Launch erst 2029? Apple hat Probleme mit seinem faltbaren Riesen-iPad
Apple arbeitet seit Jahren daran, ein iPad mit einem gigantischen faltbaren Display auf den Markt zu bringen. Aufgrund technischer Herausforderungen rückt die Verfügbarkeit des Falt-iPad aber immer weiter in die Ferne, heißt es in einem neuen Medienbericht.
Laut eines Berichts des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg, der von dem Apple-Spezialisten Mark Gurman mit guten Kontakten in das Unternehmen stammt, will man eigentlich in Kooperation mit dem langjährigen Partner Samsung ein etwa 18 Zoll großes OLED-Panel für das faltbare iPad entwickeln. Dabei will Apple angeblich auch unter allen Umständen dafür sorgen, dass die Stelle, an der das Panel zusammengeklappt wird, möglichst nicht wahrnehmbar ist.
Anders als die aktuell verfügbaren iPad Pro-Modelle mit einem maximalen Gewicht von knapp 700 Gramm bei einer Displaydiagonale von knapp 13 Zoll sollen die Prototypen aber rund 1,6 Kilogramm auf die Waage bringen. Die Apple-Entwickler haben daher massive Bedenken, dass das Gewicht des Geräts zu hoch sein könnte, um die Attraktivität des Falt-iPad im Premiumsegment noch zu gewährleisten.
Neben dem hohen Gewicht der aktuellen Prototypen sollen Apple und Samsung derzeit auch Probleme haben, die "faltenfreie" Bauweise zu erzielen. Insgesamt herrschen deshalb angeblich einige Zweifel unter den mit dem Projekt vertrauten Quellen, ob das faltbare iPad jemals auf den Markt kommt. Wenn überhaupt, sei wohl mit einer Verschiebung der Einführung auf das Jahr 2029 zu rechnen, nachdem Apple intern zuletzt davon ausging, das Gerät ab 2028 kommerziell vermarkten zu können, heißt es.
Unterdessen gibt es ähnliche Produkte mit geringerem Gewicht bereits. So vertreibt der Apple-Konkurrent Huawei zumindest in China bereits das sogenannte MateBook Fold, das mit einem 18 Zoll großen OLED-Display auf ein gegenüber Apples aktuellen Prototypen um etwa 500 Gramm geringeres Gewicht kommt.
Siehe auch:
Apples Prototypen sind noch zu schwer
Apples Bemühungen, das iPad in faltbarer Form neu zu erfinden, stoßen derzeit wohl auf eine Reihe schwer zu überwindender Hürden. Angeblich hat Apple Probleme, einige Herausforderungen rund um das gewünschte Gewicht, die Ausstattung und wohl auch die zu verwendende Displaytechnologie zu meistern, wodurch der Zeitplan für die Markteinführung ins Wanken geraten ist.Laut eines Berichts des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg, der von dem Apple-Spezialisten Mark Gurman mit guten Kontakten in das Unternehmen stammt, will man eigentlich in Kooperation mit dem langjährigen Partner Samsung ein etwa 18 Zoll großes OLED-Panel für das faltbare iPad entwickeln. Dabei will Apple angeblich auch unter allen Umständen dafür sorgen, dass die Stelle, an der das Panel zusammengeklappt wird, möglichst nicht wahrnehmbar ist.
Falt-iPad sieht zusammengeklappt aus wie ein MacBook
Aktuell verfügt Apple laut dem Bericht bereits über Prototypen des intern unter dem Namen "J312" entwickelten faltbaren iPads, die im zusammengeklappten Zustand äußerlich an ein MacBook erinnern sollen. Öffnet man das Gerät, kommt das große OLED-Panel zum Vorschein, wobei das Falt-iPad in etwa die Maße eines 13-Zoll-Laptops haben soll.Anders als die aktuell verfügbaren iPad Pro-Modelle mit einem maximalen Gewicht von knapp 700 Gramm bei einer Displaydiagonale von knapp 13 Zoll sollen die Prototypen aber rund 1,6 Kilogramm auf die Waage bringen. Die Apple-Entwickler haben daher massive Bedenken, dass das Gewicht des Geräts zu hoch sein könnte, um die Attraktivität des Falt-iPad im Premiumsegment noch zu gewährleisten.
Neben dem hohen Gewicht der aktuellen Prototypen sollen Apple und Samsung derzeit auch Probleme haben, die "faltenfreie" Bauweise zu erzielen. Insgesamt herrschen deshalb angeblich einige Zweifel unter den mit dem Projekt vertrauten Quellen, ob das faltbare iPad jemals auf den Markt kommt. Wenn überhaupt, sei wohl mit einer Verschiebung der Einführung auf das Jahr 2029 zu rechnen, nachdem Apple intern zuletzt davon ausging, das Gerät ab 2028 kommerziell vermarkten zu können, heißt es.
Unterdessen gibt es ähnliche Produkte mit geringerem Gewicht bereits. So vertreibt der Apple-Konkurrent Huawei zumindest in China bereits das sogenannte MateBook Fold, das mit einem 18 Zoll großen OLED-Display auf ein gegenüber Apples aktuellen Prototypen um etwa 500 Gramm geringeres Gewicht kommt.
Zusammenfassung
- Apples faltbares iPad mit 18-Zoll-Display verzögert sich bis 2029
- Technische Herausforderungen bei Gewicht und Displaytechnologie
- Aktuelle Prototypen wiegen 1,6 kg und erinnern an MacBooks
- Apple und Samsung arbeiten an faltenfreiem OLED-Panel
- Huawei bietet mit dem MateBook Fold bereits ein leichteres Konkurrenzmodell
Siehe auch:
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