Vodafone baut neues Unterseekabel nach Asien - und umgeht Russland
Der Mobilfunkanbieter und Netzbetreiber Vodafone will in den kommenden Jahren unter Aufwendung von zig Millionen Euro ein neues Unterseekabel verlegen, mit dem Asien und Europa verbunden werden. Dabei versucht man gezielt, russische Gebiete zu umgehen.
Letztlich soll so eine neue Verbindung entstehen, die Europa und Asien verknüpft, ohne dabei durch das Mittelmeer zu verlaufen. Bisher gibt es im Schwarzen Meer zwar schon einige Unterseekabel, doch verläuft nur eines davon zwischen Georgien und Bulgarien, während die anderen Kabel lediglich Nachbarländer verbinden.
Beim Bau der neuen Verbindungen im Schwarzen Meer will Vodafone auf Trassen setzen, die russisch beanspruchte Gebiete umgehen. Bei der Streckenführung durch die Ukraine setzt man außerdem auf Bereiche, die international als "sichere Zonen" anerkannt sind. Vermutlich soll auf diese Weise vermieden werden, dass es zu Sabotageaktionen kommt, wie sei Russland seit Ende 2024 bereits mehrfach vorgeworfen wurden.
Insgesamt will Vodafone wohl rund 100 Millionen Euro für den Bau der neuen Unterseekabel im Schwarzen Meer investieren. Ziel ist es dabei, nicht nur die Kapazitäten auszubauen, sondern auch eine gewisse Diversität zu schaffen. Sollte es zu Angriffen oder Ausfällen auf andere Kabel kommen, kann der Internetverkehr so leichter auf kürzeren Umwegen an sein Ziel gelenkt werden.
Siehe auch:
- Vodafone plant neues Unterseekabel 'Kardesa' zwischen Europa und Asien
- Baustart im Jahr 2027 mit Anbindung an Bulgarien, Georgien, Türkei und Ukraine
- Verlegung im Schwarzen Meer soll bewusst russische Gebiete umgehen
- Streckenverlauf in der Ukraine beschränkt sich auf sichere Zonen
- Investition von etwa 100 Millionen Euro zur Kapazitäts- und Ausfallsicherheit
Neues Kabelnetz im Schwarzen Meer geplant
Vodafone und seine ukrainische Tochter bauen ab 2027 ein neues Netz aus Unterseekabeln, das den Namen "Kardesa" trägt. Die Arbeiten beginnen dann zunächst in Bulgarien, wobei nach und nach auch Georgien, die Türkei und auch die Ukraine angebunden werden sollen. Die Kabel sollen im Schwarzen Meer verlaufen und dabei Verbindungen zwischen den drei Nachbarländern Georgien, Bulgarien und der Türkei schaffen, wobei dann das Meer durchquert wird, um eine Anbindung der Ukraine zu ermöglichen.Letztlich soll so eine neue Verbindung entstehen, die Europa und Asien verknüpft, ohne dabei durch das Mittelmeer zu verlaufen. Bisher gibt es im Schwarzen Meer zwar schon einige Unterseekabel, doch verläuft nur eines davon zwischen Georgien und Bulgarien, während die anderen Kabel lediglich Nachbarländer verbinden.
Beim Bau der neuen Verbindungen im Schwarzen Meer will Vodafone auf Trassen setzen, die russisch beanspruchte Gebiete umgehen. Bei der Streckenführung durch die Ukraine setzt man außerdem auf Bereiche, die international als "sichere Zonen" anerkannt sind. Vermutlich soll auf diese Weise vermieden werden, dass es zu Sabotageaktionen kommt, wie sei Russland seit Ende 2024 bereits mehrfach vorgeworfen wurden.
Insgesamt will Vodafone wohl rund 100 Millionen Euro für den Bau der neuen Unterseekabel im Schwarzen Meer investieren. Ziel ist es dabei, nicht nur die Kapazitäten auszubauen, sondern auch eine gewisse Diversität zu schaffen. Sollte es zu Angriffen oder Ausfällen auf andere Kabel kommen, kann der Internetverkehr so leichter auf kürzeren Umwegen an sein Ziel gelenkt werden.
Siehe auch:
- Unterseekabel beschädigt: Taiwan verurteilt Chinesen zu 3 Jahren Haft
- Unterseekabel: Russische Attacken können zu Internet-Blackout führen
- China stellt Tiefsee-System zum Durchtrennen von Unterseekabeln vor
- Ostsee: Wieder Unterseekabel defekt - wieder Schiff beschlagnahmt
- Angriffe auf Unterseekabel: NATO arbeitet an Notfallsystem
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Videos rund um Vodafone
Vodafone Aktienkurs
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Ikeas 15-Euro-Thermostat: Marktstart von Liljebagge verspätet sich
- E-Sport-Team in Paris geplündert: Pokale, PCs und vor allem RAM weg
- Black Friday schon heute: E-Scooter und E-Bikes bis zu 50% günstiger
- Beute aus Plünderungen in Frankreich flutet Second-Hand-Seiten
- Intel warnt: Roboter-Importverbot gefährdet CPU-Fertigung in den USA
- QR-Check oder Sperre: Spotify verschärft Regeln für Familienabos
- Microsoft fordert Kunden zum Verkauf ungenutzter Xbox-Konsolen auf
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen