Spotify wird zum Messenger - Chat für Musik-Fans inkl. Überwachung
Die Musik-Streaming-Plattform Spotify wird jetzt auch zu einem Messaging-Dienst. Das Unternehmen will so mehr auf die soziale Interaktion seiner Nutzer setzen - und natürlich dafür sorgen, dass man mehr Zeit in der App verbringt. Die Chat-Features sollen helfen, sich über Musik auszutauschen.
Zum Start der neuen Chat-Funktion können Gespräche nur zwischen einzelnen Nutzern geführt werden. Die Verfügbarkeit beschränkt sich zudem auf Länder in Latein- und Südamerika und ist nur in den mobilen Versionen der Spotify-App gegeben. In den kommenden Wochen soll die Einführung aber auch in Europa, den USA und anderen Ländern erfolgen.
So soll das Messaging in Spotify funktionieren
Einfaches "Drauflos-Chatten" gibt es auch in diesem Kontext nicht, denn sobald man eine Nachricht an einen anderen User schickt, muss dieser dem Chat zunächst zustimmen. Auf Wunsch kann man auch außerhalb von Spotify einen Link auf Plattformen wie Instagram, Facebook, WhatsApp, Snapchat oder TikTok weitergeben, der dann vom Empfänger aufgerufen und für den Start einer Chat-Anfrage verwendet werden kann.
Spotify gab in seiner Ankündigung zu der neuen Chat-Funktion an, dass das Feature zunächst vor allem ergänzender Natur sein soll. Die Nutzer werden also ausdrücklich aufgefordert, Inhalte auch weiterhin außerhalb der App zu teilen. Der Zugriff auf die eigenen Chat-Nachrichten erfolgt über das Profilbild in der Spotify-App. Auf einzelne Nachrichten kann man auf Wunsch auch mit Emojis reagieren.
Spotify erklärte außerdem, dass die Übertragung der Nachrichten zwischen den Nutzern verschlüsselt erfolgt, aber keine "Ende-zu-Ende-Verschlüsselung" besteht. Dies begründet der Konzern damit, dass die übertragenen Nachrichten von dem Unternehmen "proaktiv" auf mögliche Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen überwacht werden - Spotify scannt also sämtliche Nachrichten auf Regelverstöße. Das Chat-Feature ermöglicht auch, einzelne Nachrichten an das Unternehmen zu melden, wenn diese mögliche Verstöße enthalten.
Wer die neue Chat-Funktion von Spotify nicht nutzen möchte, hat die Option, sie in den Einstellungen der App zu deaktivieren.
Siehe auch:
Messaging startet bald auch in Europa
Spotify wird seit Jahren auch zum gemeinsamen Entdecken von Musik verwendet, wobei die meisten Nutzer Links zu Titeln, Alben oder auch Podcasts meist außerhalb der Plattform austauschen. Mit der Messenger-Integration will man die User sich in der App selbst austauschen lassen, während gleichzeitig auch eine Art Verlaufsfunktion geboten wird, damit man später nicht nach zuvor diskutierten Songs suchen muss.Zum Start der neuen Chat-Funktion können Gespräche nur zwischen einzelnen Nutzern geführt werden. Die Verfügbarkeit beschränkt sich zudem auf Länder in Latein- und Südamerika und ist nur in den mobilen Versionen der Spotify-App gegeben. In den kommenden Wochen soll die Einführung aber auch in Europa, den USA und anderen Ländern erfolgen.
So soll das Messaging in Spotify funktionieren
Keine volle Verschlüsselung, dafür Chat-Überwachung
Außerdem kann man nur mit Usern chatten, mit denen man zuvor bereits Inhalte geteilt hat. Dies gilt somit nur für Nutzer, die eine geteilte Playlist oder eine der anderen Sharing-Funktionen von Spotify nutzen. Zusätzlich unterstützt das Feature auch Chats zwischen Nutzern von Duo- und Familien-Abonnements.Einfaches "Drauflos-Chatten" gibt es auch in diesem Kontext nicht, denn sobald man eine Nachricht an einen anderen User schickt, muss dieser dem Chat zunächst zustimmen. Auf Wunsch kann man auch außerhalb von Spotify einen Link auf Plattformen wie Instagram, Facebook, WhatsApp, Snapchat oder TikTok weitergeben, der dann vom Empfänger aufgerufen und für den Start einer Chat-Anfrage verwendet werden kann.
Spotify gab in seiner Ankündigung zu der neuen Chat-Funktion an, dass das Feature zunächst vor allem ergänzender Natur sein soll. Die Nutzer werden also ausdrücklich aufgefordert, Inhalte auch weiterhin außerhalb der App zu teilen. Der Zugriff auf die eigenen Chat-Nachrichten erfolgt über das Profilbild in der Spotify-App. Auf einzelne Nachrichten kann man auf Wunsch auch mit Emojis reagieren.
Spotify erklärte außerdem, dass die Übertragung der Nachrichten zwischen den Nutzern verschlüsselt erfolgt, aber keine "Ende-zu-Ende-Verschlüsselung" besteht. Dies begründet der Konzern damit, dass die übertragenen Nachrichten von dem Unternehmen "proaktiv" auf mögliche Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen überwacht werden - Spotify scannt also sämtliche Nachrichten auf Regelverstöße. Das Chat-Feature ermöglicht auch, einzelne Nachrichten an das Unternehmen zu melden, wenn diese mögliche Verstöße enthalten.
Wer die neue Chat-Funktion von Spotify nicht nutzen möchte, hat die Option, sie in den Einstellungen der App zu deaktivieren.
Zusammenfassung
- Spotify integriert Messenger-Funktionen für direkten Austausch über Musik
- Nutzer können innerhalb der App chatten und haben Zugriff auf Gesprächsverläufe
- Start zunächst in Latein- und Südamerika, später auch in Europa und den USA
- Chatten nur mit Personen möglich, mit denen bereits Inhalte geteilt wurden
- Nachrichten werden verschlüsselt übertragen, aber von Spotify auf Verstöße geprüft
- Chat-Anfragen müssen vom Empfänger bestätigt werden vor Gesprächsbeginn
- Die neue Funktion kann in den Einstellungen der App deaktiviert werden
Siehe auch:
- Spotify Basic-Abo gestartet, neue Preise jetzt auch in Deutschland
- Spotify wird teurer: Es gibt bald eine Preiserhöhung für Premium-Abos
- Spotify-Leak zeigt: Das sind die Hörgewohnheiten der US-Eliten
- Kritik an Spotify: KI-generierte Songs auf Profilen verstorbener Künstler
- Spotify erweitert Hörbuch-Angebot: Zwei neue Zusatzabos starten
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