Amazon gerät bei seinem Starlink-Konkurrenten in Schwierigkeiten
Amazon steht bei seinem ehrgeizigen Satellitenprojekt Kuiper zunehmend unter Druck. Das Vorhaben, das Tausende von Satelliten in die Erdumlaufbahn bringen und Starlink Konkurrenz machen soll, hinkt dem Zeitplan deutlich hinterher.
Um diese Vorgabe der FCC zu erfüllen, müsste Amazon seine Produktionskapazität drastisch erhöhen - auf mindestens vier Satelliten pro Tag, wie zwei mit der Situation vertraute Personen berichteten. Aktuell liegt die Produktionsrate bei weniger als einem Satelliten täglich.
Obwohl Branchenexperten davon ausgehen, dass eine Fristverlängerung durch die FCC grundsätzlich möglich ist, könnte politische Einflussnahme die Entscheidung erschweren. Hintergrund ist die Rolle von Elon Musk, Chef des konkurrierenden Satelliteninternetanbieters Starlink, der die US-Regierung in strategischen Fragen berät. Musk gilt als politisch einflussreich - insbesondere seit seiner öffentlichen Unterstützung für Donald Trump.
Ein Amazon-Sprecher erklärte, das Projekt sei technisch auf einem guten Weg: "Wir haben einige der fortschrittlichsten Kommunikationssatelliten überhaupt entwickelt und planen, unseren Service noch in diesem Jahr aufzunehmen." Derzeit laufe die Produktion rund um die Uhr in Schichten, um das Ziel zu erreichen.
Der Start der ersten 27 Produktionssatelliten war ursprünglich für den 9. April geplant, musste jedoch wegen schlechten Wetters verschoben werden. Ein neuer Versuch ist für den 28. April angesetzt. Ob Kuiper jemals mit Starlink gleichziehen kann, bleibt offen. Während SpaceX bereits rund 8000 Satelliten im Orbit hat und mehr als fünf Millionen Kunden bedient, steht Amazon erst am Anfang - doch mit dem wachsenden Unmut über Musk könnten sich für Kuiper neue Chancen ergeben.
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Nicht schnell genug
Und das ist ein gravierendes Problem. Denn man riskiert damit, eine wichtige Frist der US-Kommunikationsbehörde FCC zu verpassen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Laut Insiderinformationen hat das Unternehmen bislang nur einige Dutzend Satelliten produziert - weit weniger als die erforderlichen 1.600, die bis zum Sommer 2026 im All sein müssen.Um diese Vorgabe der FCC zu erfüllen, müsste Amazon seine Produktionskapazität drastisch erhöhen - auf mindestens vier Satelliten pro Tag, wie zwei mit der Situation vertraute Personen berichteten. Aktuell liegt die Produktionsrate bei weniger als einem Satelliten täglich.
Obwohl Branchenexperten davon ausgehen, dass eine Fristverlängerung durch die FCC grundsätzlich möglich ist, könnte politische Einflussnahme die Entscheidung erschweren. Hintergrund ist die Rolle von Elon Musk, Chef des konkurrierenden Satelliteninternetanbieters Starlink, der die US-Regierung in strategischen Fragen berät. Musk gilt als politisch einflussreich - insbesondere seit seiner öffentlichen Unterstützung für Donald Trump.
Ein Amazon-Sprecher erklärte, das Projekt sei technisch auf einem guten Weg: "Wir haben einige der fortschrittlichsten Kommunikationssatelliten überhaupt entwickelt und planen, unseren Service noch in diesem Jahr aufzunehmen." Derzeit laufe die Produktion rund um die Uhr in Schichten, um das Ziel zu erreichen.
Komplexer Ansatz
Probleme bereiten Amazon neben Verzögerungen bei Raketenstarts vor allem auch technische Schwierigkeiten bei der Fertigung. Die Komponenten einiger Zulieferer seien fehlerhaft, zudem habe sich das Unternehmen mit einem besonders komplexen und weitgehend unerprobten Satellitendesign selbst unter Druck gesetzt. Im Gegensatz zu SpaceX, das mit einfachen Satelliten begann und so Produktionsroutinen etablieren konnte, setzt Amazon auf eine anspruchsvolle Eigenentwicklung - trotz geringer Erfahrung in der Raumfahrtproduktion.Der Start der ersten 27 Produktionssatelliten war ursprünglich für den 9. April geplant, musste jedoch wegen schlechten Wetters verschoben werden. Ein neuer Versuch ist für den 28. April angesetzt. Ob Kuiper jemals mit Starlink gleichziehen kann, bleibt offen. Während SpaceX bereits rund 8000 Satelliten im Orbit hat und mehr als fünf Millionen Kunden bedient, steht Amazon erst am Anfang - doch mit dem wachsenden Unmut über Musk könnten sich für Kuiper neue Chancen ergeben.
Zusammenfassung
- Amazons Satellitenprojekt Kuiper liegt deutlich hinter dem Zeitplan
- Wichtige FCC-Frist könnte verpasst werden: 1.600 Satelliten bis 2026
- Produktionsrate muss stark erhöht werden: vier Satelliten pro Tag nötig
- Technische Probleme und komplexes Design erschweren die Fertigung
- Erster Start von 27 Produktionssatelliten für 28. April 2025 geplant
- Starlink-Konkurrenz weit voraus: 8.000 Satelliten und 5 Mio. Kunden
- Amazons Chancen könnten durch wachsenden Unmut über Musk steigen
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