Copilot ist ein Flop: Jetzt sollen Influencer Microsofts KI-Chatbot pushen
Microsoft will den KI-Chatbot Copilot unbedingt populärer machen. Statt weiter darauf zu setzen, das Tool den bestehenden Nutzern seiner Produkte auf breiter Front aufzuzwingen, sollen jetzt bekannte "Influencer" dafür sorgen, dass mehr User Copilot kennenlernen.
Im Business-Markt hat Microsoft aufgrund der großen Verbreitung seiner Office- bzw. Microsoft-365-Produkte einen gewissen Vorteil, doch bei privaten Nutzern und gerade der Gruppe der Menschen im Alter von unter 30 Jahren ist Copilot bisher praktisch nicht relevant. Um diese potenzielle Kundschaft zu erreichen, setzt Microsoft jetzt in großem Stil auf Online-Influencer.
Konkret arbeitet Microsoft laut Mehdi mit einer Reihe bekannter US-Online-Persönlichkeiten zusammen, die als Lifestyle-Influencer sonst eher Modethemen oder Kosmetika vermarkten. Auf diesem Weg plant man Kunden anzusprechen, die weit außerhalb der "Tech-Bubble" leben und so Copilot als nützlichen Helfer für Jedermann etablieren.
Die Influencer-Marketing-Kampagne von Microsoft rund um Copilot läuft bereits seit einigen Wochen und soll laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg mittlerweile hunderte Millionen Views auf Social-Media-Plattformen wie TikTok und Instagram generiert haben. Ob und wann die Redmonder derartige Versuche auch in deutschsprachigen Märkten starten, ist derzeit unklar.
Siehe auch:
Influencer sollen Tech-fernes Publikum erreichen
Copilot hat nach Angaben von Microsoft derzeit etwa 150 Millionen aktive Nutzer pro Monat. Im Vergleich zu ChatGPT, dessen Betreiber OpenAI wöchentlich 800 Millionen aktive Nutzer für den populären Chatbot angibt, kann Microsofts hauseigener KI-Dienst somit keineswegs mithalten. Selbst Google Gemini soll mit 650 Millionen aktiven Nutzern im Monat deutlich höhere Zahlen haben.Im Business-Markt hat Microsoft aufgrund der großen Verbreitung seiner Office- bzw. Microsoft-365-Produkte einen gewissen Vorteil, doch bei privaten Nutzern und gerade der Gruppe der Menschen im Alter von unter 30 Jahren ist Copilot bisher praktisch nicht relevant. Um diese potenzielle Kundschaft zu erreichen, setzt Microsoft jetzt in großem Stil auf Online-Influencer.
Microsoft sieht sich als 'Herausforderer'
Laut Yusuf Mehdi, dem langjährigen Microsoft-Manager, der inzwischen für das Consumer-Marketing des Konzerns zuständig ist, sieht man sich in Redmond derzeit als einen der "Herausforderer" unter den KI-Anbietern. Deshalb will man nun Geld an Influencer zahlen, um sie dazu zu bringen, Copilot als ihren KI-Chatbot der Wahl zu verwenden und dann Millionen ihrer Follower ebenfalls von Microsofts KI-Dienst zu überzeugen.Konkret arbeitet Microsoft laut Mehdi mit einer Reihe bekannter US-Online-Persönlichkeiten zusammen, die als Lifestyle-Influencer sonst eher Modethemen oder Kosmetika vermarkten. Auf diesem Weg plant man Kunden anzusprechen, die weit außerhalb der "Tech-Bubble" leben und so Copilot als nützlichen Helfer für Jedermann etablieren.
Die Influencer-Marketing-Kampagne von Microsoft rund um Copilot läuft bereits seit einigen Wochen und soll laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg mittlerweile hunderte Millionen Views auf Social-Media-Plattformen wie TikTok und Instagram generiert haben. Ob und wann die Redmonder derartige Versuche auch in deutschsprachigen Märkten starten, ist derzeit unklar.
Zusammenfassung
- Microsoft will Copilot mit nur 150 Millionen monatlichen Nutzern populärer machen
- Konkurrenzprodukte wie ChatGPT und Google Gemini haben deutlich mehr Nutzer
- Besonders jüngere Zielgruppen unter 30 Jahren werden kaum erreicht
- Neue Strategie setzt auf bekannte Influencer statt Zwangsintegration
- Lifestyle-Influencer sollen Copilot bei Nutzern außerhalb der Tech-Bubble etablieren
- Die Kampagne läuft in den USA und hat bereits Millionen Views generiert
Siehe auch:
- "Mico" statt Clippy - User sollen Beziehung zu Microsoft Copilot aufbauen
- Noch mehr Copilot: Windows 11 wird zur sprachgesteuerten KI-Zentrale
- Copilot auf Windows 11 beherrscht endlich Office und Gmail-Dienste
- Mehrere geöffnete Office-Anwendungen bringen Copilot durcheinander
- Zu viele Copiloten: Interne Tonaufnahme zeigt Diskussion bei Microsoft
Thema:
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