Borderlands 4: Leute mit zu schwachen PCs sollen Geld zurückverlangen
Gearbox-CEO Randy Pitchford sorgt wieder einmal mit umstrittenen Aussagen zu Borderlands 4 für Aufregung. Er bezeichnet das Spiel als "Premium-Titel für Premium-Gamer" und rät Spielern mit älteren PCs zur Rückerstattung.
Nur drei Tage nach dem Launch veröffentlichte Gearbox bereits einen PC-exklusiven Patch, um Performance-Probleme zu beheben, und gab Optimierungstipps für Grafikkarten von AMD und Nvidia heraus. Das deutet darauf hin, dass die technischen Schwierigkeiten erheblicher waren als ursprünglich erwartet.
Pitchford erklärte, dass Borderlands 4 bewusst für moderne Hardware entwickelt wurde, insbesondere um die Möglichkeiten der Unreal Engine 5 auszuschöpfen. Diese Engine, die von Epic Games entwickelt wurde, gilt als technologisch fortschrittlich, stellt aber auch höhere Anforderungen an die Hardware.
Pitchford verwendete drastische Vergleiche, um seine Position zu untermauern: Er verglich das Ausführen des Spiels auf veralteten Systemen mit dem Versuch, "einen Monster-Truck mit dem Motor eines Laubbläsers zu fahren". Gleichzeitig empfahl er Spielern, die mit ihrer Hardware unzufrieden sind, das Spiel zurückzuerstatten, anstatt eine schlechtere Spielerfahrung zu akzeptieren.
Als Alternative schlug er vor, mit 1440p zu spielen und Features wie DLSS-Upscaling zu nutzen. DLSS (Deep Learning Super Sampling) ist eine Nvidia-Technologie, die mittels künstlicher Intelligenz die Bildqualität bei niedrigerer nativer Auflösung verbessert und so die Performance steigert.
In seinen Beiträgen betonte Pitchford, dass Konsolen zwar eine einheitliche Erfahrung bieten, PC-Spieler jedoch mit einer großen Vielfalt an Hardware-Konfigurationen konfrontiert seien. Diese Aussage sorgte jedoch für zusätzliche Kritik, da selbst Besitzer von High-End-Hardware von Performance-Problemen berichten.
Besonders umstritten war Pitchfords Reaktion auf Kritiker, die eine bessere Optimierung ohne Abhängigkeit von Upscaling-Technologien forderten. Der CEO antwortete sarkastisch, dass unzufriedene Spieler doch ihre eigene Engine programmieren sollten, falls sie es besser könnten. Diese Antwort kam natürlich nicht so gut an.
Es ist nicht das erste Mal, dass Pitchford mit provokanten Aussagen zu Borderlands 4 für Schlagzeilen sorgt. Bereits nach dem Launch forderte er die Community heraus, die Server des Spiels durch Überlastung zum Absturz zu bringen, und erklärte es für "sehr unwahrscheinlich", dass das gelingen würde. Schon vor der Veröffentlichung hatte er das Spiel als Premium-Produkt bezeichnet und angedeutet, dass Käufer bereit sein sollten, 80 Dollar oder mehr dafür zu zahlen.
Was denkt ihr über Pitchfords Äußerungen zu den Performance-Problemen? Teilt eure Erfahrungen mit Borderlands 4 in den Kommentaren!
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Kontroverse um Performance-Probleme
Gearbox-CEO Randy hat sich zu den anhaltenden Performance-Problemen von Borderlands 4 geäußert, und zwar in seiner typisch kontroversen Art. Pitchford bezeichnete das Spiel in einem Post auf X als "Premium-Titel für Premium-Gamer" und betonte, dass es nicht für ältere Hardware konzipiert sei. Hintergrund sind die Beschwerden vieler PC-Spieler, die über technische Probleme klagen.Nur drei Tage nach dem Launch veröffentlichte Gearbox bereits einen PC-exklusiven Patch, um Performance-Probleme zu beheben, und gab Optimierungstipps für Grafikkarten von AMD und Nvidia heraus. Das deutet darauf hin, dass die technischen Schwierigkeiten erheblicher waren als ursprünglich erwartet.
Pitchford erklärte, dass Borderlands 4 bewusst für moderne Hardware entwickelt wurde, insbesondere um die Möglichkeiten der Unreal Engine 5 auszuschöpfen. Diese Engine, die von Epic Games entwickelt wurde, gilt als technologisch fortschrittlich, stellt aber auch höhere Anforderungen an die Hardware.
Pitchford verwendete drastische Vergleiche, um seine Position zu untermauern: Er verglich das Ausführen des Spiels auf veralteten Systemen mit dem Versuch, "einen Monster-Truck mit dem Motor eines Laubbläsers zu fahren". Gleichzeitig empfahl er Spielern, die mit ihrer Hardware unzufrieden sind, das Spiel zurückzuerstatten, anstatt eine schlechtere Spielerfahrung zu akzeptieren.
Als Alternative schlug er vor, mit 1440p zu spielen und Features wie DLSS-Upscaling zu nutzen. DLSS (Deep Learning Super Sampling) ist eine Nvidia-Technologie, die mittels künstlicher Intelligenz die Bildqualität bei niedrigerer nativer Auflösung verbessert und so die Performance steigert.
In seinen Beiträgen betonte Pitchford, dass Konsolen zwar eine einheitliche Erfahrung bieten, PC-Spieler jedoch mit einer großen Vielfalt an Hardware-Konfigurationen konfrontiert seien. Diese Aussage sorgte jedoch für zusätzliche Kritik, da selbst Besitzer von High-End-Hardware von Performance-Problemen berichten.
Community reagiert mit scharfer Kritik
Die Reaktionen der Gaming-Community fielen überwiegend negativ aus. Viele Spieler berichteten, dass selbst mit leistungsstarken Grafikkarten wie der RTX 4090, 5080 oder 5090 erhebliche Performance-Probleme auftreten, selbst bei einem Ziel von 60 FPS.Besonders umstritten war Pitchfords Reaktion auf Kritiker, die eine bessere Optimierung ohne Abhängigkeit von Upscaling-Technologien forderten. Der CEO antwortete sarkastisch, dass unzufriedene Spieler doch ihre eigene Engine programmieren sollten, falls sie es besser könnten. Diese Antwort kam natürlich nicht so gut an.
Es ist nicht das erste Mal, dass Pitchford mit provokanten Aussagen zu Borderlands 4 für Schlagzeilen sorgt. Bereits nach dem Launch forderte er die Community heraus, die Server des Spiels durch Überlastung zum Absturz zu bringen, und erklärte es für "sehr unwahrscheinlich", dass das gelingen würde. Schon vor der Veröffentlichung hatte er das Spiel als Premium-Produkt bezeichnet und angedeutet, dass Käufer bereit sein sollten, 80 Dollar oder mehr dafür zu zahlen.
Was denkt ihr über Pitchfords Äußerungen zu den Performance-Problemen? Teilt eure Erfahrungen mit Borderlands 4 in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Gearbox-CEO bezeichnet Borderlands 4 als Premium-Spiel für Premium-Gamer
- Performance-Probleme führten bereits drei Tage nach Launch zu PC-Patch
- Pitchford rät Spielern mit älterer Hardware zur Rückerstattung des Geldes
- Selbst Nutzer mit High-End-Grafikkarten berichten von Performance-Problemen
- Kontroverse Reaktion auf CEO-Aussage, Kritiker sollten eigene Engine bauen
- Pitchford sorgte bereits früher mit provokanten Aussagen für Schlagzeilen
- Spielentwicklung fokussierte auf Ausschöpfung der Unreal Engine 5-Möglichkeiten
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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