Neues Surface Laptop & Surface Pro:
Microsoft macht Jagd auf Apple Air
Microsoft hat, wie von uns bereits vorab ausführlich berichtet, die neuesten Modelle seiner Surface-Familie präsentiert. Das Surface Pro gibt es jetzt auch in einer 12-Zoll-Version und auch das Surface Laptop bietet man in einer etwas kleineren 13-Zoll-Variante an.
Man darf sich also durchaus fragen, warum Microsoft überhaupt solche Geräte einführt. Mit einiger Sicherheit nehmen die Redmonder mit den Geräte aber im Grunde das iPad Air und das MacBook Air ins Visier, mit denen Apple seit geraumer Zeit einen etwas niedrigeren Preispunkt in seinem Portfolio bedient. Anzumerken ist dabei, dass die Erweiterbarkeit hier wegfällt, da sämtlicher Speicher fest verlötet ist.
Das Surface Pro mit 12 Zoll großem Display bietet gegenüber dem "normalen" Modell vor allem einen Vorteil: es bietet die Option, den Surface Slim Pen auf der Rückseite per Magnet anzuheften. Abgesehen davon basieren beide Modelle auf dem achtkernigen und bis zu 3,4 Gigahertz schnellen Qualcomm Snapdragon X1P-42-100 und sind immer mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgerüstet - eine 32-GB-Option gibt es schlicht und einfach nicht. Der interne Flash-Speicher ist jeweils 256 oder 512 Gigabyte groß.
Das Surface Pro mit 12 Zoll großem Bildschirm bietet unter anderem WiFi 7 und besitzt zwei USB-C-Ports, die allerdings nur USB-3.2-kompatibel sind. Einer davon wird auch für die Energieversorgung genutzt. Der deutsche Einstiegspreis liegt bei 979 Euro. Für die Verdopplung des internen Speichers verlangt Microsoft sportliche 120 Euro, so dass die Ausgabe mit 512 GB ganze 1099 Euro kostet. Für knapp 60 Euro kann man auch noch ein passendes 45-Watt-Netzteil dazubestellen. Auch für das Surface Type-Cover und den Surface (Slim) Pen muss man extra zahlen.
Microsoft wirbt beim neuen Basismodell der Surface-Laptops unter anderem mit der längsten Akkulaufzeit in seinem Portfolio. Das Gerät soll ganze 23 Stunden Laufzeit bei lokaler Videowiedergabe und bis zu 16 Stunden bei aktiver Internetnutzung per WLAN bieten. Eine genaue Angabe zur Akkukapazität macht der Konzern leider bisher nicht.
Anders als die anderen Surface-Modelle zuvor fällt bei den beiden Neulingen jeweils der Surface Connect-Anschluss weg, es gibt also nur noch die USB-C-Ports zum Laden. Bei seinem neuen Notebook integriert Microsoft immerhin auch noch einen USB-A-Port von voller Größe, über den sich auf Wunsch ältere Peripheriegeräte anschließen lassen.
Das Surface Laptop mit 13-Zoll-Display kostet in Deutschland mindestens 1099 Euro und ist damit nur 100 Euro günstiger als das günstigste größere Modell. Auch hier werden für die Version mit 512 Gigabyte großem UFS-Flash-Speicher 120 Euro Aufpreis fällig. Microsoft will die beiden neuen Surface-Modelle jeweils ab Juni ausliefern, bietet sie aber ab sofort zur Vorbestellung an. Natürlich laufen sie mit Windows 11 als Betriebssystem.
Siehe auch:
Microsoft will wohl Apples Airs angreifen
Nur weil die neuesten Surface-Modelle kleiner sind, sind sie noch lange nicht günstiger. Trotz einiger Abstriche in Sachen CPU-Leistung, Display und Akku sind die neuen 12- bzw. 13-Zoll-Varianten des Surface Pro und Surface Laptop nur jeweils 100 bzw. 200 Euro günstiger als die jeweils billigste Version des Surface Pro 12 und des Surface Laptop 7.Man darf sich also durchaus fragen, warum Microsoft überhaupt solche Geräte einführt. Mit einiger Sicherheit nehmen die Redmonder mit den Geräte aber im Grunde das iPad Air und das MacBook Air ins Visier, mit denen Apple seit geraumer Zeit einen etwas niedrigeren Preispunkt in seinem Portfolio bedient. Anzumerken ist dabei, dass die Erweiterbarkeit hier wegfällt, da sämtlicher Speicher fest verlötet ist.
Bucket-Design mit mehr Rundungen, abgespeckte Hardware
Auffällig ist vor allem, dass Microsoft mit den neuesten Modellen erstmals seit Jahre wirklich Hand an das Design des Surface-Tablets und des Surface-Laptops gelegt hat, schließlich kommen die neuen Geräte mit einem runder gestalteten Gehäuse daher. Außerdem verzichtet man jeweils sogar auf ein beigelegtes Netzteil, da die neuen Versionen nur noch per USB PowerDelivery geladen werden sollen. Jedes 27 bis 40 Watt starke USB-Netzteil sollte dafür ausreichen.Das Surface Pro mit 12 Zoll großem Display bietet gegenüber dem "normalen" Modell vor allem einen Vorteil: es bietet die Option, den Surface Slim Pen auf der Rückseite per Magnet anzuheften. Abgesehen davon basieren beide Modelle auf dem achtkernigen und bis zu 3,4 Gigahertz schnellen Qualcomm Snapdragon X1P-42-100 und sind immer mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgerüstet - eine 32-GB-Option gibt es schlicht und einfach nicht. Der interne Flash-Speicher ist jeweils 256 oder 512 Gigabyte groß.
Display schrumpft leicht, Auflösung stark
Das Surface Pro mit 12 Zoll bietet eine Auflösung von 2196x1464 Pixeln. Der Bildschirm ist ein LCD, Microsoft verzichtet hier also auf das beim größeren 13-Zoll-Modell optionale OLED-Panel. Die maximale Bildwiederholrate wird mit 90 Hertz angegeben und natürlich unterstützt auch das neue 12-Zoll-Modell den Surface Pen für Zeichnungen und Handschrifteingaben.Das Surface Pro mit 12 Zoll großem Bildschirm bietet unter anderem WiFi 7 und besitzt zwei USB-C-Ports, die allerdings nur USB-3.2-kompatibel sind. Einer davon wird auch für die Energieversorgung genutzt. Der deutsche Einstiegspreis liegt bei 979 Euro. Für die Verdopplung des internen Speichers verlangt Microsoft sportliche 120 Euro, so dass die Ausgabe mit 512 GB ganze 1099 Euro kostet. Für knapp 60 Euro kann man auch noch ein passendes 45-Watt-Netzteil dazubestellen. Auch für das Surface Type-Cover und den Surface (Slim) Pen muss man extra zahlen.
Auch das Surface Laptop mit 13 Zoll speckt ab
Das Surface Laptop mit 13-Zoll-Bildschirm hat eine Auflösung von "nur" 1920x1280 Pixeln und verwendet ebenfalls ein PixelSense-Display mit Touchscreen. Die maximale Bildwiederholrate liegt hier nur bei 60 Hertz. Jedes der in den Geräten verbaute LCD wird nach Angaben von Microsoft individuell farbkalibriert. Der Bildschirm soll eine typische maximale Helligkeit von bis zu 400 Candela erreichen können.Microsoft wirbt beim neuen Basismodell der Surface-Laptops unter anderem mit der längsten Akkulaufzeit in seinem Portfolio. Das Gerät soll ganze 23 Stunden Laufzeit bei lokaler Videowiedergabe und bis zu 16 Stunden bei aktiver Internetnutzung per WLAN bieten. Eine genaue Angabe zur Akkukapazität macht der Konzern leider bisher nicht.
Anders als die anderen Surface-Modelle zuvor fällt bei den beiden Neulingen jeweils der Surface Connect-Anschluss weg, es gibt also nur noch die USB-C-Ports zum Laden. Bei seinem neuen Notebook integriert Microsoft immerhin auch noch einen USB-A-Port von voller Größe, über den sich auf Wunsch ältere Peripheriegeräte anschließen lassen.
Das Surface Laptop mit 13-Zoll-Display kostet in Deutschland mindestens 1099 Euro und ist damit nur 100 Euro günstiger als das günstigste größere Modell. Auch hier werden für die Version mit 512 Gigabyte großem UFS-Flash-Speicher 120 Euro Aufpreis fällig. Microsoft will die beiden neuen Surface-Modelle jeweils ab Juni ausliefern, bietet sie aber ab sofort zur Vorbestellung an. Natürlich laufen sie mit Windows 11 als Betriebssystem.
Zusammenfassung
- Microsoft stellt neue Surface-Modelle mit kleineren Bildschirmen vor
- Surface Pro gibt es jetzt auch mit 12 Zoll, Surface Laptop mit 13 Zoll
- Geräte sind trotz geringerer Größe nur etwas günstiger als Vorgänger
- Neues Design mit abgerundeten Ecken und USB-C-Ladung ohne Netzteil
- Surface Pro 12 Zoll hat Snapdragon-Chip und magnetische Stifthalterung
- Surface Laptop 13 Zoll verspricht bis zu 23 Stunden Akkulaufzeit
- Neue Modelle ab Juni erhältlich, Preise beginnen bei 979 bzw. 1099 Euro
Siehe auch:
- Surface Pro 12 Zoll: das ist Microsofts kleines neues 2-in-1-Tablet
- Surface Laptop mit 13 Zoll: das ist Microsofts günstigeres ARM-Notebook
- Superteurer Elektroschrott: Was wird aus dem Surface Hub?
- Surface Pro & Surface Laptop mit 12 Zoll: Benchmark verrät die CPU
- Surface Pro & Surface Laptop in klein: Neue Microsoft-Geräte vor Start
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