Microsoft will wohl in großem Stil neue KI-Chips bei Intel bauen lassen
Intel hat angeblich seinen ersten größeren Kunden für die Fertigung von Chips mit zwei oder weniger Nanometern Strukturbreite gefunden. Ausgerechnet Microsoft will neue KI-Prozessoren aus eigener Entwicklung bei der Fertigungssparte von Intel produzieren lassen, heißt es.
Laut einem Bericht des Magazins SemiAccurate soll Intel den neuen "Microsoft Maia 2" Prozessor fertigen, den die Redmonder in KI-Servern für bestimmte Aufgaben einsetzen. Konkret ist angeblich vorgesehen, dass Intel die Microsoft-Chips in seinem "Intel 18A"-Prozess oder in dessen Weiterentwicklung "Intel 18A-P" produzieren soll. Intel und Microsoft hatten schon vor mehreren Jahren in Aussicht gestellt, bei neuen Chips unter Umständen kooperieren zu wollen.
Anscheinend hat man im Stillen über lange Zeit bereits kooperiert, was jetzt angeblich Früchte trägt. Das Projekt, Microsofts Chips auf Intels 18A-Node zu fertigen, komme gut voran, berichtet SemiAccurate-Autor Charlie Demerjian unter Berufung auf seine bestens vernetzten Quellen aus der Branche. Nach Einschätzung der Kollegen von Tom's Hardware spricht Microsofts Kooperation mit Intel durchaus für die Qualität der 18A-Fertigung.
Nur wenn die Ausbeute bei der Fertigung bei Intel ein ausreichend hohes Niveau erreiche, ließen sich schließlich die im Vergleich zu anderen Chips sehr großflächigen Chips für dein Einsatz in Microsofts Rechenzentren kosteneffizient fertigen. So ist ein Microsoft Maia 100 KI-Prozessor der ersten Generation mit 820 Quadratmillimetern sehr groß, während zum Beispiel ein aktueller High-End-Prozessor vom Typ Intel Core Ultra 9 285K einen CPU-Die mit einer Fläche von nur 117 Quadratmillimetern aufweist.
Siehe auch:
- Intel gewinnt Microsoft als Kunden für Fertigung von 2-Nanometer-Chips
- Microsoft lässt eigene KI-Prozessoren vom angeschlagenen Chipriesen bauen
- Fertigung soll im hochmodernen Intel 18A- oder 18A-P-Prozess erfolgen
- Kooperation beider Unternehmen wurde bereits vor mehreren Jahren angedeutet
- Fortschritte bei Produktion deuten auf hohe Qualität von Intels 18A-Fertigung
- Microsofts Maia-KI-Prozessoren sind mit 820 mm² außerordentlich groß
- Erfolgreiche Fertigung wäre wichtiger Schritt im Wettbewerb gegen TSMC
Microsoft kooperiert seit Jahren mit Intel
Für Intel geht es in diesen Tagen ums Überleben. Der angeschlagene Chipriese will verstärkt als Vertragsfertiger auftreten und gleichzeitig die Produktion hochmoderner Chips gewährleisten, um nicht im Wettrennen mit dem Marktführer unter den Auftragsfertigern - der taiwanischen TSMC - unterzugehen. Microsoft soll nun einen Auftrag zu Fertigung von neuen Chips für seine KI-Rechenzentren an Intel vergeben haben.Laut einem Bericht des Magazins SemiAccurate soll Intel den neuen "Microsoft Maia 2" Prozessor fertigen, den die Redmonder in KI-Servern für bestimmte Aufgaben einsetzen. Konkret ist angeblich vorgesehen, dass Intel die Microsoft-Chips in seinem "Intel 18A"-Prozess oder in dessen Weiterentwicklung "Intel 18A-P" produzieren soll. Intel und Microsoft hatten schon vor mehreren Jahren in Aussicht gestellt, bei neuen Chips unter Umständen kooperieren zu wollen.
Anscheinend hat man im Stillen über lange Zeit bereits kooperiert, was jetzt angeblich Früchte trägt. Das Projekt, Microsofts Chips auf Intels 18A-Node zu fertigen, komme gut voran, berichtet SemiAccurate-Autor Charlie Demerjian unter Berufung auf seine bestens vernetzten Quellen aus der Branche. Nach Einschätzung der Kollegen von Tom's Hardware spricht Microsofts Kooperation mit Intel durchaus für die Qualität der 18A-Fertigung.
Nur wenn die Ausbeute bei der Fertigung bei Intel ein ausreichend hohes Niveau erreiche, ließen sich schließlich die im Vergleich zu anderen Chips sehr großflächigen Chips für dein Einsatz in Microsofts Rechenzentren kosteneffizient fertigen. So ist ein Microsoft Maia 100 KI-Prozessor der ersten Generation mit 820 Quadratmillimetern sehr groß, während zum Beispiel ein aktueller High-End-Prozessor vom Typ Intel Core Ultra 9 285K einen CPU-Die mit einer Fläche von nur 117 Quadratmillimetern aufweist.
Siehe auch:
- Verurteilt: Ex-Intel-Mitarbeiter stahl Geschäftsgeheimnisse für Microsoft
- China wirbt über Tarnfirmen Fachleute von Microsoft und Intel an
- Microsofts Surface-Pläne für 2025: 11"-Modell mit ARM & Intel-Updates
- Windows on ARM: Microsofts neuer Anlauf fordert Intel heraus
- Copilot künftig lokal: Intel verrät Details zu Microsofts Plänen für KI-PCs
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
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