NASA: Nuklearbetriebener Helikopter Dragonfly startet mit Falcon Heavy
Der Start der ehrgeizigen Dragonfly-Mission der NASA wird konkreter: Die US-Raumfahrtbehörde hat SpaceX damit beauftragt, den nuklear betriebenen Helikopter auf seine Reise zum Saturn-Mond Titan zu schicken.
Dragonfly ist ein bisher einzigartiges Vorhaben: Ein etwa Auto-großer, nuklearbetriebener Helikopter soll auf Titan landen und dort rund 2,5 Jahre lang verschiedene Regionen erforschen. Ziel ist es, die Umweltbedingungen auf dem Mond zu analysieren und Hinweise auf mögliche vergangene oder gegenwärtige Lebensformen zu finden. Titan ist dahingehend besonders interessant, da er als einziger bekannter Himmelskörper neben der Erde stabil Flüssigkeiten auf seiner Oberfläche beherbergt - jedoch in Form von Kohlenwasserstoff-Seen und -Meeren.
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So soll Dragonfly aussehen
Wissenschaftler spekulieren, dass Leben entweder auf Titans Oberfläche oder in einem vermuteten unterirdischen Ozean aus flüssigem Wasser existieren könnte. Dragonfly soll diese Hypothese untersuchen, indem es sowohl die habitablen Bedingungen als auch chemische Hinweise auf wasser- oder kohlenwasserstoffbasiertes Leben erforscht.
Die Dragonfly-Mission hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Verzögerungen und steigenden Kosten zu kämpfen. Ursprünglich sollte die Mission 2027 starten und war mit einer Milliarde Dollar veranschlagt. Trotz der Herausforderungen meldet die NASA deutliche Fortschritte und hält an ihrem neuen Zeitplan für 2028 fest. Nach dem Start wird Dragonfly allerdings rund sechs Jahre unterwegs sein, um Titan zu erreichen, den zweitgrößten Mond im Sonnensystem.
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Ein kostbarer Hubschrauber
Die Mission soll demnach mit einer Falcon Heavy-Rakete ins All starten. Das mit 3,35 Milliarden Dollar budgetierte Projekt zielt darauf ab, das Lebenspotenzial des Saturn-Mondes zu untersuchen. Der Start ist für Juli 2028 geplant, wie die Raumfahrtbehörde am gestern bestätigte.Dragonfly ist ein bisher einzigartiges Vorhaben: Ein etwa Auto-großer, nuklearbetriebener Helikopter soll auf Titan landen und dort rund 2,5 Jahre lang verschiedene Regionen erforschen. Ziel ist es, die Umweltbedingungen auf dem Mond zu analysieren und Hinweise auf mögliche vergangene oder gegenwärtige Lebensformen zu finden. Titan ist dahingehend besonders interessant, da er als einziger bekannter Himmelskörper neben der Erde stabil Flüssigkeiten auf seiner Oberfläche beherbergt - jedoch in Form von Kohlenwasserstoff-Seen und -Meeren.
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So soll Dragonfly aussehen
Wissenschaftler spekulieren, dass Leben entweder auf Titans Oberfläche oder in einem vermuteten unterirdischen Ozean aus flüssigem Wasser existieren könnte. Dragonfly soll diese Hypothese untersuchen, indem es sowohl die habitablen Bedingungen als auch chemische Hinweise auf wasser- oder kohlenwasserstoffbasiertes Leben erforscht.
Eine lange Reise
"Mit Unterstützung globaler Partner wird Dragonfly die Lebensfreundlichkeit von Titans Umgebung bewerten, die Entwicklung präbiotischer Chemie untersuchen und nach chemischen Spuren von Leben suchen", erklärte die NASA.Die Dragonfly-Mission hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Verzögerungen und steigenden Kosten zu kämpfen. Ursprünglich sollte die Mission 2027 starten und war mit einer Milliarde Dollar veranschlagt. Trotz der Herausforderungen meldet die NASA deutliche Fortschritte und hält an ihrem neuen Zeitplan für 2028 fest. Nach dem Start wird Dragonfly allerdings rund sechs Jahre unterwegs sein, um Titan zu erreichen, den zweitgrößten Mond im Sonnensystem.
Zusammenfassung
- NASA beauftragt SpaceX für Start der Dragonfly-Mission zum Saturn-Mond
- Nuklearbetriebener Helikopter soll mit Falcon Heavy ins All geschossen werden
- Mission kostet 3,35 Milliarden Dollar und soll Lebenspotenzial auf Titan prüfen
- Start für Juli 2028 geplant, Ankunft auf Titan nach sechsjähriger Reise
- Dragonfly erforscht 2,5 Jahre lang verschiedene Regionen auf Titan
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