Folgen der Trump-Politik: Lego-Fans erhalten keine Einzelsteine mehr
Die neuen Zollregelungen der US-Regierung unter Trump haben für LEGO-Fans in den USA jetzt äußerst unschöne Folgen. Der dänische Spielzeughersteller hat einen beliebten Dienst fast vollständig eingestellt, mit dem man bestimmte Bausteine bestellen kann.
Der Dienst ermöglicht es Lego-Enthusiasten normalerweise, bestimmte Lego-Steine aus dem gigantischen Fundus des Herstellers in kleinen Stückzahlen auszuwählen und diese dann per Post zu erhalten. Lego entfernte laut dem Blog New Elementary tausende "Standardelemente" aus seinem Angebot und damit auch aus den Warenkörben zahlreicher Nutzer.
Für kanadische Lego-Fans ist der Schritt daher nun eine Art Kollektiv-Bestrafung, schließlich hat Kanada keine Änderungen an seinen Einfuhrbestimmungen vorgenommen. MIt dem Wegfall der "De Minimis"-Regelung werden jetzt auch alle Pakete mit einem Warenwert unter 800 US-Dollar je nach Ursprungsland mit unterschiedlich hohen Zöllen belegt.
Diverse Paketdienstleister haben deshalb den Versand in die USA größtenteils eingestellt, wovon auch Legos bisher genutzte Logistik betroffen sein könnte. Da die Standard-Bausteine normalerweise aus einem Lager am Lego-Hauptsitz im dänischen Billund verschickt wurden, würden sie mit einer Einfuhrabgabe auf US-Seite in Höhe von 15 Prozent belegt.
Theoretisch ließe sich der Vertrieb der Bausteine aus dem "Pick a Brick"-Dienst von Lego unter Anwendung der neuen Trump-Zölle mittelfristig auch wieder gewährleisten. Allerdings dürfte die teilweise Einstellung des Paketverkehrs durch Dienstleister wie DHL & Co dies vorerst ohnehin verhindern.
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Siehe auch:
Lego kippte die Warenkörbe der US-Kunden aus
In Deutschland und Europa ist der sogenannte Pick-a-Brick Online-Service von Lego weiter uneingeschränkt verfügbar. Nicht so in den USA. In einem Schritt, der offenbar auf die Abschaffung der sogenannten "De Minimis"-Regelung zurückgeht, hat Lego Ende letzter Woche überraschend in den USA seinen Pick-a-Brick-Service weitestgehend eingestellt.Der Dienst ermöglicht es Lego-Enthusiasten normalerweise, bestimmte Lego-Steine aus dem gigantischen Fundus des Herstellers in kleinen Stückzahlen auszuwählen und diese dann per Post zu erhalten. Lego entfernte laut dem Blog New Elementary tausende "Standardelemente" aus seinem Angebot und damit auch aus den Warenkörben zahlreicher Nutzer.
Kanadische Kunden ebenfalls betroffen - ohne Schuld
Aktuell sind nur noch sogenannte "Bestseller"-Bausteine für US-Kunden lieferbar, was vermutlich auf die Möglichkeit der Einfuhr größerer Mengen unter wirtschaftlich tragbaren Bedingungen zurückzuführen ist. Der Wegfall der Standard-Bausteine aus dem Pick-a-Brick-Angebot betrifft kurioserweise nicht nur die USA. Auch kanadische Kunden können die Teile jetzt nicht mehr bestellen.Für kanadische Lego-Fans ist der Schritt daher nun eine Art Kollektiv-Bestrafung, schließlich hat Kanada keine Änderungen an seinen Einfuhrbestimmungen vorgenommen. MIt dem Wegfall der "De Minimis"-Regelung werden jetzt auch alle Pakete mit einem Warenwert unter 800 US-Dollar je nach Ursprungsland mit unterschiedlich hohen Zöllen belegt.
Diverse Paketdienstleister haben deshalb den Versand in die USA größtenteils eingestellt, wovon auch Legos bisher genutzte Logistik betroffen sein könnte. Da die Standard-Bausteine normalerweise aus einem Lager am Lego-Hauptsitz im dänischen Billund verschickt wurden, würden sie mit einer Einfuhrabgabe auf US-Seite in Höhe von 15 Prozent belegt.
Theoretisch ließe sich der Vertrieb der Bausteine aus dem "Pick a Brick"-Dienst von Lego unter Anwendung der neuen Trump-Zölle mittelfristig auch wieder gewährleisten. Allerdings dürfte die teilweise Einstellung des Paketverkehrs durch Dienstleister wie DHL & Co dies vorerst ohnehin verhindern.
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Zusammenfassung
- Trump-Zölle führen zur Einstellung des Lego Pick-a-Brick-Dienstes in den USA
- Tausende Standardelemente wurden aus dem Online-Angebot für US-Kunden entfernt
- In Europa und Deutschland bleibt der komplette Service weiterhin verfügbar
- Auch kanadische Kunden sind betroffen, obwohl Kanada die Regeln nicht änderte
- Abschaffung der De-Minimis-Regelung führt zu 15 Prozent Einfuhrabgabe
- Paketdienstleister haben den Versand in die USA größtenteils eingestellt
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