T-Satellite startet: So gibt es Handy-Empfang in entlegenen Gebieten
T-Mobile startet seinen Satellitenservice "T-Satellite" in Zusammenarbeit mit Starlink. Der Dienst ermöglicht zunächst Textnachrichten in Gebieten ohne Mobilfunkabdeckung zu senden und wird später um Daten-Funktionen erweitert.
T-Satellite zielt auf Gebiete ab, die herkömmliche Mobilfunkmasten nicht erreichen können. Allein in den USA betrifft dies über 500.000 Quadratmeilen, also eine Fläche fast doppelt so groß wie Texas. Speziell konfigurierte Starlink-Satelliten kommunizieren dabei direkt mit kompatiblen Smartphones.
Zunächst beschränkt sich der Service auf SMS-Nachrichten für iOS- und Android-Geräte sowie MMS für Android-Nutzer. MMS-Unterstützung für iOS folgt später. Auch Kunden von Verizon und AT&T können den Dienst für zehn Dollar Gebühr als Extra-Service bei T-Mobile monatlich buchen.
Damit setzt sich T-Mobile von der Konkurrenz ab. Während Verizon und AT&T mit AST SpaceMobile kooperieren und Satellitentelefonate demonstriert haben, ist T-Mobile der erste Anbieter mit einem umfassenden Satellitenservice für Standardsmartphones. Die SpaceX-Partnerschaft wurde bereits 2022 angekündigt.
Starlink-Satelliten Gen 2. mit Direct-to-Cell
Preislich ist der Service gestaffelt: Kunden des Premium-Tarifs "Experience Beyond" erhalten ihn kostenlos, alle anderen zahlen zehn Dollar monatlich - bemerkenswert günstig für Satellitenkommunikation.
Die Nutzung erfolgt nahtlos ohne spezielle Apps oder komplizierte Einrichtung. Bei freier Sicht zum Himmel schaltet das Smartphone automatisch zwischen terrestrischem und Satellitennetz um. T-Mobile ist damit weltweit der erste Anbieter einer kommerziellen hybriden Infrastruktur.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Könnte ein solcher Satellitenservice auch in Deutschland die Netzabdeckung revolutionieren? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
Schluss mit Funklöchern
T-Mobile macht am 23. Juli 2025 Ernst: Der In den USA startet der Mobilfunkanbieter mit Satellitenservice "T-Satellite" und bringt damit Empfang überall dorthin, wo der Himmel sichtbar ist. Nach erfolgreicher Betaphase wird der mit Elon Musks Starlink entwickelte Dienst nun für alle Nutzer verfügbar - und das ohne zusätzliche Hardware am Smartphone.T-Satellite zielt auf Gebiete ab, die herkömmliche Mobilfunkmasten nicht erreichen können. Allein in den USA betrifft dies über 500.000 Quadratmeilen, also eine Fläche fast doppelt so groß wie Texas. Speziell konfigurierte Starlink-Satelliten kommunizieren dabei direkt mit kompatiblen Smartphones.
Zunächst beschränkt sich der Service auf SMS-Nachrichten für iOS- und Android-Geräte sowie MMS für Android-Nutzer. MMS-Unterstützung für iOS folgt später. Auch Kunden von Verizon und AT&T können den Dienst für zehn Dollar Gebühr als Extra-Service bei T-Mobile monatlich buchen.
Erweiterung um Datendienste geplant
Ab 1. Oktober erweitert T-Mobile den Service um Datendienste, zunächst für ausgewählte Apps wie AccuWeather, AllTrails und WhatsApp. Apple und Google sind als Partner bestätigt, konkrete Apps aber noch nicht genannt.Damit setzt sich T-Mobile von der Konkurrenz ab. Während Verizon und AT&T mit AST SpaceMobile kooperieren und Satellitentelefonate demonstriert haben, ist T-Mobile der erste Anbieter mit einem umfassenden Satellitenservice für Standardsmartphones. Die SpaceX-Partnerschaft wurde bereits 2022 angekündigt.
Technische Hintergründe und Verfügbarkeit
Über 650 Starlink-Satelliten mit Direct-to-Cell-Funktionalität befinden sich bereits im Orbit. Sie fungieren als "Mobilfunkmasten im Weltraum" und nutzen das bestehende LTE-Protokoll im PCS-Spektrum von T-Mobile. In 550 Kilometern Höhe ermöglichen sie deutlich geringere Latenzzeiten als geostationäre Satelliten.
Starlink-Satelliten Gen 2. mit Direct-to-Cell
Preislich ist der Service gestaffelt: Kunden des Premium-Tarifs "Experience Beyond" erhalten ihn kostenlos, alle anderen zahlen zehn Dollar monatlich - bemerkenswert günstig für Satellitenkommunikation.
Die Nutzung erfolgt nahtlos ohne spezielle Apps oder komplizierte Einrichtung. Bei freier Sicht zum Himmel schaltet das Smartphone automatisch zwischen terrestrischem und Satellitennetz um. T-Mobile ist damit weltweit der erste Anbieter einer kommerziellen hybriden Infrastruktur.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Könnte ein solcher Satellitenservice auch in Deutschland die Netzabdeckung revolutionieren? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit.
Zusammenfassung
- T-Mobile USA startet am 23. Juli 2025 Satellitenservice 'T-Satellite'
- Der mit Starlink entwickelte Dienst erfordert keine zusätzliche Hardware
- Service ermöglicht zunächst SMS in Gebieten ohne Mobilfunkabdeckung
- Ab 1. Oktober folgen Datendienste für ausgewählte Apps wie WhatsApp
- Über 650 speziell konfigurierte Starlink-Satelliten befinden sich im Orbit
- T-Mobile ist weltweit erster Anbieter einer kommerziellen Hybridinfrastruktur
Siehe auch:
- Starlink-Satelliten sterben schneller: Sonne verkürzt die Lebensdauer
- Amazon gerät bei seinem Starlink-Konkurrenten in Schwierigkeiten
- Eutelsat statt Starlink: Deutschland finanziert Sat-Internet für Ukraine
- Angriff auf Musks Starlink: Amazon schickt Kuiper-Satelliten ins All
- Starlink aufgepasst: Quanten-Mikrosatellit nächster Generation im All
Thema:
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