Amazon: Mega-Ausfall am Montag bremste auch Paketzustellung aus
Der stundenlange Ausfall einer ganzen Rechenzentrumsregion von Amazon Web Services (AWS) am Montag hatte zumindest in den USA auch drastische Auswirkungen, was die Auslieferung von Paketen durch den weltweit größten Online-Versender betrifft.
Der Ausfall der Data-Center-Region US-EAST-1 legte nicht nur "das halbe Internet" lahm, weil zahlreiche Website- und Dienstebetreiber die Cloud-Hosting-Plattform von Amazon Web Services nutzen, sondern verzögerte auch den Vertrieb von Waren an Amazons US-Kundschaft. Bei Reddit und auf X/Twitter finden sich laut GeekWire diverse Meldungen von Amazon-Kunden, die über Verzögerungen bei ihren Lieferungen berichten.
In einer Reddit-Community, in der sich Mitarbeiter von Amazons Fulfillment-Centern austauschen, über die der Konzern seine Waren ausliefert, war ebenfalls von Auswirkungen des AWS-Ausfalls zu lesen. Es sei das erste Mal gewesen, dass es einen ganzen Tag an "Downtime" gab, die nicht wegen Wartungsarbeiten nötig gewesen sei, meldet einer der Mitarbeiter dort. Die Mitarbeiter hätten die Zeit in Warteposition verbringen müssen, um bei einer erneuten Verfügbarkeit der internen Dienste wieder an die Arbeit zu gehen, heißt es.
Dass Amazon die Infrastruktur hinter dem Warenvertrieb über die diversen Versandzentren auf der hauseigenen AWS-Cloud betreibt, überrascht natürlich nicht. Es hatte aber eben auch zur Folge, dass andere Teile des Online-Versandgiganten am Montag stundenlang nicht arbeiten konnten.
Siehe auch:
US-Kunden mussten länger auf Bestellungen warten
Als am Montagvormittag deutscher Zeit ein DNS-Problem diverse Web-Dienste und Apps außer Gefecht setzte, war auch Amazon selbst offenbar massiv betroffen. US-Kunden melden, dass auch die Auslieferung von Produkten, die sie zuvor über Amazon.com bestellt hatten, nicht wie geplant am Montag erfolgen konnte. Amazon-Lieferfahrer bestätigten dies offenbar auch in Online-Foren.Der Ausfall der Data-Center-Region US-EAST-1 legte nicht nur "das halbe Internet" lahm, weil zahlreiche Website- und Dienstebetreiber die Cloud-Hosting-Plattform von Amazon Web Services nutzen, sondern verzögerte auch den Vertrieb von Waren an Amazons US-Kundschaft. Bei Reddit und auf X/Twitter finden sich laut GeekWire diverse Meldungen von Amazon-Kunden, die über Verzögerungen bei ihren Lieferungen berichten.
Lagerarbeiter stundenlang in Wartestellung
Amazon habe per E-Mail über eine Verschiebung von Lieferungen von Montag auf Dienstag informiert, heißt es von vielen Kunden. Teilweise ließ sich dies auch anhand des Lieferstatus' nachvollziehen, da Amazons System die Lieferung von Produkten zunächst für Montag ankündigte, die Produkte aber die Lager nicht verließen. Teilweise kam es wohl auch zu Stornierungen von Bestellungen, die Kunden bei Amazons Lebensmittellieferdienst Fresh abgegeben hatten.In einer Reddit-Community, in der sich Mitarbeiter von Amazons Fulfillment-Centern austauschen, über die der Konzern seine Waren ausliefert, war ebenfalls von Auswirkungen des AWS-Ausfalls zu lesen. Es sei das erste Mal gewesen, dass es einen ganzen Tag an "Downtime" gab, die nicht wegen Wartungsarbeiten nötig gewesen sei, meldet einer der Mitarbeiter dort. Die Mitarbeiter hätten die Zeit in Warteposition verbringen müssen, um bei einer erneuten Verfügbarkeit der internen Dienste wieder an die Arbeit zu gehen, heißt es.
Dass Amazon die Infrastruktur hinter dem Warenvertrieb über die diversen Versandzentren auf der hauseigenen AWS-Cloud betreibt, überrascht natürlich nicht. Es hatte aber eben auch zur Folge, dass andere Teile des Online-Versandgiganten am Montag stundenlang nicht arbeiten konnten.
Zusammenfassung
- Großflächiger AWS-Ausfall am Montag hatte massive Folgen im US-Lieferverkehr
- Amazon-Kunden in den USA berichteten von verschobenen Paketzustellungen
- Ursache war ein DNS-Problem in der Rechenzentrumsregion US-EAST-1
- Viele Bestellungen wurden von Montag auf Dienstag verschoben
- Lieferungen verließen trotz Ankündigung nicht die Amazon-Lager
- Mitarbeiter in Fulfillment-Centern mussten den ganzen Tag in Wartestellung bleiben
- Infrastruktur des Warenvertriebs läuft ebenfalls auf der AWS-Cloud
Siehe auch:
- Mega-Ausfall bei Web-Diensten: Amazon verweist auf DNS-Problem
- Mega-Attacke schuld? Ausfall bei Steam, Probleme bei anderen Diensten
- SSD-Ausfall: Phison-Untersuchung entlastet Windows-Update komplett
- Nvidia-GPUs: Zertifikatsfehler könnte 2026 für Ausfall von PCs sorgen
- Office-Ausfall: Microsoft 365-Dienste von Störung betroffen (Update)
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Neagley: Prime Video zeigt den Teaser-Trailer zum Reacher-Ableger
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
- Blade Runner 2099: Amazon zeigt den Teaser-Trailer zur Miniserie
- Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht - Teaser zu Staffel 3 ist da
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- GPT-5.6 Luna in ChatGPT: Unbegrenzte Text-Chats ohne teures Abo
- BMW Neue Klasse: Elektrischer i3 rollt ab sofort in München vom Band
- Crucial: RAM-Hersteller weigert sich, lebenslange Garantie einzuhalten
- Dumm, dümmer, Influencer: Hört nicht auf den Handy-Kühlschranktrick
- Wallbox vs. Steckdose: Der ADAC warnt jetzt vor "Strom-Verlusten"
- DeepSeek beendet Billig-KI und erhöht seine Preise signifikant
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen