Google sichert sich Stromspeicherung in großer CO2-Batterie
Google ist seine erste Partnerschaft mit einem Anbieter von Langzeit-Energiespeichern eingegangen. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem italienischen Unternehmen Energy Dome setzt man hier auf große CO₂-"Batterien".
Die CO₂-Batterie von Energy Dome hat eine Leistung von 20 Megawatt und eine Kapazität von 200 Megawattstunden und soll über eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren verfügen. Ein entscheidender Vorteil: Die Technologie kommt ohne seltene oder kritische Rohstoffe aus - sie basiert im Wesentlichen auf Wasser, Stahl und CO₂. Zudem sei sie innerhalb von weniger als zwei Jahren installierbar, da alle Komponenten handelsüblich sind. Das vereinfacht den Aufbau und senkt die Kosten.
Google sieht in der Partnerschaft einen wichtigen Schritt hin zur unternehmensweiten Nutzung von regenerativen Energiequellen bis spätestens 2030. "Unsere Zusammenarbeit zeigt, dass ein wirtschaftlicher und durchgängiger Zugang zu sauberer Energie durch die richtige Technologie und ein starkes Partnernetzwerk möglich ist", erklärte Claudio Spadacini, Gründer und Chef von Energy Dome.
Erste Projekte von Energy Dome laufen bereits, unter anderem mit dem US-Versorger Alliant Energy sowie dem französischen Energiekonzern Engie auf Sardinien. Google kündigte zudem an, sich künftig verstärkt für politische Rahmenbedingungen einzusetzen, die den Ausbau von Langzeitspeichern erleichtern.
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200 Megawattstunden im Energy Dome
Energy Dome mit Sitz in Mailand hat ein neuartiges Speichersystem entwickelt, das Kohlendioxid (CO₂) in einem kuppelförmigen Behälter als Energiespeicher nutzt. Überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen wird verwendet, um das CO₂ zu verflüssigen. Bei erhöhtem Energiebedarf wird das CO₂ wieder in Gasform überführt, erhitzt und unter Druck durch eine stromerzeugende Turbine geleitet.Die CO₂-Batterie von Energy Dome hat eine Leistung von 20 Megawatt und eine Kapazität von 200 Megawattstunden und soll über eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren verfügen. Ein entscheidender Vorteil: Die Technologie kommt ohne seltene oder kritische Rohstoffe aus - sie basiert im Wesentlichen auf Wasser, Stahl und CO₂. Zudem sei sie innerhalb von weniger als zwei Jahren installierbar, da alle Komponenten handelsüblich sind. Das vereinfacht den Aufbau und senkt die Kosten.
Google sieht in der Partnerschaft einen wichtigen Schritt hin zur unternehmensweiten Nutzung von regenerativen Energiequellen bis spätestens 2030. "Unsere Zusammenarbeit zeigt, dass ein wirtschaftlicher und durchgängiger Zugang zu sauberer Energie durch die richtige Technologie und ein starkes Partnernetzwerk möglich ist", erklärte Claudio Spadacini, Gründer und Chef von Energy Dome.
Technik funktioniert schon
Neben der vertraglichen Kooperation, die den Anbieter wirtschaftlich stärkt, hat Google auch direkt in Energy Dome investiert. Dies ist Teil einer umfassenderen Strategie, verschiedene Speichertechnologien zu fördern - von bereits marktreifen Lösungen wie der von Energy Dome bis hin zu frühen Entwicklungsphasen.Erste Projekte von Energy Dome laufen bereits, unter anderem mit dem US-Versorger Alliant Energy sowie dem französischen Energiekonzern Engie auf Sardinien. Google kündigte zudem an, sich künftig verstärkt für politische Rahmenbedingungen einzusetzen, die den Ausbau von Langzeitspeichern erleichtern.
Zusammenfassung
- Google geht Partnerschaft mit Energy Dome für CO₂-Speichertechnologie ein
- Mailänder Unternehmen nutzt CO₂ in kuppelförmigem Behälter als Energiespeicher
- Die Batterie hat 20 Megawatt Leistung und 200 Megawattstunden Kapazität
- Vorteil der Technologie: Verzicht auf seltene Rohstoffe und schnelle Installation
- Google hat neben der Kooperation auch direkt in Energy Dome investiert
- Die Technologie passt zu Googles Ziel der vollständigen Nutzung regenerativer Energie
- Google will sich für bessere politische Rahmenbedingungen für Speichertechnik einsetzen
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