Amazon testet ultraschnelle Lieferungen innerhalb von nur 30 Minuten
Amazon startet in den USA erstmals besonders kurzfristige Lieferungen von Bestellungen. In zwei Großstädten will man eine neue "ultraschnelle" Option für die Auslieferung von Paketen bieten, bei denen die bestellten Produkte innerhalb von nur 30 Minuten beim Kunden landen sollen.
Im Rahmen der Testphase will Amazon zunächst Produkte wie Milch, Eier, frisches Gemüse und Obst, Zahnpasta, Kosmetik, Tierfutter, Windeln, Schreibwaren, Elektronikgeräte, saisonale Erzeugnisse, Knabberzeug und dazugehörige Dips und frei erhältliche Arzneimittel mit der schnellen Lieferzeit anbieten, heißt es in einem Blog-Eintrag Allerdings bittet man die Kunden dafür auch zusätzlich zur Kasse.
Wer Prime-Kunde ist, kann die Option zur ultraschnellen Lieferung mit einer Zusatzgebühr von 3,99 US-Dollar wählen. Wer kein Prime-Kunde ist, muss hingegen 13,99 Dollar berappen. Bei kleinen Bestellungen mit einem Wert von weniger als 15 Dollar erhebt Amazon außerdem eine Zusatzgebühr von knapp zwei Dollar.
Um die 30-Minuten-Lieferung zu ermöglichen, nutzt Amazon kleine spezialisierte Lieferstationen, die man an strategisch gut positionierten Orten innerhalb von Seattle und Philadelphia platziert hat. Dadurch sollen sie nah an den Arbeits- und Wohnorten der potenziellen Kundschaft liegen und gleichzeitig die mit der Abwicklung der Lieferungen beschäftigten Mitarbeiter schonen und die zur Auslieferung zurückgelegten Distanzen reduzieren.
Amazon hatte in den USA zuletzt von 2014 bis 2021 einen Service namens "PrimeNow" angeboten, der in bestimmten Gebieten die Lieferung ausgewählter Produkte innerhalb von einer Stunde ermöglichte. Später stellte man das Angebot aber ein. In den Vereinigten Arabischen Emiraten bietet der Konzern seit gut einem Monat eine weitere zügige Lieferoption an: dort sollen manche Produkte in höchstens 15 Minuten bei den Kunden ankommen.
Siehe auch:
In Seattle und Philadelphia kommen Pakete in 30 Minuten
Kunden von Amazon in der Heimatstadt Seattle und der US-Ostküstenmetropole Philadelphia können bestimmte Produkte ab sofort innerhalb von nur 30 Minuten geliefert bekommen. Der weltweit größte Onlineversender will damit andere Schnelllieferdienste wie DoorDash, Uber Eats und Instacart angreifen.Im Rahmen der Testphase will Amazon zunächst Produkte wie Milch, Eier, frisches Gemüse und Obst, Zahnpasta, Kosmetik, Tierfutter, Windeln, Schreibwaren, Elektronikgeräte, saisonale Erzeugnisse, Knabberzeug und dazugehörige Dips und frei erhältliche Arzneimittel mit der schnellen Lieferzeit anbieten, heißt es in einem Blog-Eintrag Allerdings bittet man die Kunden dafür auch zusätzlich zur Kasse.
Wer Prime-Kunde ist, kann die Option zur ultraschnellen Lieferung mit einer Zusatzgebühr von 3,99 US-Dollar wählen. Wer kein Prime-Kunde ist, muss hingegen 13,99 Dollar berappen. Bei kleinen Bestellungen mit einem Wert von weniger als 15 Dollar erhebt Amazon außerdem eine Zusatzgebühr von knapp zwei Dollar.
Um die 30-Minuten-Lieferung zu ermöglichen, nutzt Amazon kleine spezialisierte Lieferstationen, die man an strategisch gut positionierten Orten innerhalb von Seattle und Philadelphia platziert hat. Dadurch sollen sie nah an den Arbeits- und Wohnorten der potenziellen Kundschaft liegen und gleichzeitig die mit der Abwicklung der Lieferungen beschäftigten Mitarbeiter schonen und die zur Auslieferung zurückgelegten Distanzen reduzieren.
Amazon hatte in den USA zuletzt von 2014 bis 2021 einen Service namens "PrimeNow" angeboten, der in bestimmten Gebieten die Lieferung ausgewählter Produkte innerhalb von einer Stunde ermöglichte. Später stellte man das Angebot aber ein. In den Vereinigten Arabischen Emiraten bietet der Konzern seit gut einem Monat eine weitere zügige Lieferoption an: dort sollen manche Produkte in höchstens 15 Minuten bei den Kunden ankommen.
Zusammenfassung
- Amazon startet ultraschnelle 30-Minuten-Lieferungen in Seattle und Philadelphia
- Das Angebot umfasst Lebensmittel, Kosmetik, Elektronik und weitere Alltagsprodukte
- Prime-Kunden zahlen 3,99 Dollar Aufpreis, Nicht-Prime-Kunden sogar 13,99 Dollar
- Für die schnelle Lieferung nutzt Amazon strategisch platzierte Lieferstationen
- Ähnlicher Service 'PrimeNow' wurde zwischen 2014 und 2021 bereits angeboten
- In den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es sogar 15-Minuten-Lieferungen
Siehe auch:
- Amazon im Visier der Flugaufsicht: Lieferdrohne kappte Internetkabel
- Amazon-Fahrer werden zu Cyborgs: Paketlieferung mit Datenbrille
- Fliegende Lieferung gescheitert: Amazon-Drohnen in Arizona abgestürzt
- Lieferung bis 7 Uhr: Amazon bietet Prime-Kunden 'Über Nacht'-Versand
- Aus für Fresh: Amazon gibt in Deutschland das Lebensmittel-Liefern auf
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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