzt eingetrübte Stimmung am Technologiemarkt drehen könnte. Befürchtungen vor einer KI-Blase seien übertrieben, so Ives. Nvidia war im Oktober als erstes börsennotiertes Unternehmen überhaupt auf einen Börsenwert von fünf Billionen Dollar gestiegen, getragen von der Erwartung, dass KI-Investitionen weltweit weiter steigen.
China bleibt ein Problem
Dennoch gibt es warnende Stimmen. Viele Unternehmen, die KI bereits einsetzen, sehen laut Analysten bislang kaum konkrete Produktivitätsgewinne. Gleichzeitig treiben Großkonzerne den massiven Ausbau von Rechenzentren voran, was zu einem entscheidenden Wachstumsmotor der US-Wirtschaft geworden ist. Die großen Tech-Unternehmen Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla stellen inzwischen mehr als ein Drittel des gesamten S&P-500-Indexwerts.Herausfordernd bleibt für Nvidia der chinesische Markt, zu dem das Unternehmen wegen US-Exportbeschränkungen kaum Zugang hat. Finanzchefin Colette Kress zeigte sich enttäuscht über die Blockade und betonte, dass langfristige Führungsansprüche im KI-Bereich nur mit globaler Entwickler-Unterstützung möglich seien. Analysten rechnen damit, dass die Beschränkungen frühestens 2026 gelockert werden könnten.
Zusammenfassung
- Nvidia liefert Rekordergebnisse mit 57 Milliarden Dollar Umsatz
- Gewinn von 31,9 Milliarden Dollar übertrifft Analystenschätzungen
- Jensen Huang berichtet von konstant hoher Nachfrage nach KI-Chips
- Prognose für viertes Quartal mit 65 Milliarden Dollar Umsatz
- Aktie legte nachbörslich um etwa vier Prozent zu
- Experten sehen keine Anzeichen für eine bevorstehende KI-Blase
- Zugang zum chinesischen Markt durch US-Exportbeschränkungen erschwert
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