Cybertruck geht "baden", weil dessen Besitzer Elon Musk geglaubt hat
Ein Cybertruck-Besitzer testete Elon Musks Behauptung, das Fahrzeug könne "als Boot dienen" und "Flüsse überqueren". Mit aktiviertem "Wade Mode" blieb der 100.000 Dollar teure Truck jedoch im Schlamm stecken und musste geborgen werden.
Die Beamten kommentierten den Vorfall auf Facebook mit einer ordentlichen Prise Ironie: "Cybertruck aktivierte 'Wade Mode' ... und watete etwas zu weit ... Wir sind alle für das Testen von Grenzen ... aber vielleicht nicht der Wasserlinie. Denken Sie daran, 'Wade Mode' ist nicht 'Submarine Mode'. Wenn Ihre Pläne das Erkunden der freien Natur beinhalten, stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Grenzen und das Gelände kennen."
Weit kam der Cybertruck nicht ...
Wie Electrek berichtet, steht diese Funktion jedoch im Widerspruch zur Tesla-Garantie, die explizit keine Wasserschäden abdeckt, die durch eine solche Nutzung entstehen. Im Handbuch wird zudem deutlich darauf hingewiesen, dass es "in der Verantwortung des Fahrers liegt, die Tiefe eines Gewässers vor dem Einfahren einzuschätzen" - wie so oft ist das aber ein direkter Widerspruch zu öffentlichen Aussagen von Tesla-Chef Elon Musk.
Vor der Markteinführung des Cybertrucks hatte Musk auf der Plattform X nämlich Folgendes behauptet: "Cybertruck wird wasserdicht genug sein, um kurzzeitig als Boot zu dienen, sodass er Flüsse, Seen und sogar Meere überqueren kann, die nicht zu unruhig sind." Er fügte hinzu, dass das Ziel sei, mit dem Cybertruck die etwa 360 Meter lange Wasserstrecke zwischen SpaceXs Starbase und South Padre Island in Texas überqueren zu können.
Was haltet ihr von diesem Vorfall? Sind Elon Musks Behauptungen zu gewagt oder sollten Fahrzeugbesitzer einfach vorsichtiger sein? Teilt eure Meinungen zu den Grenzen des Cybertrucks in den Kommentaren!
Siehe auch:
Cybertruck versinkt im Schlamm
Ein Tesla Cybertruck-Besitzer aus Truckee, Kalifornien, hat seinen 100.000 Dollar teuren Elektro-Pickup im Schlamm versenkt. Der Fahrer wollte offenbar Elon Musks Behauptung testen, dass der Cybertruck "kurzzeitig als Boot dienen" und "Flüsse überqueren" könne. Trotz aktiviertem "Wade Mode" ("Watemodus") steckte das Fahrzeug schnell fest und musste von der kalifornischen Highway Patrol (CHP) geborgen werden.Die Beamten kommentierten den Vorfall auf Facebook mit einer ordentlichen Prise Ironie: "Cybertruck aktivierte 'Wade Mode' ... und watete etwas zu weit ... Wir sind alle für das Testen von Grenzen ... aber vielleicht nicht der Wasserlinie. Denken Sie daran, 'Wade Mode' ist nicht 'Submarine Mode'. Wenn Ihre Pläne das Erkunden der freien Natur beinhalten, stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Grenzen und das Gelände kennen."
Weit kam der Cybertruck nicht ...
Was der "Wade Mode" wirklich kann
Der "Wade Mode" des Cybertrucks ist eine Funktion, die laut Tesla-Handbuch das "Einfahren und Durchfahren von Gewässern wie Flüssen oder Bächen" ermöglichen soll. Technisch gesehen erhöht dieser Modus die Fahrzeughöhe auf das Maximum und den Batteriepack vorübergehend unter Druck setzt, um Wasserschäden zu vermeiden.Wie Electrek berichtet, steht diese Funktion jedoch im Widerspruch zur Tesla-Garantie, die explizit keine Wasserschäden abdeckt, die durch eine solche Nutzung entstehen. Im Handbuch wird zudem deutlich darauf hingewiesen, dass es "in der Verantwortung des Fahrers liegt, die Tiefe eines Gewässers vor dem Einfahren einzuschätzen" - wie so oft ist das aber ein direkter Widerspruch zu öffentlichen Aussagen von Tesla-Chef Elon Musk.
Vor der Markteinführung des Cybertrucks hatte Musk auf der Plattform X nämlich Folgendes behauptet: "Cybertruck wird wasserdicht genug sein, um kurzzeitig als Boot zu dienen, sodass er Flüsse, Seen und sogar Meere überqueren kann, die nicht zu unruhig sind." Er fügte hinzu, dass das Ziel sei, mit dem Cybertruck die etwa 360 Meter lange Wasserstrecke zwischen SpaceXs Starbase und South Padre Island in Texas überqueren zu können.
Was haltet ihr von diesem Vorfall? Sind Elon Musks Behauptungen zu gewagt oder sollten Fahrzeugbesitzer einfach vorsichtiger sein? Teilt eure Meinungen zu den Grenzen des Cybertrucks in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Cybertruck-Besitzer testete Musks Behauptung zur Wassertauglichkeit
- 100.000-Dollar-Fahrzeug blieb trotz 'Wade Mode' im Schlamm stecken
- Kalifornische Highway Patrol barg den festgefahrenen Cybertruck
- 'Wade Mode' laut Handbuch für Durchfahren von Gewässern gedacht
- Teslas Garantie deckt keine Wasserschäden durch solche Nutzung ab
- Musk behauptete, Cybertruck könne als Boot dienen und Flüsse überqueren
- Diskrepanz zwischen Musks Aussagen und offiziellen Produktangaben
Siehe auch:
- Tesla sitzt auf Tausenden Cybertrucks im Wert von 200 Mio. $ fest
- Cybertruck Range Extender: Akku-Pack von Tesla-Seite verschwunden
- "Unzerstörbarer" Cybertruck von Mercedes G-Klasse bei Unfall "halbiert"
- Cybertruck-Vorwürfe: Menschen verbrennen, weil Türen nicht öffnen
- Behörde startet Rückruf: Tesla Cybertruck verliert Verkleidung (Update)
Thema:
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